Der speakUP-Adventskalender

1. Dezember

Der Prototyp eines Adventskalenders (Foto: Richard Ernst Kepler auf Wiki Commons).

Der erste Dezember war wieder schneller da als gedacht. Zugegeben, ich bin trotz geschmückter Wohnung noch nicht richtig in Weihnachtslaune, aber es gibt immer eine Sache, auf die ich mich besonders freue: den Adventskalender. Meine Freude daran habe ich aus Kindheitstagen nicht verloren, vielleicht ist sogar eher das Gegenteil der Fall. Aufstehen macht einfach mehr Spaß, wenn ich weiß, dass ich eins dieser Türchen öffnen darf. Oder vielleicht auch zwei … oder drei. Was spricht gegen mehrere Adventskalender?

Diese Tradition ist an sich auch noch nicht so alt. Adventskalender haben ihren Ursprung im 19. Jahrhundert. In protestantischen Haushalten wurde zum Beispiel jeden Tag ein neues kleines Bildchen an die Wand gehangen oder Kreidestriche an die Tür gemalt und die Kinder durften täglich einen davon wegwischen. Katholische Familien legten jeden Tag einen neuen Strohhalm in die Krippe. Den ersten gedruckten Kalender gab es dann 1902. Von da an entwickelte er sich stetig weiter. Heute ist der Adventskalender nicht mehr nur vorrangig für Kinder bestimmt. Ob gefüllt mit Parfüm, Schmuck, Gewürzen oder als Beweis für gute Taten, der den Kauf in eine Spende verwandelt – die Auswahl ist fast schon überfordernd.

Wie dem auch sei, die speakUP hat dieses Jahr noch einen Adventskalender mehr für euch: Ab heute dürft ihr euch jeden Tag auf eine kleine Botschaft von uns freuen. Wir wollen euch die Weihnachtszeit mit Rezepten, Verlosungen, spannenden Infos und Tipps und Tricks versüßen.

Fröhliche Weihnachten. Von Paula Gürtler.

2. Dezember: Schöne und lustige Weihnachtsbräuche aus ganz Europa

Andere Länder,
andere (Weihnachts-)sitten.
(Foto: Yaroslav Shuraev auf pexels.com)

Weihnachtsbräuche gibt es in Deutschland viele. Und während manchen Familien Traditionen vom Gänsebraten über die Messe bis zum Kartoffelsalat noch heilig sind, machen andere Familien ihr eigenes Ding.
Aber welche Bräuche gibt es in anderen Ländern Europas? Hier einige schöne und lustige Beispiele. Von Milena Ziefle.

Polen

Bei vielen traditionsbewussten Pol:innen kommt am Heiligabend nicht nur der Karpfen auf den Tisch, sondern auch eine Handvoll Heu unter das Tischtuch. Das soll zum einen die Krippe des Christkinds symbolisieren, Familienmitglieder ziehen am Ende des Abends zum anderen aber auch blind einen Heuhalm hervor. Wenn dieser besonders kräftig und lang ausfällt, bedeutet das viel Glück im kommenden Jahr.

Italien
Das Essen spielt in vielen
Kulturkreisen auch an Weihnachten eine
wichtige Rolle.
(Foto: Tim Douglas auf pexels.com)

In Italien gibt es am ersten Weihnachtsfeiertag häufig ein geselliges Mahl mit der ganzen Familie. Dieses wird abschließend mit Panettone gekrönt, einer feinen Backware aus Mailand, mit einem Klacks Mascarponecreme obendrauf. Dazu wird traditionell ein Glas Spumante verköstigt, also ein italienischer Schaumwein – lecker!

England

Früher wurden in England Mistelzweige an die Häuser gehangen, um böse Geister und Hexen fernzuhalten. Heute ist damit in der vorweihnachtlichen Zeit auch ein romantischer Brauch verbunden: Wer unter einem Mistelzweig steht, darf mit einem zärtlichen Kuss von dem oder der Angebeteten rechnen.

Frankreich

In Frankreich liebt man zu Weihnachten kulinarische Feiern mit Foie Gras (Gänsestopfleber), Aperitif und anderen Köstlichkeiten. In einigen Familien bringt Papa Noël, wie er dort heißt, die Geschenke außerdem nicht wie in Deutschland an Heiligabend, sondern am Morgen des 25.12.

Finnland

Am Tag vor Heiligabend gibt es in finnischen Haushalten traditionsgemäß einen Haferbrei namens puuro zum Essen, in den eine Mandel gemischt wird. Wer diese findet, hat, so sagen es die Finn:innen, ein besonders glückliches nächstes Jahr. Für Kinder wird statt der Mandel auch gerne ein kleines Marzipanschwein im Brei versteckt.

3. Dezember

Ich muss zugeben, besonders adventlich ist dieser Beitrag heute nicht. Trotzdem möchte ich euch auf die für uns Studierende ausgelegte online Messe aufmerksam machen. Mit ein paar Lebkuchen und Weihnachtspunsch als Wegbegleitung kommt aber doch ein wenig Winterstimmung auf. Von Hannah Mück.

Logo unicontact.de

Nach der Messe in Griebnitzsee am Dienstag findet morgen, am Samstag 04.12., die Karrieremesse „unicontact“ nun ein zweites Mal online statt. Von 10-16 Uhr kannst du von zuhause aus die Austeller:innen treffen und dir einen Überblick über die aktuelle Jobentwicklung schaffen. Vermittelt werden auf der digitalen Messe Nebenjobs, Services wie einen Lebenslaufcheck oder hilfreiche Bewerbungstipps, oder eine:n passende:n Partner:in für deine Abschlussarbeit. Was du dir von der Messe erhoffst, kannst du noch vor Beginn online angeben, damit du zielgerichtet die Messe besuchen kannst. Vorher hier https://unicontact.de/die-digitale-messe/ noch anmelden, dann steht dem „contact making“ nichts mehr im Weg.

4. Dezember: Kunst und Kultur im Winter

Die Weihnachtsmärkte finden in Potsdam (erst mal) nicht statt und „Clubs aber ohne Tanzen“ reizt euch auch nicht? Wenn ihr trotzdem Lust habt, abends mit Kommiliton:innen oder

Das Hans-Otto-Theater hat weiterhin geöffnet und bietet ein vielfältiges Angebot! (Foto: pixabay.com)

Freund:innen los zu ziehen lohnt sich ein Ausflug ins Kunst- und Kulturquartier Schiffbauergasse! Im Hans-Otto-Theater werden verschieden Theater gespielt, auf dem Theaterschiff auf dem Tiefen See gibt’s – wie der Name schon sagt – auch Theater, aber auch Musik und eine bunte Weihnachtsshow. Schaut doch mal in die aktuellen Programme, um für ein paar Stunden die Welt draußen zu vergessen und ganz in das Stück einzutauchen. Von Hannah Mück.

 

5. Dezember

Advent, Advent ein Lichtlein brennt! Von Laurenzia Kiesche.

An unserer Verlosung könnt ihr entweder auf Instagram oder via E-Mail teilnehmen! (Foto: Florian Franke und Laurenzia Kiesche)

Jetzt sind es sogar schon zwei – wir hoffen ihr habt die Kerzen am Adventskranz schon angezündet! Zum zweiten Advent gibt es eine Verlosung bei der speakUP!

Was gibt es zu gewinnen?
Für euch gibt es wieder 5 Jahresplaner für 2022 und diesesmal einen 10€ Gutschein für einen Spieleladen: Sichert euch schonmal ein paar Weihnachtsgeschenke!

Wie kann ich gewinnen?
Beantwortet mindestens eine der folgenden Fragen richtig, entweder in unserer Story auf Instagram oder sendet eure Antwort an redaktion@speakup.to, und schon nehmt ihr am Gewinnspiel teil. De Redaktion der speakUP wünscht euch viel Glück!

Frage 1: Woher kommt der Begriff „Lebkuchen“?

a) Mischung aus Laib und Libum für „oval geformte Masse“
b) in Stücke geschnittener Blechkuchen, „Leb“ genannt
c) Jesus empfing das Leben auf der Erde
d) aus dem slowenischen „Lep kolač“ = schöner Kuchen

Frage 2: Woher kommt der Lebkuchen ursprünglich?

a) Israel
b) Ägypten
c) Frankreich
d) Deutschland

Die Verlosung ist bereits beendet.

6. Dezember

Was wäre die Adventszeit ohne Plätzchen oder weihnachtliche Kekse? Von Antonia Rösler.

Plätzchen und heiße Getränke gehören ebenso zur Weihnachtszeit wie dieser Adventskalender. (Foto: pixabay.com)

Einen wunderschönen Nikolaus-Tag, für alle, die letzte Nacht einen Stiefel vor ihre Tür gestellt haben. Schlecht in Stiefel oder Socken zu füllen will ich euch heute dennoch das beliebteste Weihnachtsgebäck meiner Familie aus dem Jahr 2020 verraten: Karamell-Apfel-Cookies, angelehnt an ein Rezept von lecker.de.

Um ca. 45 dieser Kekse zu genießen und/oder zu verschenken, müsst ihr:

  1. 100g getrocknete Apfelringe fein hacken.
  2. 225g weiche Butter mit 200g braunem Zucker, einem Ei und 60g Rübensirup (ihr könnt hier auch Honig nehmen, einfach ein bisschen weniger) und dem Mark einer Vanilleschote glatt rühren.
  3. 350g Mehl mit 2TL Natron mischen, dann 1TL Zimt, 1TL gemahlenen Ingwer, 1/4TL Nelken(pulver), 1/2TL Salz und die gehackten Apfelstückchen dazugeben (lasst ein bisschen was zum dekorieren übrig, wenn ihr wollt).
  4. Heizt euren Backofen auf 160°C Umluft/180°C E-Herd vor.
  5. Jetzt mischt ihr die trockenen Zutaten unter die Butter-Zucker-Mischung.
  6. Nehmt jetzt eine Packung (ca. 150g) Karamellbonbons, am besten eher weiche, denn die harten Bonbons härten sonst beim abkühlen der Kekse wieder aus, und packt jeweils an halbes Bonbon in die Mitte einer Teigkugel aus ca. 1EL Teig.
  7. Setzt die Kugeln mit Abstand auf ein Backblech und drückt sie ein bisschen platt.
  8. Packt die Bleche für 17-20min in den Ofen und lasst die Kekse danach auf einem Kuchengitter auskühlen.
  9. Falls ihr noch Lust auf ein bisschen Deko habt: Rührt ca. 80g Puderzucker mit 3-4EL Apfelsaft glatt und bestreicht die abgekühlten Kekse damit. Streut dann die übrigen Apfelstückchen und wenn ihr wollt kleingehackte Karamellbonbons darüber.
  10. Genießt die Kekse mit einer Tasse heißer Schokolade oder Glühwein und teilt sie mit euren Freunden und der Familie!

7. Dezember

Räucherkerzen gibt es in den verschiedensten Sorten (Foto: Richard Huber auf Wiki Commons).

Mit das Wichtigste an Weihnachten sind doch die verschiedenen Düfte, oder nicht? Der Geruch von Zimt und gebrannten Mandeln, Glühwein und Tannengrün. Für mich ganz vorn dabei: Räucherkerzchen. Oder Räucherkerzen. Oder Räucherkegel. Wie auch immer ihr sie nennt.
Ich komme aus dem Süden Sachsens und im Erzgebirge sind sie Tradition – eine sehr schöne, wie ich finde, die immer sofort weihnachtliche Stimmung verbreitet. Erste Aufzeichnungen über die Herstellung in dieser Region gibt es seit Mitte des 18. Jahrhunderts, speziell aus der Gemeinde Crottendorf. Bis heute werden dort Räucherkerzchen hergestellt. Die kann man dann heute zur Weihnachtszeit in der Drogerie kaufen.
Tatsächlich habe ich mir aber noch nie Gedanken gemacht, woraus diese kleinen Kegel bestehen. Hier also die Auflösung: Holzkohle, Kartoffelmehl als Bindemittel, Sandelholz und Rotbuchenmehl sind die Hautbestandteile. Wichtig sind natürlich noch verschiedene Duftstoffe, allen voran Weihrauch. Alles wird gemahlen, zu einem feuchten Teig verarbeitet, geformt und anschließend getrocknet. Bevor diese jedoch im 19. Jahrhundert in größerem Maße hergestellt und verbreitet wurden, auch durch die größere Beliebtheit der erzgebirgischen Tradition des Räuchermännchens über die Region hinaus, dienten Räucherkerzchen als kleine zusätzliche Einnahmequelle.
Jetzt gibt es verschiedene kleine und größere Hersteller, die die Räucherwerke in unterschiedlichen Größen und mit allerhand Düften herstellen. Da findet bestimmt auch ihr einen, der euch besonders gut gefällt. Sonst probiert ihr jeden Tag ein anderes aus. Dementsprechende Adventskalender gibt es zum Beispiel auch. Ich wünsche euch noch eine weihnachtlich duftende Adventszeit. Von Paula Gürtler.

8. Dezember

Ein ganz einfach gebastelter Stern. Bild: Florian Franke

Ein Bastelrezept für Bastelunbegabte. Von Florian Franke

Diese Bastelei habe ich gelernt als ich noch in der Grundschule war, und irgendwie ist es mir bis heute hängegeblieben. So schwer kann es also nicht sein. An die Schere und den Tesafilm und los geht’s! Wir wollen einen Weihnachtsstern basteln, der einfach und schnell gebastelt ist und dafür relativ bastelerfahren aussieht. Er eignet sich somit auch perfekt als Last-Minute-Geschenk. Wir benötigen insgesamt eigentlich nur 6 Blatt Papier A4. Wenn es ganz Last-Minute sein soll, geht auch normales weißes Papier. Wenn ihr einen draufsetzen wollt, könnt ihr farbiges Papier oder dünnere Pappe benutzen.

Und so geht’s:

Schritt 1

1. Ihr schneidet euch die 6 A4 Papiere auf Quadrate zu indem ihr eine Ecke einklappt und den überstehenden Streifen abschneidet.

 

 

 

Schritt 2

2. Das entstandene Dreieck noch einmal falten, sodass ihr ein kleineres Dreieck habt.

 

 

 

Schritt 3

3. Dann schneidet ihr drei Mal von der gefalteten Seite zur offenen Seite, aber schneidet nicht ganz durch! Wer es filigraner mag kann das öfter, und wer es exakter mag mit Geodreieck machen.

 

 

Schritt 4

4. Jetzt kann man live bei der Entstehung eines Sternes dabei sein: Einfach wieder auffalten und angefangen bei dem kleinsten Einschnitt die Seiten zusammenkleben.

 

 

Schritt 4

 

 

 

 

Schritt 4

 

 

 

 

Fertige Zacke

5. Das ist jetzt schon eine fertige Zacke. Für die anderen 5 Zacken wiederholt ihr die Schritte 2 bis 4.

 

6. Die Zacken klebt ihr dann einmal an der Mitte und einmal am inneren Ende zusammen.

Wenn man variieren will kann man den Stern auch aus kleinere Quadraten basteln oder aus 8 Zacken zusammensetzen.

9. Dezember

Viele Tassen, die man geschenkt bekommt, treffen den eigenen Geschmack nicht so richtig. (Foto: Allison Christine auf unsplash.com)

Deko-Engel, Kunstschnee, Spruchtassen und Kalender, alles häufige Geschenke, die meist ungenutzt ihr Dasein in irgendeinem Schrank oder einer Kiste fristen. Wer nicht weiß was man oder frau verschenken soll, wendet sich schnell diesen klischeehaften Weihnachtsgeschenken zu, die – seien wir ehrlich – nicht nur Staubfänger sind, sondern häufig auch gar nicht mal so hübsch.

Was also stattdessen schenken?
Der Klassiker an dieser Stelle sind wohl, bei vielen schon seit der Kindheit: Gutscheine. Zum Fenster putzen, abspülen, gemeinsamen Shopping, Therme-Besuch oder Kinoabend. Nette Ideen, die in ihrer Umsetzung jedoch oft an einem entscheidenden Faktor scheitern: Zeit.

Viele Baumriesen in Deutschland sind auf unseren Schutz angewiesen. (Foto: Taichi Nakamura auf unsplash.com)

Warum also nicht etwas verschenken, was einen Unterschied macht, wenn auch nur einen kleinen, und lieben Menschen zu Weihnachten eine Spende in ihrem Namen schenken?
Eure große Schwester hat ein Herz für Tiere und ihr wollt ihr nicht das zehnte Jahr in Folge einen Katzenkalender schenken? Wie wäre es stattdessen mit einer Spende an das örtliche Tierheim.
Euer kleiner Bruder findet Elefanten furchtbar spannend, schenkt ihm doch anstelle eines weiteren Plüschtiers eine Tier-Patenschaft.
Die beste Freundin aus Kindertagen hat einen Ökofimmel entwickelt und ihr wollt ihr keine Edelstahl-Brotdose kaufen? Vielleicht ist ja eine Baumpatenschaft in Deutschland etwas für sie.

Ebenso wie die Wirtschaft und wir Menschen im Einzelnen leiden auch die NGOs unter der andauernden Pandemielage. Natur- und Tierschutz benötigen neben gutem Willen und Arbeitskraft auch immer Geld, um ihren Job richtig zu machen. Spendenbeträge sind meistens frei wählbar, vielleicht findet ihr ja auch noch andere Aktionen, die ihr gerne unterstützen würdet (Achtet hier aber auf die Seriosität dieser Unternehmen, Greenwashing und moderner Ablasshandel sind leicht mit ehrlichen Interessen zu verwechseln)!

Falls ihr jedoch, wie ich, und viele Studierende auf der Welt, gerade wenig Geld für Weihnachtsgeschenke übrig habt: nächste Woche erwarten euch ein paar Ideen für einen kleinen Geldbeutel.

10. Dezember

Lasst euch im Christmas Garden in Weihnachtsstimmung bringen! Von Laurenzia Kiesche.

Auch in der Weihnachtszeit ist der botanische Garten ein Hingucker! (Foto: Pressefotos Christmas Garden)

Jetzt befinden wir uns schon mitten in der Weihnachtszeit und so einige sind auch schon komplett in Weihnachtsstimmung. Die ersten Plätzchen sind gebacken, Adventskalender wurden aufgemacht und der/die ein oder andere hat sicherlich auch schon einen kunterbunt geschmückten Weihnachtsbaum. Wenn Weihnachten bei euch noch nicht so richtig angekommen ist oder ihr euren Christmas-Spirit noch verstärken wollt, ist der Christmas Garden in Berlin perfekt für euch! Bis 09. Januar könnt ihr euch den schön weihnachtlich geschmückten Botanischen Garten anschauen. Die Tickets könnt ihr auf dieser Webseite online erwerben, für Studierende gibt es auch eine Ermäßigung!
Wenn ihr auf Instagram oder Facebook euer Lieblingsbild im Christmas Garden mit dem Hashtag #ilovechristmasgarden, postet nehmt ihr gleich auch an einer Verlosung teil, bei der ihr mit viel Glück sogar eine Reise in den Christmas Garden Barcelona 2022 für zwei Personen gewinnen könnt. Also nehmt eure Freunde, Familie, Partner:in oder wen auch immer mit uns bestaunt gemeinsam die Lichtershows!
Hinweis: Zum Christmas Garden kann man nur in Anbetracht der geltenden Corona-Verordnungen gehen.

11. Dezember

Film ab? (Foto: Taryn Elliott auf pexels.com)

Na, seid ihr trotz der Puderzuckerlandschaft vor eurem Fenster noch nicht so richtig in Weihnachtsstimmung? Dann wird es höchste Zeit für diese zwei zauberhaften Filme. Von Victoria Lisek.

Klaus

In „Klaus“ bekommt der verwöhnte und noch dazu faulen Sohn Jesper des Oberpostgenerals ein Ultimatum gestellt: Entweder richtet er im arktischen Zwietrachtingen ein Postamt ein und stempelt dort 6.000 Brief oder sein Vater dreht ihm den Geldhahn ab. Angekommen in Zwietrachtingen, dämmert ihm langsam, wie aussichtslos sein Vorhaben ist. Als er auf den knorrigen Spielzeugmacher Klaus trifft, kommt ihm ein rettender Einfall, wie er doch zu seinem bequemen Leben zurückkehren kann…

Klar, die Themen „Wie der Weihnachtsmann seine Berufung fand“ und die Überzeugung derjenigen, die den Glauben an das Gute bereits aufgegeben haben, sind quasi Synonym für das Genre „Weihnachtsfilm“. Durch die liebevoll gestalteten Charaktere wird der Klassiker jedoch neu und warmherzig erzählt und die wunderschöne Animation weckt gleich ein wenig Trickfilm-Nostalgie.

Ein Junge namens Weihnacht

An Heiligabend erzählt die ältere Dame Ruth den drei Geschwistern Patrick, Andrea und Moppet, die ihre Mutter verloren haben, die Geschichte von Nikolas. Dieser teilt ihr Schicksal. Als sein Vater dem königlichen Gesuch folgt und sich auf die Suche nach Wichtelgrund begibt, wo Elfen, Trolle und Feen leben, reist Nikolas ihm nach und das Abenteuer beginnt…

Ein „Junge namens Weihnacht“ kommt im Vergleich zu Klaus wesentlich mystischer und dramatischer daher. Neben Hoffnung und Versöhnung werden auch Trauer, Verlust und Ängste thematisiert, was den Film um einiges vielschichtiger macht und den Zuschauer:innen vieles zum Nachdenken auf den Weg gibt. Momentan könnt ihr den Film in den Kinos schauen.

PS: Tatsächlich kommt es für die Weihnachtsstimmung eigentlich gar nicht darauf an, was für ein Film ihr schaut, sondern mit wem. Profis empfehlen daher, die Filme in guter Gesellschaft zu schauen (und währenddessen die selbst gemachten Plätzchen aus Türchen sechs zu naschen).

12. Dezember

Let it snwo, let it snow! Von Laurenzia Kiesche.

Auch heute gibt es etwas zu gewinnen! (Foto: Florian Franke und Laurenzia Kiesche)

Der erste Schnee ist gefallen, es wird kälter und weihnachtlicher: Weihnachten kommt immer näher und jetzt haben wir schon den 3. Advent! Auch heute gibt es wieder eine Verlosung für euch!

Was gibt es zu gewinnen?
Für euch gibt es wieder 5 Planer für 2022 und diesmal einen 10€ Gutschein für einen Buchladen.

Wie kann ich gewinnen?
So wie die letzen Sonntage müsst ihr einfach die Frage in unserer Story auf Instagram richtig beantworten und schon nehmt ihr am Gewinnspiel teil. Die speakUP wünscht euch viel Glück!

13. Dezember

Nicht einmal mehr zwei Wochen bis Heilig Abend und ihr habt noch Lücken in eurer Geschenke-Liste?
Hier sind ein paar meiner liebsten günstigen, selbst gemachten Geschenkideen, auf die ich beinahe jedes Jahr zurückkomme. Von Antonia Rösler.

Das perfekte Topping für euer Frühstück. (Foto: Tetiana Bykovets auf unsplash.com)

Granola: Ob als Topic zu einer Smoothie-Bowl oder als Müsli-Ersatz, weihnachtliche Granola-Kreationen sind bisher bei jedem meiner Freund:innen gut angekommen und sind super einfach und personalisiert selbstzumachen. Einfach Haferflocken mit gehackten Nüssen/Schokodrops/getrockneten Früchten, Gewürzen (z.B. Lebkuchengewürz, Zimt oder gemahlenem Ingwer), einem Süßungsmittel nach Wahl (z.B. Honig, Ahornsirup oder Agavendicksaft) und einem geschmacksneutralen Öl/Kokosöl mischen, auf einem Backblech verstreichen und für ca. 10-15min in den Ofen packen. Wenn das Granola vollständig ausgekühlt und trocken ist, könnt ihr es in hübsche Gläser verpacken und verschenken.

Werdet bei den Zusätzen für euer Öl einfach kreativ! (Foto: Joanna Kosinska auf unsplash.com)

Öl: ein weiteres Geschenk, dass aufgebraucht werden kann und somit nicht zum Staubfänger mutiert. Kauft dafür ein Olivenöl eurer Wahl und füllt eine zweite Flasche mit frischen Kräutern, die ihr oder die zu Beschenkenden gerne mögt, zum Beispiel Rosmarin, Thymian oder Salbei. Zusätzlich könnt ihr auch noch geschälte Knoblauchzehen, Chili-Flakes oder Pfefferkörner mit hineingeben. Füllt die Flasche dann einfach mit dem Öl auf und lasst sie bis zum Moment der Geschenkübergabe ziehen.

Weihnachtskarten: Selbstgemachte Sachen zu verschenken, die nicht von Kindern gebastelt wurden, hat ja irgendwann nach dem Grundschulalter an Charme verloren. Jetzt ist die Zeit gekommen, das zu ändern. Packungen mit leeren Karten und Umschlägen gibt es derzeit in fast jedem Laden zu kaufen. Schnappt euch ein paar Stifte, Nadel und Faden, hübsche Papiere oder das Washi-Tape, was schon seit Jahren in eurer Schublade herumliegt und lasst eurer Kreativität ein bisschen freien Lauf (Inspiration aus dem Internet ist natürlich immer erlaubt!). Gefüllt mit ein paar persönlichen

Rumkugeln sind super lecker und ganz einfache Pralinen (Foto: Yulia Khlebnikova auf unsplash.com)

Worten ist eine solche Karte das perfekte Geschenk, zum Beispiel für die Großtante, bei der ihr euch schon seit Monaten nicht mehr gemeldet habt.

Schokolade/Pralinen: neben Plätzchen sind Pralinen oder eine ausgefallene Schokolade der Renner auf jedem Snack-Teller vor dem Weihnachtsbaum. Und weder Schokolade noch Pralinen sind schwer selbstzumachen. Wenn ihr keine Hohlkugeln kaufen wollt, gibt es auch viele Sorten, die ihr spontan zuhause mit euren normalen Küchenutensilien ausprobieren könnt. Traut euch, eure Freund:innen und Verwandten werden es euch danken!

14. Dezember

Weihnachten ohne Weihnachtslieder ist wie Brot ohne Butter. Schon im November laufen Weihnachtsklassiker im Radio, wie Last Christmas von Wham, All I want for Christmas is you von Mariah Carey oder Stille Nacht, Heilige Nacht von Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr. Heute bringt euch die Tür eine Playlist auf Spotify mit interessanten Weihnachtsliedern. Von Nouran Elmaraghi

Das älteste Weihnachtslied

Musik gehört zu Weihnachten wie ein Stern an den Weihnachtsbaum. (Foto: pixabay.com)

Es ist schön, den heutigen Stand mit dem ersten Stand der Dinge zu vergleichen. Daher findet Ihr das älteste Weihnachtslied auch in der Playlist: “Sys willekomen heirre kerst, want du onser alre heirre bis”. Das Lied wurde in einem Fragment aus dem 14. Jahrhundert gefunden, der Dichter Hoffmann von Fallersleben datiert dessen Ursprung aber schon auf das 11. Jahrhundert.

Weihnachten für Alle

Jeder von uns sollte Weihnachten genießen können. Somit kam ich auf die Idee, Weihnachtslieder auf verschiedene Sprachen zu hören. Deswegen gebe ich diesen Tipp: Besonders das Lied “Jingle Bells” wurde viel übersetzt!

Was hier auch eine Rolle spielt, ist die Musikrichtung. Sucht gerne nach Jazz-Liedern, Swing-Liedern, Rock-Liedern etc. Auch wenn heute schon der 14. Dezember ist, kann die Suche weitergehen, es ist nie zu spät.

Zur Playlist

Wie bereits erwähnt, habe ich versucht, Euch eine Playlist aus Weihnachtsklassikern, dem ältesten überlieferten Weihnachtslied, Jingle Bells auf verschiedene Sprachen und Liedern aus verschiedenen Genres vorzubereiten. Die Playlist heißt Christmas Tür 14. Hoffentlich könnt ihr alle da was Passendes finden. Zum Schluss wünsche ich noch eine schöne Weihnachtszeit.

15. Dezember

Goodbye 2021, Hello 2022

Könnt ihr euch noch an alles, was dieses Jahr passiert ist, erinnern? (Graphik: Hannah Mück)

Ja, das Jahr 2021 ist bald vorbei! Hast du auch schon dein Spotify „Wrapped“ in deiner Instagram Story geteilt? Die eine oder der andere haben vielleicht schon ganz persönlich ihr Jahr Revue passieren lassen. 2021 war für die meisten vermutlich genauso ermüdend, verängstigend und komisch wie 2020. Was ist in diesem verrückten Jahr passiert? Hier ein kleiner Rückblick über teils schon Vergessenes.

Januar-März
Während in Washington amerikanische Staatsbürger:innen das Capitol stürmen, verbringen wir in Potsdam das Semester am eigenen Schreibtisch, die dritte Infektionswelle überrollt das Land. Um den Winterblues zu entkommen kann man sich – ausschließlich als Apple-Nutzer:in – auf der Plattform Clubhouse einwählen und Prominenten beim Diskutieren zuhören. Ja, auch dieser Hype war im Jahr 2021, und ist schon wieder in Vergessenheit geraten.
Das Rennen auf die ersten Impfdosen beginnt hierzulande. Gut 7.500 km süd-östlich von Deutschland in Myanmar eskaliert die Lage in einem Militärputsch.
Für eine Vielzahl von Memes, allerdings auch erhebliche Lieferverspätungen ist der Kapitän der Ever Given verantwortlich, der mit dem Containerschiff im Suezkanal stecken bleibt.

April-Juli
Eine neue Wortschöpfung ereilt alle Talkshows: „Mütend“ sind die Menschen wohl, im April vor allem mit der Schauspielaktion #allesdichtmachen. Das hält die regierende CDU und CSU aber nicht davon ab, ihre Kanzlerkandidatenwahl den Medien als oberste Priorität zu präsentieren.
Frisch geimpft können größere Teile der Bevölkerung Kulturangebote, Gastronomie und andere Veranstaltungen, wie zum Beispiel den ESC aus Rotterdam in Gruppen genießen. Der belarussische Blogger Protassewitsch und seine Freundin werden während einer Zwangslandung noch im Flugzeug inhaftiert.
Die globale Infektionslage entspannt sich etwas, praktisch für abertausende von Fußballfans, die zur Männer-Fußball-EM, der letzten unter Joachim Löw, durch Europa reisen. Medienaufschrei des Monats: die UEFA, erlaubt die Beleuchtung der Allianz-Arena in Pridefarben nicht. Eine erschreckende Meldung kommt aus Franken: hier wurden drei Menschen in der Öffentlichkeit erstochen.
Bilder aus Nordrheinwestfalen erschüttern die Welt: mehr als 180 Menschen sind in der Flut verstorben. Bis heute haben nicht alle Anwohner:innen ihr Heim zurück. Die Pressefreiheit ist gefährdet: der Investigativ-Journalist Peter de Vries wird in Amsterdam erschossen. Nach der EM ist vor Olympia: Trotz steigender Infektionszahlen finden die Sommerspiele in Tokio, aber ohne Publikum statt. Eigentlich sollten jetzt neue Teslas in Grünheide vom Band rollen. Der Produktionsstart wird auf mindestens Dezember verschoben.

August-Dezember
Der August ist geprägt von der humanitären und politischen Katastrophe in Afghanistan. Die andere, fast vergessene Krise, der Klimawandel, wird vom Weltklimarat der Vereinten Nationen als menschengemacht anerkannt. Gleichzeitig brennen Wälder in Südeuropa ab.
Nach einem langen, langen Wahlkampf sind die zwei Potsdamer Spitzenkandidat:innen Baerbock und Scholz in den neuen Bundestag gewählt worden. Als Berliner Wahlberechtigte ist es gut möglich, dass auch ihr die Wahlpanne am eigenen Leib miterlebt habt: Marathon und „Superwahltag“ brachten Herausforderungen. Die Auswirkung der Pandemie zeigt ein neues Gesicht: wegen der Maskenpflicht erschießt ein Mann einen jungen Verkäufer in Rheinland-Pfalz. Seit Ende September spuckt der Vulkan auf La Palma Lava.
Der Sänger Gil Ofarim entfacht eine große Debatte über Antisemitismus und die Möglichkeit von Sozialen Medien. Der Streit zwischen Polen und der EU eskaliert weiter. In Österreich tritt Kanzler Kurz zurück – beziehungsweise „tritt zur Seite“. Und in den USA gibt Mark Zuckerberg seine Firmen der Mutterfirma Meta, auch um von der Whistleblowerin Frances Haugen abzulenken.
Der Tot von Oury Jalloh in seiner Gefängniszelle 2005 wird endgültig als Mord erklärt.
Knapp zwei Wochen lang treffen sich Staats- und Regierungschef:innen, Wissenschaftler:innen, Journalist:innen und Aktivist:innen in Glasgow zusammen um an der 26. Weltklimakonferenz der UN teilzunehmen.
Die neue Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP wird vereidigt, nachdem Angela Merkel mit einem Zapfenstreich geehrt und verabschiedet wird.

Und was kann nach diesem außergewöhnlichen Jahr noch in den letzten Dezembertagen kommen?
Wir können den Blick gleich ins neue Jahr richten. Was wir beeinflussen können, sind unsere persönliche Ziele fürs nächste Jahr! Wieso also nicht einmal in einem Tagebuch oder Notizheft (schaut am Sonntag mal auf unserem Instagram-Account speakup.to vorbei, das hilft dabei) festhalten, was wir uns von 2022 und uns selbst erhoffen und wie wir unsere selbstgesteckten Ziele und Vorsätze erreichen können!
Von Hannah Mück.

16. Dezember

Feigenbällchen – mit genug Zimt, um als weihnachtliche Plätzchenalternative durchzugehen. (Foto: Saskia Rauhut)

Feigenbällchen (vegan & glutenfrei) von Saskia Rauhut

Zubereitungszeit: Ca. 30 min (mit Küchenmaschine vermutlich eher 10)

Zutaten für ca. 20  Bällchen:
– 200g getrocknete Feigen
– 25g Rosinen
– 15g Cashew-Kerne
– 1 gehäufter EL Leinsamen (am besten geschrotet)
– 1/2 EL Zimt
– 1-2 EL Wasser
– Kokosraspeln und/oder Kakaopulver nach Geschmack

Zubereitung:
1. Die Enden der Feigen abschneiden und die Feigen in möglichst kleine Stückchen schneiden –  klebrige Angelegenheit!
2. Die Cashews hacken.
3. Die geschnittenen Feigen und die gehackten Cashews zusammen mit den Rosinen und dem Zimt in eine Schüssel geben.
4. Das Ganze zu einer Pampe verarbeiten, z. B. mit einer Kombination aus Kartoffelstampfer und Gabel. Dauert eine Weile, ist aber machbar. Es muss keine völlig homogene Masse werden, Hauptsache, sie ist klebrig genug für den nächsten Schritt:
5. Die Pampe mit den Händen zu kleinen Bällchen formen. Wenn die Pampe dafür noch nicht genug klebt, noch etwas weiterstampfen und/oder vorsichtig ein wenig Wasser einrühren.
6. Die Bällchen nach Wahl in Kakaopulver oder Kokosraspeln wälzen (why not both?).
7. Die Bällchen in den Kühlschrank stellen, damit sie noch etwas fester werden, oder direkt verzehren 🙂

Das Rezept lässt sich auf verschiedenste Weise variieren, z. B. indem man die Feigen durch Datteln ersetzt bzw. ergänzt oder die Bällchen statt in Kokosraspeln in Sesam wälzt. Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht Saskia

17. Dezember

Vegane Süßigkeiten im Supermarkt. Von Laurenzia Kiesche.

Damals gab es nicht so eine große Auswahl: Mittlerweile gibt es (glücklicherweise) viele vegane Lebensmittel. Auch Weihnachts-Classics an Süßigkeiten sind vegan erhältlich! Entweder aus „Zufall“ vegan oder extra vegan gemacht. Hier einige vegane Süßigkeiten für die Weihnachtszeit:

Vegane Leckereien sind häufig nicht gekennzeichnet (Foto: Laurenzia Kiesche).

•den veganen Schoko-Weihnachtsmann von Lindt (siehe Foto) oder den Schoko Weihnachtsmann Zartbitter von Dm Bio
•die Mini Spekulatius von Veganz oder den Spekulatius von Borggreve
•den Schokolebkuchen Zartbitter von Reichsgraf, den Zartbitter Lebkuchen von Santa Claus in Town oder die Lebkuchen Herzen-Sterne-Brezeln Zartbitter von Weiss
•die Edelmarzipanstollen von Santa Claus in Town
•die Dominosteine Zartbitter von Schulte…

…und noch Vieles mehr! Einfach mal in eurem Lieblingssupermarkt nach den Leckereien Ausschau halten. Die ausgewählten Süßigkeiten gibt es in Supermärkten um die Ecke (zum Beispiel Edeka, Lidl, Netto, Kaufland und Aldi) sowie bei Drogerien wie dm und Rossmann. Lasst’s euch schmecken!

18. Dezember: Ideen für ein entspanntes Wochenende

Potsdam Museum und Barberini: perfekt für dieses nieselige Wochenende! (Foto: Hannah Mück)

Das graue Wetter inklusive Regen an diesem Wochenende, die Pandemie, die online Lehre – nicht gerade Faktoren, die die altbekannte Winterdepression in irgendeiner Weise verbessern. Aber ich will hier nicht jammern, sondern Tipps geben, was ihr am Wochenende machen könnt, um etwas Abwechslung zu haben! Von Hannah Mück.

– Potsdam Museum: Wir wohnen vermutlich alle seit mindestens diesem Semester in der brandenburgischen Landeshauptstadt, aber wie viel weißt du über sie? Im Potsdam Museum im Zentrum der Stadt lernst du deine (Wahl-)Heimat noch mal besser kennen. Hier sind die lange Geschichte und die historischen Momente von der Kaiserzeit im 19. Jahrhundert, über die Zeit des Nationalsozialismus, der DDR bis heute bestens erklärt und ausgestellt.
Einplanen kannst du für den Museumsbesuch (3€) mindestens 2 Stunden!

– Nach dem Museum ist vor dem Kaffee: Nicht zu weit weg findest du kleine Cafés, die Farbe in die dunklen Tage bringen: zum Beispiel das „rosige“ Kaiserwetter, Extrablatt oder 11line.

– Und alle Kunstbegeisterten sind im Museum Barberini an der richtigen Adresse: Hasso Plattners Kollektion an Gemälden aus dem (russischen) Impressionismus machen sich perfekt an einem winterlichen Sonntag!

19. Dezember

We wish you a merry Christmas!

Schaut in unserer Instagram-Story vorbei um am Gewinnspiel teilzunehmen! (Foto: Florian Franke und Laurenzia Kiesche)

Weihnachten kommt näher und heute können wir schon alle 4 Kerzen des Adventskranzes anmachen. Mit dem 4. Advent haben wir auch schon die 4. und letzte Verlosung für euch!

Was gibt es zu gewinnen?
Diesmal haben wir 7 Planer, einen 10€ Kaffeeladen Gutschein und einen Theatergutschein für euch!

Wie könnt ihr gewinnen?
Wie schon die letzten Male: Beantwortet einfach die Frage in unserer heutigen Instagram-Story  richtig und schon nehmt ihr teil!

 

20. Dezember: Vegane Plätzchen als Weihnachtsgeschenk selber backen

Du möchtest deinen Liebsten und dir selbst eine

Zeit zu Backen! (Foto: Hannah Mück)

Freude machen, oder hast bis jetzt immer noch nicht das passende Geschenk gefunden? Hier findest du Rezepte für vegane Plätzchen, die sich auch super als Veihnachtsgeschenk machen. Viel Spaß beim Backen an den regnerischen Tagen! https://speakup.to/kuechenchaos-vegane-suessigkeiten-zum-nachbacken Von Hannah Mück.

21. Dezember: 10 Fragen für den persönlichen Jahresrückblick

Das Jahresende ist ein guter Anlass, die letzten zwölf Monate Revue passieren zu lassen. Hier findet ihr einige Fragen, die ihr – im Gespräch, schriftlich, oder einfach in Gedanken – für euch beantworten könnt, um den Reflexionsprozess anzustoßen. Von Saskia Rauhut.

Am Ende des Jahres lohnt sich ein Blick zurück. (Foto: Jill Heyer auf unsplash.com)
  1. Was habe ich in diesem Jahr getan, was ich vorher noch nie getan habe?
  2. Was hätte ich gern häufiger getan?
  3. Welche Erfahrung habe ich gemacht, die ich zu Beginn des Jahres überhaupt nicht erwartet hatte?
  4. Welcher glückliche Zufall hat sich positiv auf mein Leben ausgewirkt?
  5. Was war die wichtigste Entscheidung, die ich in diesem Jahr getroffen habe?
  6. Welche neue Gewohnheit, Fähigkeit oder welches neue Hobby habe ich erworben?
  7. Was, das ich in diesem Jahr getan habe, würde mein Ich vor einem Jahr am meisten beeindrucken?
  8. Welches Buch, welcher Film oder welche Serie hat mich dieses Jahr am meisten berührt?
  9. Welche Begegnung aus diesem Jahr ist mit besonders im Gedächtnis geblieben?
  10. Inwiefern geht es mir heute besser als vor einem Jahr?

22. Dezember: Wie bleiben die Feiertage zuhause friedlich?

Die meisten von uns werden vermutlich an den Feiertagen zu Eltern, Geschwistern, Freund:innen oder Verwandten fahren. Die freien Tage haben wir uns nach ziemlich genau der Hälfte des Semesters verdient und das Aufeinandertreffen soll auf alle Fälle harmonisch bleiben. Wie? Hier eine Reihe an Themen, die man vielleicht lieber nicht zu lange diskutieren sollte. Von Hannah Mück.

Welche Themen lässt man lieber aus? (Foto: Hannah Mück)

– Geimpft, ungeimpft, geboostert? Wenn man getestet zusammen sitzt ist das für den Moment eh relativ egal.
– „Was macht denn jetzt die neue Bundesregierung und hast du auch schon die angeblich so deutsche Intonation von Annalena Baerbock gehört?“ Der Familienstammtisch wird an den freien Tagen dafür keine Lösung finden.
– Wir sind zwar für Weihnachten zusammengekommen. Aber sind überhaupt alle noch Mitglied in einer Kirche? Auch hier könnte es hitzig werden.
– Und wieso gibt es Fleisch oder tierische Produkte zu essen? Eine Veganismus- vs. Fleischdebatte ist nachdem jemand aus der Runde gekocht hat auch unangebracht. Stattdessen einfach Danke sagen.

Um aber doch noch Themen für das gemeinsame Abendessen zu haben, hier ein paar Ideen:
„Was war die schönste Situation in eurem Leben?“ Oder vorschlagen: „Wir sollten mal darüber diskutieren, was eigentlich Glück bedeutet.“ Dieses Jahr auch wichtig zu fragen: „Wofür sind wir trotz der schwierigen Lage dankbar?“

Noch mehr Fragen zum Reflektieren auch mit der Familie lest ihr in Saskias Jahresrückblick von gestern.

23. Dezember

An Weihnachten gibt es Gans und an Silvester Raclette? Oder Fondue mit Brühe an den Weihnachtsfeiertagen und mit Käse an Neujahr? Ente, Fisch, Nussbraten oder Würstchen mit Kartoffelsalat? Die Hauptgerichte der Weihnachtszeit sind vielfältig, doch was allen Festessen

Äpfel sind auch in der kalten Jahreszeit vielseitig einsetzbar. (Foto: pixabay.com)

gemein ist: man braucht auf jeden Fall einen Nachtisch. Hier kommen also ein paar Inspirationen für einen gelungenen Abschluss der Festtage. Von Antonia Rösler.

Der Klassiker im Winter: als Kuchen gefüllt mit Marzipan und Rosinen, als kleine Rosen gerollt in Blätterteig mit Eis oder als Kompotteinlage in einem weihnachtlichen Tiramisu, Äpfel sind im Winter vor allem als Bratapfel der absolute Renner.

Neben Zimt sind auch Nelken und Sternanis als klassische Weihnachtsgewürze bekannt. (Foto: Maks Iamchuk auf unsplash.com)

Das Gewürz der Saison: der Zimt. Macht sich gut in Zimtsternen gebacken oder mit Mascarpone und Lebkuchengewürz als Schichtdessert oder luftige Mousse.

Kombiniert mit den richtigen Gewürzen lässt sich beinahe jedes Obst als Kompott zu klassischen Nachtischen wie Mousse au chocolat, Tiramisu oder heiß zu weihnachtlichen Eiskreationen kombinieren. Besonders geeignet sind aber neben den schon genannten Äpfeln vor allem Birnen, Kirschen und Pflaumen.

24. Dezember

Heute ist es soweit, die letzte Tür im Adventskalender kann aufgemacht werden. (Foto aus pixabay.com)

Heute ist es so weit, die letzte Tür im Adventskalender wird geöffnet. Und was bringt sie mit? Die
Weihnachtsfeier! Hier ein paar Last-Minute-Ideen für eure Weihnachtsfeier, ob mit Familie,
Freunden (oder allein wegen der aktuellen Corona-Lage). Von Nouran Elmaraghi.

Weihnachten mit der Familie / mit Freunden

Vielleicht ist das klassische Weihnachtsbild ein Tannenbaum mit Geschenken darunter und einem Stern an seiner Spitze, schöne Zeit mit der Familie und leckeres Essen. Ich persönlich assoziiere Weihnachtsessen immer mit Rotkohl, aber jede Familie hat ihre Tradition. Aber nicht alle feiern Weihnachten mit Familie, viele feiern mit ihren Freunden. Wie kann man

Weihnachtszeit ist die Zeit des Schenkens. Frohes Auspacken. (Foto aus pixabay.com)

aber die Weihnachtsfeiernoch schöner gestalten?
Erstmal sollte man die “Dos and Dont’s-Diskussionsthemen” von Hannah aus Tür 22 beachten, damit der Tag friedlich bleibt. Geschenke werden ausgeteilt, man isst gemeinsam und redet. Ein
weiterer Themenvorschlag, der nicht zum Streit führt, wäre Essen – da kann man neue Rezepte
austauschen, vielleicht könnt ihr ein Rezept aus dem speakUP-Adventskalender teilen.
Damit es nicht langweilig wird, kann man immer gemeinsam was spielen. Ob Brettspiele (wie Monopoly oder Scrabble) oder Karten (z.B. Rommé) oder Domino oder vielleicht Karaoke singen (es gibt viele Karaoke-Videos auf YouTube), alles könnte Spaß machen. Andere Spiele wären Charades oder “Wer-bin-ich” oder Stadt-Land-Fluss mit lustigen Kategorien.

Weihnachten allein?..
Weihnachten ist eine schöne und besondere Zeit des Jahres. Alle sollten sie genießen können und ihr Bestes geben, Spaß zu haben. (Foto aus pixabay.com)

Die aktuelle Corona-Lage hat vielleicht nicht allen ermöglichen können, Weihnachten mit anderen zu feiern (Quarantäne, Corona-Fall in der Familie, Sicherheitsmaßnahme, Familie im Ausland etc.). Aber auch wenn jemand allein sitzt, darf Weihnachten nicht traurig sein! Hier ein paar Ideen für einen schöneren Tag.
Auf keinen Fall darf man sich in Weihnachten einsam fühlen! Eine erste Idee wäre natürlich, nach der Möglichkeit zu schauen, ob man über Video-Anrufen mit Familie oder Freunden feiern kann. Auch wenn das anders ist als im selben Raum zu sitzen, kann das Spaß machen. Jede Person kann sich was Leckeres kochen, das Zimmer oder die Wohnung dekorieren, eine schöne Stimmung erzeugen und dann verbringt man den Abend zusammen über Video. Auch hier kann man gemeinsam vieles diskutieren oder etwas spielen.
Falls das aber aus irgendeinem Grund nicht funktionieren sollte, kann man trotzdem mit sich selbst feiern. Einfach was Schönes kochen und zum Nachtisch findet ihr viele Rezepte im speakUPAdventskalender (Tür 6, 16, 20, 23). Dekorieren kann man immer noch, da kann ein Bastelrezept von Florian (Tür 8) helfen. Bedeutet “Keine Feier” einen späteren Austausch von Geschenken?
Dann habt ihr noch Zeit, Geschenke vorzubereiten. Last-Minute-Geschenk-Ideen sind in den Türen 7, 9, 13, 17 vom speakUP-Adventskalender (s. auch Rezepte). Man könnte aber auch jetzt schon das Jahr reflektieren (Tür 21), Filme schauen (Tür 11) oder Lieder hören und mitsingen (Tür 14), Karaoke wäre auch eine Möglichkeit.
Ein weiterer Vorschlag wäre, einen “Self-Care”-Tag zu gestalten. Einfach schöne Zeit mit sich selbst verbringen, sich um sich kümmern. Dafür könnt ihr Kerzen anzünden, Musik anmachen, Zeitschriften lesen (speakUP?), meditieren, sich Ziele für das neue Jahr setzen, sich auch mal ein Geschenk machen, was Schönes anziehen, Parfüm auftragen, …

Ob allein, mit Freunden oder mit Familie, macht euch schöne Weihnachtstage. Frohe Weihnachtenund einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht euch Nouran und die ganze Redaktion der speakUP!

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