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Die Mensa in Griebnitzsee. (Foto: J.Krutzke)

Am 26. November 2018 fand die erste Sitzung des Verwaltungsrats, des höchsten Gremiums des Studentenwerks Potsdam, in der neuen Legislaturperiode statt. Ein Thema der Sitzung waren die geplanten Preiserhöhungen bei den Mensaessen. Wir haben daher beim Studentenwerk nach den einzelnen Details der Preiserhöhung gefragt und präsentieren euch hier die genauen Fakten. Von Julia Hennig.

Wie groß werden die Preiserhöhungen ausfallen?

Insgesamt werden nur die Preise der Studierendenessen angehoben, da die Preise der Gästeessen bereits im Januar 2018 modifiziert wurden. Seitdem gibt es keine Statusgruppe Mitarbeiter_innen mehr, so dass diese den Gästepreis bezahlen. Durchschnittlich werden die Studierendenessen 12 Cent mehr kosten. Das Essen 1 wird um 20 Cent angehoben und alle anderen Essen um jeweils 10 Cent. Essen 1 wird also 1,60 € kosten, Essen 2 dann 2,10 € und der Preis für Essen 3 liegt ab August 2019 bei 2,60 €.

Wie wird die Preiserhöhung begründet?

Nach Angaben des Studentenwerks Potsdam wurden die Essenpreise für Studierende in den Kategorien Essen 2 und 3 zuletzt im September 2003 erhöht, so dass sie 15 Jahre konstant blieben. Essen 1 wurde zum 01.01.2013 von 1,20 € auf 1,40 € erhöht und zum 01.01.2016 der Salatpreis von 1,50 € auf 1,60 € angepasst. Als Gründe für die Preisanpassung nannte uns die Leiterin der Abteilung Öffentlichkeit des Studentenwerks Potsdam die allgemeine Kostensteigerung durch gestiegene Gehälter und einen teureren Einkauf. Zudem sei der Anteil der Nichtstudierendenessen, die auch der Kostendeckung der günstigen Essen der Studierenden dienen, in der letzten Zeit zurückgegangen.

Zwar liegen die konkreten Zahlen für 2018 erst Ende Dezember vor, dennoch hat das Studentenwerk bis jetzt zwei Trends beobachtet: Demnach nimmt die Anzahl der Studierendenessen im Jahresverlauf prozentual zu, die Nichtstudierendenessen seien hingegen leicht rückläufig. Insgesamt habe das Studentenwerk 2018 aber mehr Essen als im vergangenen Jahr verkauft.

Wie soll das Platzproblem in den Mensen gelöst werden?

Angesichts steigender Studierendenzahlen, die in den nächsten Jahren durch die Erhöhung der Studienplätze für Lehramtsstudierende noch weiter ansteigen werden, wollten wir vom Studentenwerk wissen, wie sie das schon jetzt bestehende Platzproblem in den Mensen lösen möchten. Hierbei wies uns das Studentenwerk daraufhin, dass sie bei der Lösung des Problems auf die Entscheidungen der Universität beziehungsweise bauliche Maßnahmen angewiesen seien, da sie in den Räumlichkeiten auch nur Mieter seien.

Daher stünde das Studentenwerk im Dialog mit der Universität. So hatte das Studentenwerk bereits im März diesen Jahres in der Senatssitzung aktuelle Zahlen vorgestellt, die “die Auslastung und auch teilweise Überbelastung der Mensen an den Universitätsstandorten belegen”. Demnach sei allein in Golm in den zurückliegenden drei Jahren ein durchschnittlicher Anstieg um ca. 25.000 Essen jährlich, in Griebnitzsee um 32.000 Essen jährlich zu verzeichnen, Tendenz weiter steigend.

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