Das Märchen vom Campus Festival

Das Originalstück vom Campusfestival (Foto: Lana Brauner)

                                                                                                                                 
Am 19. Mai 2022 war das Campusfestival am Neuen Palais. Die speakUp war selbstverständlich auch am Start und wir haben zusammen Gedichte, sowie dieses Märchen geschrieben. Die Aufgabe war es, dass jede/r Besucher:in ein bis zwei Sätze schreibt, und hier ist das Ergebnis… Von Pierre Hader, Mara Demir und Lana Brauner.

Euer Märchen

Es war einmal im Schatten des Schlosses, als die letzte Blume erblühte, denn es war Ende Sommer und die Vögel flogen in den Süden. Ich hatte gerade meine erste Flasche Wein geöffnet als ich sah wie mein Dozent neben mir torkelte. Ich nahm einen großen Schluck aus der zuvor geöffneten Flasche als ich nicht fassen konnte, was auf dem Campus gerade passierte: Eine kleine Entenfamilie lief vorüber. Weil ich Hunger hatte wollte ich eine grillen, doch dann fiel mir auf, dass ich gar kein Fleisch esse. Die Entenfamilie fing daher an, mich zu attackieren. Ich rannte vor den Enten weg und stolperte über einen Hund. Der Hund war zuckersüß!

Auf dem Campus war außerdem ein Fest. Das Fest ist farbig und die Leute sind überglücklich. Ich bin in meinem ersten Master-Semester und bekomme Energie, denn ich hatte schon sehr oft an dem Shot-Pad gedreht. Wir sind nun alle auf diesem frohen Feste und werden noch etwas trinken. Hackedicht stolper ich über den Campus und reiße Stände links und rechts um. Ich glaube, ich brauche noch einen Drink. In meinem Rausch deklariere ich die Unabhängigkeit der Potsdamer Kommune. Somit haben die Menschen endlich ihr Schicksal selbst in der Hand. Frei und fröhlich feiern die Einwohner:innen viele Feste und befreien sich von allen lästigen Vorurteilen.

Und dann kommt das Vorurteilsmonster Putin und schrie laut rum und drohte mit seinen Todeszaubern. Zwei Horden Elefanten standen hinter ihm. Daraufhin zertrampelten die Elefanten das Vorurteilsmonster und Potsdam war save once more. Somit hatte der Besoffene die Stände zerstört und die Elefanten das Monster. Die Elefanten waren danach sehr zufrieden und machten zunächst einen Mittagsschlaf. Doch dann wachten sie auf und sahen etwas unglaubliches, sie konnten ihren Augen kaum trauen! Vor ihnen stand ein durchtrainierter, nackter Sportwissenschaftler. Seine mit Öl eingeriebenen Muskeln glänzten in der Sonne und blendeten die noch vom Schlaf verwirrten Elefanten. Im Baywatch-Style kam er in Zeitlupe auf die Elefanten zugeschritten. Doch die Elefanten machten ihm einen Strich durch die Rechnung. Denn Matthias S. ist Anführer der Enten.

Nach all diesen verrückten Erlebnissen entschied ich mich für eine kurze Pause am Waffelstand. Ich nahm den ersten Bissen der köstlich riechenden Waffel und merkte wie sich auf einmal alles drehte und ich plötzlich nur noch 5cm groß war. Dann entdeckte ich einen blauen Hasen. Er sagte zu mir : „Bist du eine Schnecke?“ Du siehst so schleimig aus. Ich war mir ehrlich gesagt nicht mehr sicher, ob ich eine Schnecke, ein Käfer, oder ein Mensch war. Der Hase wartete nicht auf meine Antwort und fragte: „Willst Du mit mir in meinen Hasenbau kriechen? Dort ist eine Zauberwelt!“ Ich antwortete schließlich: „Das klingt super.“ Ich folgte seiner weißen Blume durch verschiedene, verwinkelte, dunkle und enge Gänge, bis wir schließlich in einer Höhle ankamen. In der Höhle hörten sie komische Geräusche. Es waren Echos, die sich in der Hohlheit der Höhle widerhallten. Zuerst dachten sie, dass sie die Echos selbst verursachten, doch dann hörte ich ein weiteres Geräusch, welches um die Ecke zu mir drang. Ich hielt inne, sah um die Ecke und vor mir stand ein Fabelwesen…

 

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