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Die Gründungsmitglieder der UNICEF-Hochschulgruppe wollen die Rechte von Kindern in unser Bewusstsein rücken. (Foto: privat)

Die Gründungsmitglieder_innen der UNICEF-Hochschulgruppe wollen die Rechte von Kindern in unser Bewusstsein rücken. (Foto: privat)

In der Hochschulgruppenlandschaft der Uni Potsdam tut sich etwas: Zum Sommersemester 2016 hat sich eine neue UNICEF-Gruppe gegründet, die unser Bewusstsein auf die Probleme von Kindern lenken will – aber dafür braucht es Unterstützung. Von Carolin Kulling.

Die Universität Potsdam muss sich in Sachen Hochschulgruppen nicht hinter anderen Unis verstecken: Wer sich politisch oder sozial neben dem Studium engagieren will, findet bei uns viele Möglichkeiten.

Nun endlich ist auch das Kinderhilfswerk UNICEF in der Auswahl unserer Hochschulgruppen vertreten – und kündigt an, sich mit viel Engagement für die Rechte von Kindern stark machen zu wollen.

Kinder und ihre Rechte in den Mittelpunkt stellen

UNICEF (United Nations Children’s Fund) wurde ursprünglich gegründet, um Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg mit Nahrung und ärztlicher Hilfe zu versorgen. Mittlerweile hat sich das Einsatzgebiet von Europa in die ganze Welt ausgebreitet. Im Mittelpunkt stehen die Unterstützung von Kindern und Müttern in Hinblick auf Gesundheit, Ernährung, Bildung und Familienplanung.

Auch in Deutschland ist UNICEF tätig. Im Zuge der Flüchtlingskrise werden momentan zum Beispiel Kinder, die zu uns fliehen, betreut und schnell versorgt. Außerdem macht sich UNICEF auf politischer Ebene bemerkbar und engagiert sich unter anderem gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Doch vor allem werden in reichen Ländern wie Deutschland Spenden gesammelt, um konkrete Güter und Hilfen in andere Länder zu bringen.

Von der Idee zur Hochschulgruppe

Präsent sind hierzulande vor allem regionale Arbeits- und Hochschulgruppen – wie nun auch an der Universität Potsdam. Die Hochschulgruppe verrät: „Die Ehrenamtlichen der Arbeitsgruppe in Potsdam haben sich sehr über jüngeren Nachwuchs gefreut und gefragt, ob man nicht eine Hochschulgruppe gründen könnte.“ Diese Idee gefiel Sarah Schrödelsecker, die sich daraufhin über die Möglichkeiten einer Hochschulgruppengründung informierte und nun Vorstandsmitglied ist.

Auf Anfrage kündigt die Potsdamer Hochschulgruppe bereits konkrete Pläne für die nächsten Monate an: „Wir werden bei dem Stadtwerkefest und bei der Potsdamer Erlebnisnacht im Juli dabei sein. Dabei werden wir einen UNICEF-Stand betreuen, kleine Aktivitäten für Kinder anbieten und über die Arbeit von UNICEF informieren.“ Weiterhin hängen die Anzahl und der Erfolg der Aktionen aber auch davon ab, ob sich weitere Mitglieder_innen und Unterstützer_innen ihrer Arbeit finden und ihnen unter die Arme greifen.

Zusammen helfen und Erfahrungen sammeln

Laut der Hochschulgruppe sollen Hilfe und Engagement mit nützlicher Erfahrung Hand in Hand gehen: „Bei uns wird es vor allem um Informations- und Spendenarbeit gehen. Wir wollen zeigen, dass sich gerade junge Leute für Kinder und deren Rechte einsetzen. Studenten haben außerdem die Chance, praktische Erfahrung in der Organisation, im Veranstaltungsmanagement, Soft Skills & Co. zu sammeln.“

Bisher engagieren sich sieben Mitglieder_innen, die sich aber sehr über Zuwachs freuen würden – denn auch davon hängt ab, wie engagiert und produktiv eine Hochschulgruppe wirklich sein kann. Die Potsdamer Gruppe verspricht: „Jeder kann vorbeischauen, um sich ein Bild unserer Arbeit zu machen – wir freuen uns über jeden kreativen Kopf oder helfende Hand.“

Interessierte können sich entweder auf der Facebook-Seite melden oder zum nächsten Treffen erscheinen, das am 10. Mai um 18 Uhr am Campus Griebnitzsee (Haus 6, Seminarraum 12) stattfindet. Ansprechpartnerinnen sind Sarah Schrödelsecker und Friederike Martin.

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