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campusLEBEN — 27 Februar 2017

Auf dem Höhenweg in der Biosphäre Potsdam entlangspazieren (Foto: Biosphäre Potsdam)

Die Semesterferien haben angefangen und das heißt: Nach dem Lernen und Klausuren schreiben kann man sich jetzt mal vom Unistress erholen und die Gelegenheit nutzen, um verschiedene Einrichtungen und Aktionen in Potsdam zu besuchen, für die man im Semester sonst leider kaum Zeit findet. In einem weiteren Artikel der Reihe „Plötzlich Freizeit!“ stellt euch die speakUP die Biospäre Potsdam vor. Von Christina Kortz.

Das Wetter im Februar ist noch sehr wechselhaft und sorgt nicht gerade für gute Laune, außerdem wollt ihr mal raus aus der gewohnten Umgebung und eine tropische Pflanzen- und Tierwelt erleben? Dann müsst ihr nicht gleich den nächsten Flug in ein exotisches Urlaubsland buchen, sondern könnt auch einen Ausflug in Potsdams Norden unternehmen! Hier im Volkspark Potsdam befindet sich nämlich die Biosphäre, in der das ganze Jahr über Urlaubsstimmung aufkommt.

Die Biosphäre im Laufe der Zeit

Wunderschöne Orchideen sind in der Biosphäre zu bewundern (Foto: Christina Kortz)

Doch zunächst einmal ein Blick in die Vergangenheit: Als die Bundesgartenschau im Jahr 2001 in Potsdam stattfand, wurde das ehemals militärisch genutzte Gelände im Bornstedter Feld landschaftsplanerisch umgestaltet und nach Ablauf der BUGA in Volkspark Potsdam umbenannt. Die Biosphäre diente während der Gartenschau als Blumenhalle und wurde dann im September 2002 als Tropengarten eröffnet.

Zwar wurde 2016 der zweimillionste Besucher begrüßt, aber Mitte letzten Jahres wurde von der Potsdamer Stadtverwaltung aus Kostengründen auch beschlossen, dass die Biosphäre nur noch bis zum 30. November 2017 als Tropenhalle geöffnet bleibt. Danach soll sie einer neuen Nutzung zugeführt werden, allerdings herrscht noch keine Klarheit darüber, ob in die Halle das Naturkundemuseum aus der Breiten Straße und ein Stadtteil- und Sportzentrum einziehen können. Vielleicht ist die kommende Schließung ja noch ein zusätzlicher Grund, die Biosphäre bald zu besuchen…?

Tropenwelt zum Staunen

Die Biosphäre ist auch ein Lebensraum für Reptilien (Foto: Biosphäre Potsdam)

In jedem Fall bietet die Biosphäre eine Dschungellandschaft zum Erleben mit über 20.000 Tropenpflanzen und rund 130 verschiedenen Tierarten in der 24 Meter hohen Halle. Als Gast beginnt man die Reise durch den circa 5.000 m² großen tropischen Regenwald am Wasserfall, gelangt dann zum Schmetterlingshaus und läuft über den Höhenweg, der durch die Kronen der bis zu 14 Meter hohen Bäume führt. Zusätzlich sorgt ein stündliches Gewitter mit Blitz und Donner über dem Urwaldsee für Staunen. Besonderes Tropenfeeling kommt auch durch die angenehm warmen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit in der Halle auf.

Sich von der tropischen Pflanzenwelt faszinieren lassen (Foto: Christina Kortz)

Doch die Biosphäre ist nicht nur eine Naturerlebniswelt, sondern auch ein Veranstaltungsort mit wechselnden Sonderausstellungen und Führungen. So finden an jedem Wochenende öffentliche Führungen zu verschiedenen Themen statt, wie beispielsweise „Reise durch die Welt der tropischen Gewürze“ oder „Orchideenblüte“. Falls man sich während des Besuches mit Speisen und Getränken stärken möchte, ist auch das kein Problem, da man die Wahl zwischen dem Café oder dem Restaurant hat.

Wenn ihr die Biosphäre Potsdam besuchen wollt, dann erreicht ihr sie am besten mit der Straßenbahnlinie 96 in Richtung Bornstedter Feld/Viereckremise und steigt an der Haltestelle Volkspark aus. Die Biosphäre ist an 365 Tagen im Jahr geöffnet und zwar Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr sowie Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 19 Uhr. Erwachsene (ab 14 Jahren) zahlen 11,50€ Eintritt, der ermäßigte Eintritt unter anderem für Studierende beträgt 9,80€. Weitere Informationen findet ihr unter www.biosphaere-potsdam.de

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