Landtagsneubau am Alten Markt in Potsdam (Bild: rotschwarzdesign - fotolia.com)

Kritik von allen Seiten am neuen Hochschulgesetz

Die Erneuerung des brandenburgischen Hochschulgesetzes spaltet die Gemüter. Nachdem schon die Studierendenproteste 2009 eine Reform des „BbgHG“ forderten, liegt nun ein neuer Gesetzesentwurf vor. Doch den neuen Gesetzestext halten Hochschulgruppen, Gewerkschaften und Studierendenvertreter_innen für ungeeignet: Sie sehen ihre Forderungen nicht verwirklicht. Von Sarah Emminghaus.

Master-Desaster

Irgendwann ist es soweit: Das Bachelorstudium nähert sich dem Finale. Ob Master oder nicht, das muss nun entschieden werden. Doch Vorsicht! Eine Bewerbung zum Master, auch an der gleichen Uni, ist nicht so einfach, wie man es sich vorstellen mag. Von den Höhen und Tiefen ihrer Masterbewerbung in Potsdam erzählt, zugegebenermaßen immer noch ganz schön sauer, Mandy Joachim.

Kein Bock auf Master?

Will ich nach dem Bachelor weiterstudieren? Für viele Studierende der Uni Potsdam stellt sich diese Frage nicht: Lehramtsstudent_innen sind auf ihr Masterstudium angewiesen, auch wer später einmal wissenschaftlich Arbeiten will, kommt an einem weiterführenden Hochschulstudium nicht vorbei. Der Rest hat nach dem Bachelor die Chance, einen Moment innezuhalten und sich zu entscheiden, ob er oder sie nun ins Arbeitsleben einsteigen möchte oder nicht. Vier Angebote, wie und wo man als Bachelorabsolvent_in unterkommen kann.

Die Masterbewerbung in Berlin und Brandenburg

Die Informationslage bei der Bewerbung für ein Bachelorstudium sah noch ganz anders aus: Es gab fast deutschlandweit einheitliche Bewerbungsfristen für die staatlichen Universitäten, hunderte Beratungsbücher und Hefte, die nicht nur bei der Wahl des richtigen Studiums halfen, sondern auch noch Tipps dazu gaben, wie und wo man am besten wohnt und neben dem Studium jobbt. Doch nun geht es von vorne los und der Aufwand für eine Masterbewerbung ist nicht gerade gering.