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campusKREATIV campusKULTUR campusLEBEN — 24 Februar 2017

So kann es dann am Ende aussehen…
Foto: Angelina Schüler

Wir kennen das alle: die Prüfungen sind vorbei, die Hausarbeiten sind geschrieben und die nächste Party ist erst in einer Woche. Was mache ich jetzt mit meiner Zeit? Wir haben in unserer neuen Reihe „Plötzlich Freizeit!“ mal ein paar Vorschläge gesammelt. Von Angelina Schüler.

Im alten Babelsberger Rathaus findet sich, hinter den roten Backsteinmauern, ein kleines Paradies für Künstler_innen jedweder Couleur. Kleckse an der Wand, Schränke voller Farben, Stifte und Pinsel, Schubkästen mit stapelweise Papier, Kurse für Jung und Alt. Die Kunstschule Potsdam ist 1991 entstanden und hat sich zur Aufgabe gemacht, dass die Teilnehmenden der Kurse für ihre Umwelt und für die eigene gestalterische Entwicklung sensibilisiert werden. Mit den verschiedendsten Materialien und Techniken können die Kunstschüler_innen experimentieren. Auch Ferien- und Wochenendworkshops werden angeboten, die Vorbereitung und Hilfestellung bei dem Erstellen einer Mappe, aber auch Ausstellungsprojekte können in den Räumen der Kunstschule durchgeführt werden. Aber warum ist das so spannend für uns Studierende?

Nur malen und sonst nichts?

Vor allem die Nachmittagskurse sind für euch spannend. Denn in einem Kunstkurs gibt es nicht nur Farbe und Papier. Ihr werdet zum einen gefördert, euch über den Alltag hinauszubegeben. Eine Stunde kreativ sein reicht schon, um neue Kraft zu schöpfen für den Unialltag. Wenn ich bei einer Hausarbeit nicht mehr weiterkomme, dann hole ich meine Zeichensachen heraus und aktiviere meine kreative Gehirnhälfte. Dabei ist es völlig egal, wie es am Ende aussieht. Hauptsache, ich tue etwas. Das ist in der Kunstschule ebenfalls so. Hier werden keine neuen Picassos oder Monets gezüchtet. Das Augenmerk liegt auf dem Schaffen von Kunst, nicht dem wahllosen Produzieren. Mit dieser Freiheit arbeitet die Kunstschule, und daraus entstehen freie Arbeiten, die in sechs bis sieben Ausstellungen im Jahr gezeigt werden. Andererseits hilft die Schule bei euren Unterrichtsvorbereitungen. Ihr könnt euch nämlich bei der Kunstschule melden, wenn ihr Unterstützung bei der Herstellung von Unterrichtsmaterial und der Durchführung von Klassenprojekten braucht. Selbst Geburtstage können dort gefeiert werden.

Plastik, Fotografie, Illustration – alles drin.

Was könnt ihr in der Kunstschule also alles machen? Sehr, sehr viel. Ihr könnt – ganz klassisch – malen. Ihr könnt aber auch Plastiken anfertigen, Drucke gestalten, euch in Bildhauerei üben, einen Animationsfilm produzieren, Fotografieren lernen und Illustrationen üben. Na, was für euch dabei? Dann meldet euch bei der Kunstschule Potsdam. Es lohnt sich!

Die Kunstschule Potsdam e.V. findet ihr im alten Babelsberger Rathaus, Karl-Liebknecht-Straße 135, 14482 Potsdam. Weitere Infos erhaltet ihr unter: kunstschule-potsdam.de

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