Eure Meinung ist gefragt – Wie stellt ihr euch die Zukunft der Gartenanlagen der Schlösserstiftung vor?

Der Park Sanssouci gehört zu den historischen Gärten der SPSG. (Foto: Michael Clemens)

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) startet das Forschungsprojekt „Historische Gärten und Gesellschaft. Kultur – Natur – Verantwortung“. Gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und in Kooperation mit dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) Potsdam wird die Rolle der historischen Gärten in unserer Zeit definiert – und dafür ist auch eure Meinung gefragt. Von Christina Kortz.

Bereits in den Jahren 2013 und 2014 hat die SPSG mit Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) den internationalen Kongress „Historische Gärten im Klimawandel“ unter anderem in Zusammenarbeit mit der Deutschen UNESCO-Kommission und ICOMOS-IFLA realisieren können. Doch nicht nur naturwissenschaftliche Konzepte zur Klimaanpassung der historischen Gärten sind eine aktuelle Herausforderung.

Historische Gärten zeugen vom Wandel des Naturverständnisses, bilden Gesellschaftsmodelle ab, sind Orte der Bildung und der Erholung. Seit Jahrzehnten wird neben der Erholungs- und Bildungsfunktion die ökologische und ökonomische Relevanz des Kulturdenkmals Garten geachtet. Doch mit den Nutzungsbedürfnissen des 21. Jahrhunderts hat sich auch das Nutzungsverhalten deutlich verändert. Dies ist nicht nur in den Gärten der SPSG, sondern auch deutschland- und europaweit in historischen Parkanlagen zu beobachten.

Der Beziehung von historischen Gärten und Gesellschaft auf den Grund gehen

Auch das Areal rund um das Schloss Charlottenhof ist eine historische Gartenanlage. (Foto: SPSG, Hagen Immel)

Um diesem Wandel in der Wahrnehmung historischer Gärten auf den Grund zu gehen, richtet die SPSG im Herbst 2019 und im Frühjahr 2020 zwei Kolloquien sowie im Oktober 2020 eine internationale Konferenz im Rahmen des Forschungsprojektes „Historische Gärten und Gesellschaft. Kultur – Natur – Verantwortung“ aus.

Dabei soll es unter anderem um folgende Fragen gehen: Wie kann die Wahrnehmung der historischen Gärten als Orte der Wechselbeziehungen zwischen Kunst und Natur, Erholung und Bildung, Ökonomie und kultureller Identifikation geschärft werden? Wie kann die Gesellschaft mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe der historischen Gärten übernehmen – und was können die historischen Gärten der Gesellschaft zurückgeben? Welche Möglichkeiten und Impulse künftiger Erholungs-, Nutzungs- und Bildungspotentiale sind denkbar?

Eure Meinungen sind gefragt

Im Auftaktkolloquium werden diese und weitere Fragen aus der Sicht von Wissenschaft, Politik und Verwaltung mit Nutzer_innen und Betroffenen diskutiert. Dabei sollen die verschiedenen Bedürfnisse und Wünsche der unterschiedlichen Zielgruppen und Akteur_innen in den historischen Gärten der SPSG ermittelt und weiterführende Umsetzungsstrategien entwickelt werden. Auch die Sicht der Potsdamer Studierenden ist dafür wichtig – und nun kommt ihr als Leser_innen der speakUP ins Spiel:

Wir möchten gern von euch wissen, was ihr mit den historischen Gärten der SPSG verbindet, und diese Sichtweisen dann beim Auftaktkolloquium des Forschungsprojektes vorstellen. Was gefällt euch in den historischen Parkanlagen? Welche Wünsche und Ideen habt ihr? Wie könnte man den Wert der historischen Gärten als Zeugnisse der Kulturgeschichte besser vermitteln? Welche Probleme habt ihr möglicherweise schon erlebt? Was stört euch in den historischen Gärten der SPSG?

Teilt uns eure Meinungen bis zum 31. Oktober 2019 mit – als Kommentar unter diesem Artikel, unter dem Facebook-Post oder per Mail an redaktion@speakup.to.

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