Tipps für Weihnachtsmärkte in Potsdam und Berlin

Russischer Weihnachtsmarkt am Treffpunkt Freizeit (Foto: Alice Keiler)

Seit dieser Woche ist es endlich so weit: Die Weihnachtsmarktsaison hat wieder begonnen. Damit können wir uns wieder auf den Duft von Glühwein und Bratwürsten sowie Buden mit vielen Geschenkideen freuen. Wir stellen euch hier eine Auswahl von Advents- und Weihnachtsmärkten in Potsdam und Berlin vor, unter denen auch neue sowie sehr kleine Märkte sind. Von Julia Hennig.

Weihnachten auf russische Art

An den ersten beiden Adventswochenenden lädt das Museum Alexandrowka die Besucher_innen dazu ein, die besondere Atmosphäre des Gartens zu genießen. Hierbei könnt ihr russischen Märchen und russischer Musik lauschen sowie an den Marktständen mit regionalen und russischen Händler_innen stöbern. Dazu könnt ihr den leckeren Apfelglühwein und traditionelle russische Spezialitäten sowie Essen vom hochwertigen bio-Catering genießen. Der Adventsgarten ist jeweils von 12 bis 19 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 2€, ermäßigt 1€.

Zum ersten Mal findet in diesem Jahr ein Russischer Weihnachtsmarkt am Treffpunkt Freizeit am Neuen Garten am Sonntag, den 15. Dezember, von 15 bis 18 Uhr statt. Habt ihr schon einmal Pelmeni und Piroggen probiert? Wenn nicht, könnt ihr dies beim Russischen Weihnachtsmarkt tun. Außerdem könnt ihr an Marktständen mit kunstgewerblichen Produkten auf der Suche nach Geschenken stöbern.

Adventszeit am Campus Golm der Uni Potsdam

Wer am Freitag, den 29. November, Lehrveranstaltungen am Campus Golm hat, kann gleich etwas länger bleiben und dort ab 15 Uhr zum Golmer Adventsmarkt vor dem Alten Bahnhof gehen. Hier stellen sich auch die Golmer Vereine, die Feuerwehr Golm sowie das Standortmanagement des Potsdam Science Park, der Gesellschaftscampus und der Ortsbeirat vor. Außerdem könnt ihr um 16 Uhr an einer Führung durch die Universitätsbibliothek teilnehmen. Der Treffpunkt hierfür ist im Foyer des IKMZ auf der Bahnhofsseite. Natürlich gibt es neben den informativen Angeboten auch leckere Speisen und Getränke wie Glühwein, Wildschweinburger und vieles mehr.

Für alle Chemiker_innen und Interessierte der Chemie gibt es im Advent zwei spezielle Vorlesungen: Zusammen mit dem Jungchemikerforum Potsdam organisieren Prof. Taubert und Prof. Banerji zwei bunte Experimentalvorlesungen. Diese finden auf dem Campus Golm der Universität Potsdam in Haus 27, Großer Chemiehörsaal (Raum 101)  am 11.12. und 18.12. um 16 Uhr statt. Die erste Vorlesung richtet sich hauptsächlich an Schüler_innen, die zweite eher an Mitarbeitende und Studierende. Ihr könnt euch ab sofort per Mail an Frau Linke (karis.linke@uni-potsdam.de) anmelden, schnell sein lohnt sich!

Tipps für das erste Adventswochenende in Potsdam

Nikolausmarkt auf dem Dr.-Rudolf-Tschäpe-Platz (Foto: Annette Paul)

Der Nikolausmarkt auf dem Dr.-Rudolf-Tschäpe-Platz vor der Erlöserkirche in Potsdam-West findet nur an einem einzigen Tag statt, ist dafür aber nicht nur im eigenen Stadtteil beliebt. Am Samstag vor Nikolaus, dem 30. November, könnt ihr dort von 15 bis 20 Uhr an den Ständen sehr viel Selbstgemachtes und Gebackenes finden und essen. Typisch für diesen lokalen Markt ist, dass bei dem “Mitmachmarkt” jede_r einen Stand betreiben kann. Wer möchte, kann so kleine und besondere Geschenkideen für Nikolaus und Weihnachten finden. Zudem gibt es Musik und Märchen für Groß und Klein.

Wenn ihr selber kreativ werden möchtet, dann seid ihr genau richtig beim Adventsbasteln im Kunstwerk, organisiert vom Offenen Kunstverein e.V. in der Hermann-Elflein-Straße 10. Hier könnt ihr an den Sonntagen des 1. und 8. Dezember von 15 bis 19 Uhr Selbstgemachtes kaufen, aber auch selber kreativ sein. Wer möchte, kann hier gegen eine Spende und unter Anleitung verschiedene kleine Geschenke herstellen. Dazu gibt es Glühwein und Kekse.

Weihnachtsmärkte für Naschkatzen

Die Markthalle Neun lädt unter dem Motto ” Geschenke, Glühwein, gute Lebensmittel” zum Weihnachtsmarkt ein (Foto: Daniel Wiesmann)

Unter dem Motto “Geschenke, Glühwein, gute Lebensmittel” wirbt die Markthalle Neun für ihren Weihnachtsmarkt, der freitags (12-18 Uhr) und samstags (10-18 Uhr) im Advent stattfindet. Darüber hinaus öffnet die Markthalle Neun an den letzten beiden Adventssonntagen von 10 bis 18 Uhr. Neben den regelmäßigen Aussteller_innen vom Wochenmarkt präsentieren an den Adventswochenenden viele weitere Händler_innen und Aussteller_innen ihre handwerklichen Produkte aus dem Kiez und aus aller Welt.

Der Eintritt ist frei, einzige Ausnahme: Der “Merry Naschmarkt” am 2. Adventssonntag von 12 bis 18 Uhr, hier kostet der Eintritt 5€. An diesem Sonntag dreht sich an den Ständen von über 40 Manufakturen alles um Süßigkeiten wie Plätzchen, Lebkuchen, Dominosteine und besonders um Nüsse. Es wird also genNÜSSlich!

Für alle Veganer_innen gibt es an jedem Adventswochenende den veganen Weihnachtsmarkt Berlin auf dem Fehrbelliner Platz. Dort könnt ihr jeweils von 12 bis 20 Uhr vegane Köstlichkeiten essen, Live-Musik genießen und an den Ständen stöbern, der Eintritt ist frei.

Tipps für zwei Weihnachtsmärkte in Neukölln

Weihnachtsmarkt über den Dächern von Berlin (Foto: Klunkerkranich)

Über den Dächern von Neukölln, auf dem Dach der Neukölln Arcaden, findet ihr den höchsten Weihnachtsmarkt Berlins auf dem Klunkerkranich. Wer es einmal über das Parkdeck bis zum Dach geschafft hat, kann von dort die Aussicht genießen und an den  Adventswochenenden von 13 bis 20 Uhr entlang der kreativen Stände bummeln.

Dazu wird Glühwein sowie Apfelpunsch geboten, die Küche “Zum Fetten Finken”  freut sich auf alle Leckerschnäbel und für die musikalische Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt. Der Eintritt staffelt sich nach der Uhrzeit: 12-14 Uhr frei, 14-16 Uhr 1 Euro, 16-18 Uhr 3 Euro, 18 Uhr- Ende 3-5 Euro: Der frühe Vogel fängt also den Wurm.

Ebenfalls in Neukölln, genauer gesagt in Rixdorf auf dem Richardsplatz, findet am zweiten Adventswochenende der Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt statt. Nach eigenen Angaben ist der Weihnachtsmarkt “einer der wenigen letzten authentischen Weihnachtsmärkte Berlins”. Er zeichnet sich durch seinen karitativen Charakter aus, da dort ausschließlich Gruppierungen teilnehmen dürfen, die gemeinnützige Zwecke verfolgen.

Daher könnt ihr also guten Gewissen an den Ständen nach Geschenken stöbern, an denen es selbstgemachte Dinge aus Holz, Metall und Keramik, Weihnachtsschmuck, aber auch Kulinarisches von der Rostbratwurst bis zu kandierten Äpfeln, Kuchen, Zuckerwatte sowie Getränken wie Glühwein und Kinderpunsch, Kakao, Honigmet und vieles mehr geben wird. Am Freitag öffnet der Markt um 17 Uhr, am Samstag und Sonntag um 17 Uhr.

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