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Potsdam hat viel zu bieten – auch außerhalb der Schlösser und Parks. (Foto: LHP/Robert Schnabel)

Eure Eltern oder Freund_innen haben sich zum Besuch angemeldet und euch fehlen Ideen für einen Ausflug? Wir geben die besten Tipps und Empfehlungen für einen schönen Tag in und um Potsdam. Von Carolin Kulling.

Vom Belvedere Pfingstberg Belvedere hat man einen idyllischen Blick über die Stadt. (Foto: (c) SPSG, FVP Foto Leo Seidel)

 

 

 

 

1. Das Stadtpanorama genießen: Belvedere Pfingstberg, Nikolaikirche oder Mühlenberg

Bevor man zu Ausflügen in oder um die Stadt aufbricht, empfiehlt es sich die Lage erstmal von oben zu betrachten und das Panorama von Potsdam zu bestaunen. Der bekannteste Aussichtspunkt ist wahrscheinlich die Nikolaikirche mit ihrer grünen Kuppel: Von dort aus hat man für fünf Euro Eintritt einen Rundumblick auf das Stadtzentrum. Wer stattdessen lieber von außen auf Potsdam blicken möchte, kann auf das Schloss Belvedere am Pfingstberg steigen und aus 75 Metern Höhe den Blick auf die Stadt genießen, 4,50 Euro kostet der Eintritt, ermäßigt 3,50 Euro. Wenn ihr für einen schönen Ausblick kein Geld ausgeben möchtet, seid ihr mit dem Mühlenberg in der Nähe vom Schloss Sanssouci gut beraten: Wer die Treppe bis ganz nach oben hinaufsteigt, hat einen wunderschönen Blick über das Stadtzentrum!

Mit der Tram in die Tropen, das ermöglicht nur die Biosphäre. (Foto: Biosphäre Potsdam)

2. Ab in die Tropen: Biosphäre Potsdam

Ein Ausflug in die Tropen mitten in Potsdam? Das ermöglicht euch die Biosphäre am Volkspark – inklusive tropischer Temperaturen. In der 24 Meter hohen Halle erwarten euch circa 5000 Quadratmeter Regenwald, 20.000 Tropenpflanzen, über 150 Bäumen und zudem Tiere, die ihr sonst wohl nicht in Brandenburg zu Gesicht bekommen würdet. Neben einer Unterwasserwelt, einem tropischen Wasserfall und einem Schmetterlingshaus, gibt es auch ein stündliches „Gewitter“, das die Tropenillusion perfekt macht. Für einen Eintrittspreis von 11,50 Euro/9,80 Euro ermäßigt könnt ihr einen Ausflug in den Mini-Dschungel unternehmen.

Die zahlreichen Seen und Flüsse Potsdams sind perfekt für ausgiebige Ausflüge. (Foto: LHP/Robert Schapel)

3. Ab aufs Wasser mit einer Floß- oder Tretboot-Tour

Besonders im Sommer ist die „Insel“ Potsdam mit ihren vielen Gewässern mehr als sehenswert. Warum also nicht mal einen Tag auf der Havel verbringen und sich die Stadt vom Wasser aus angucken? Zahlreiche Anbieter ermöglichen euch den Ausflug aufs Blaue! Wenn ihr es gemütlich mögt, könnt ihr euch ein Floß ausleihen, zum Beispiel  bei den Anbietern Huckleberrys in der Schiffbauergasse und bei Diki Tours in der Neustädter Havelbucht. Wer statt Motorantrieb lieber selbst in die Pedalen treten möchte, kann an der Freundschaftsinsel ein Tretboot ausleihen und zum Beispiel in einem pinken Schwan durch die Stadt schippern. Etwas sportlicher geht es mit dem Kanu zu, Anbieter gibt es unter anderem am Hafen in Potsdam West und am Griebnitzsee – für die besonders Sportlichen gibt es an diesen Standorten auch Stand-Up-Paddling-Boards!

Der Baumkronenpfad in Beelitz-Heilstätten bietet ein einzigartiges Panorama. (Foto: ©Baum&Zeit)

4. Der Wald von oben: Radtour nach Beelitz-Heilstätten

Schon einmal einen Wald von oben gesehen? Circa 20 Kilometer entfernt vom Potsdamer Stadtzentrum liegt der Baumkronenpfad „Baum und Zeit“ in Beelitz-Heilstätten. Dort kann man sich den Wald aus einer einzigartigen Perspektive ansehen und zudem die verfallenen Ruinen der über 100 Jahre alten Heilstätten bestaunen. Vom Potsdamer Hauptbahnhof aus erreicht ihr Beelitz-Heilstätten in 30 Minuten mit der Bahn, vom Bahnhof Beelitz-Heilstätten aus sind es nur wenige Gehminuten zu Fuß. Wenn ihr eine Radtour dorthin unternehmen wollt, plant etwa 1,5 Stunden ein. Fahrräder leiht ihr am besten über NextBike aus, dieser Verleihdienst bietet Studis der Uni Potsdam drei Stunden Gratisfahrt täglich und hat Stationen in ganz Potsdam. Wenn Radtour und Baumkronenpfad geschafft sind, kann man den Tag im Waldrestaurant ausklingen lassen, bevor es zurück nach Potsdam geht.

Nicht nur für Filmfans ist der Filmpark Babelsberg einen Besuch wert. (Foto: © Filmpark Babelsberg)

5. Hinter die Kulissen blicken im Filmpark Babelsberg

Nicht nur rund um die Schlösser und in der Innenstadt bietet Potsdam tolle Ausflugsziele für einen Besuchertag, auch im Osten der Stadt kann man in der Potsdamer Medienstadt einiges erleben. Direkt neben den berühmten Filmstudios liegt der Filmpark Babelsberg, in dem die Besucher_innen einmal hinter die Kulissen blicken können. Zu bestaunen sind unter anderem Stuntshows, ein 4D-Actionkino und zahlreiche Filmkulissen sowie der originale Bauwagen von Löwenzahn oder die Drehorte von GZSZ. 18 Euro kostet der Eintritt für Studis, Erwachsene zahlen 22 Euro. Doch bevor ihr zum Filmpark aufbrecht, beachtet die jährlichen Schließzeiten – ab November geht der Open-Air-Park in die Winterpause!

Wie wäre es mal mit einer Radtour quer durch die Parks von Potsdam? (Foto: Hans Bach
© Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg)

6. Schlössertour

Sich die Schlösser der Stadt anzusehen, ist vielleicht nicht die originellste Idee, aber die zahlreichen Prunkbauten ziehen nicht umsonst Millionen von Besucher_innen nach Potsdam! Am besten bietet sich dafür der Schlosspark Sanssouci an, doch auch im Neuen Garten und im Park Babelsberg gibt es architektonische Schönheiten zu bestaunen. Mit dem Fahrrad kann man eine Schlösserrunde quer durch die Stadt unternehmen und dabei noch die schöne Innenstadt Potsdams durchqueren. Wenn ihr am Neuen Palais studiert, kann man dem Besuch so außerdem gleich den Campus zeigen!

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