Eure Stimmen für‘s Schwimmen

Wo soll Potsdam schwimmen gehen? Foto: Sergii Figurnyi - Fotolia.com
Wo soll Potsdam schwimmen gehen? Foto: Sergii Figurnyi - Fotolia.com

Seit gestern flattern Briefe der Stadt Potsdam in die Haushalte aller Wahlberechtigten in unserer Studienstadt. Es geht um eine Abstimmung zum Neubau eines Schwimmbades in der Landeshauptstadt. Auch in vielen Briefkästen der Studis der Uni Potsdam landet ein solches Schreiben. Warum ihr den Brief nicht einfach zum Altpapier legen solltet, erklärt Mandy Joachim.

Seit einigen Jahren schon gibt es zahlreiche Diskussionen um die Schwimmhalle auf dem Brauhausberg, direkt neben dem Potsdamer Hauptbahnhof gelegen. Grund dafür ist, dass das Gebäude in einem denkbar schlechten Zustand ist und den Ansprüchen der vielen Nutzer_innen schon lange nicht mehr gerecht wird, zeitweise stand das Bad sogar kurz vor dem Entzug der Betriebserlaubnis. Nachdem in einem Werkstattverfahren bereits vier Varianten entwickelt wurden, wie mit dem Problem umzugehen sei, sind nach langer Kontroverse jetzt zwei endgültige Varianten erarbeitet worden. Nunmehr stehen zwei Neubaumöglichkeiten zur Auswahl und alle Wahlberechtigten der Stadt Potsdam können jetzt darüber abstimmen, welche der beiden Varianten umgesetzt wird.

Es stehen ein Neubau am Brauhausberg auf dem Gelände vor dem bestehenden Schwimmbad und ein Neubau im Volkspark Bornstedter Feld zur Auswahl. In dem Schreiben der Stadt Potsdam findet ihr einen Wahlzettel, den ihr kostenfrei mit der Post verschicken könnt. Auch ein Onlinevotum ist möglich. Eine Auflistung einiger Vor- und Nachteile der beiden Varianten könnt ihr dem Schreiben entnehmen, außerdem informieren Bürgerinitiativen auf Handzetteln und im Internet (www.pro-brauhausberg.de und www.potsdam-geht-baden.de) über die Pros und Contras ihrer Favoriten.

Nach der jahrelangen Diskussion um die Zukunft des Bads am Brauhausberg ist es der Wunsch vieler Potsdamer_innen, dass der Bau nun schnell beginnen kann. Durch die Befragung soll dafür nun die Grundlage geschaffen werden, daher hofft die Stadtverwaltung auf rege Beteiligung. Eine Teilnahme an der Befragung per Internet spare der Stadt Kosten und Bearbeitungsaufwand, so Oberbürgermeister Jann Jakobs.

Gerade für Studis ist es wichtig, neben dem stressigen Studienalltag die preisgünstige Möglichkeit für den sportlichen Ausgleich zu haben. Das ist gesund und tut gut – aber nur in angenehmer und schöner Umgebung. Daher ist gerade für die Studis in Potsdam wichtig, sich zahlreich an der Befragung zu beteiligen und so ihrer Wunschalternative zum Sieg zu verhelfen.

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