Campusphilosophie – Folge 2: Freund_innen bereichern das Leben

Freundschaften sind einer der wesentlichen Pfeiler der heutigen Zeit. Sie werden immer wichtiger, da unsere Gesellschaft immer individualisierter wird. Wie man mit dem Thema Freundschaft umgehen kann und wie Freundschaften sich positiv auf das eigene Befinden auswirken können, wird in Folge 2 der Campusphilosophie mit dem Thema “Freund_innen bereichern das Leben” geschildert.

„Die schönste Zeit des Lebens“

Es gibt viele Dinge, die wir uns vorgestellt haben, bevor wir an die Universität gegangen sind: natürlich den angestrebten akademischen Abschluss, die Neugierde, die uns angetrieben hat, uns für unsere Studienrichtung zu entscheiden. Es sollte die „schönste Zeit unseres Lebens“ werden. Was ist aus unseren Träumen geworden? Und wie kriegen wir sie zurück?

Von der mündlichen Abschlussprüfung direkt ins Taxi - oder geht das auch anders? (Foto: Hayati Kayhan - Fotolia)

Quo vadis, Geisteswissenschafts-Studis?

Viele Jahre verbringen wir in Seminarräumen und Vorlesungssälen, um Lehrenden zu lauschen, halten uns langweilende Referate, schreiben scheinbar nutzlose Klausuren und schieben Hausarbeiten vor uns hin. Und spätestens, wenn die Abschlussarbeit an der Tür klopft, huscht es uns „Geistis“ mal wieder durch den Kopf: „Was fange ich nun eigentlich mit meinem Studium an?“. Damit sie trotzdem nicht als „Taxifahrer_innen of Arts“ enden, bieten sich nämlich ganz unterschiedliche Möglichkeiten.