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Zug der Linie S1 im Bahnhof Griebnitzsee - während der Bauarbeiten wird die S1 anstatt der S7 Potsdam Hauptbahnhof anfahren.

Zug der Linie S1 im Bahnhof Griebnitzsee – während der Bauarbeiten wird die S1 anstatt der S7 Potsdam Hauptbahnhof anfahren (Foto: Wikipedia/Jorges, S-Bahn Berlin Baureihe 481 – CC BY-SA 3.0).

Ab Montag, den 24. Oktober 2016, wird der stark frequentierte Streckenabschnitt der S-Bahn zwischen Berlin-Charlottenburg und Berlin-Friedrichstraße für eine Woche voll gesperrt. Auch Potsdam ist davon direkt betroffen, denn die Linie S7 endet vorzeitig in Wannsee. Stattdessen fährt die S1 nach Potsdam Hauptbahnhof. Von Peter Schuld.

Nachdem die Bauarbeiten an der S-Bahn-Strecke zwischen Potsdam und Berlin erst vor wenigen Monaten abgeschlossen wurden (speakUP berichtete), kommt es nun erneut zu Fahrplanänderungen und Einschränkungen. Der Grund dafür ist die Modernisierung des Zugsicherungssystems, welches beispielsweise beim versehentlichen Überfahren von Haltsignalen eine Zwangsbremsung auslöst. Im Zuge dieser Arbeiten gab es bereits in den vergangenen Monaten nächtliche Streckensperrungen zwischen Charlottenburg und Friedrichstraße. Für den Abschluss der Baumaßnahmen ist nun eine einwöchige Vollsperrung erforderlich.

Fahrplanänderung vom 24. bis zum 27. Oktober

Von der Fahrplanänderung, die am 24. Oktober um 4 Uhr morgens in Kraft tritt, sind die S1, S5, S7 und S75 betroffen. Die S7 verkehrt zwischen Ahrensfelde und Friedrichstraße sowie zwischen Charlottenburg und Wannsee jeweils im 10-Minuten-Takt. Im gesperrten Abschnitt besteht Schienenersatzverkehr (SEV), wodurch sich die Fahrzeit aber von 13 auf rund 35 Minuten erhöht. Außerdem halten die Busse nicht immer direkt vor den S-Bahn-Stationen.  Es empfiehlt sich daher, ausreichend Zeit einzukalkulieren und sich im Vorfeld genau zu informieren (detaillierte Anhaben der Bahn siehe hier). Zusätzlich rät die Bahn dazu, vor Fahrtantritt die Fahrplanauskunft im Internet zu prüfen, da weitere Änderungen oder Verspätungen möglich sind.

Die Strecke der S1 wiederum wird nach Potsdam Hauptbahnhof verlängert. Auch sie fährt wie gewohnt alle 10 Minuten. In Wannsee besteht dann die Möglichkeit, auf die S7 umzusteigen. Die S5 wird, ebenso wie die S7, im gesperrten Abschnitt durch SEV ersetzt, verkehrt ansonsten aber wie gewohnt. Die S75 hingegen fährt nur noch zwischen Warenberg und Alexanderplatz.

Fahrplanänderung vom 27. bis zum 31. Oktober

Ab voraussichtlich Donnerstag, den 27. Oktober, um 22 Uhr wird die Streckensperrung ausgeweitet. Die S7 endet dann von Wannsee aus kommend bereits in Grunewald. Der SEV benötigt von dort bis zur Friedrichstraße je nach Fahrtrichtung 45 bis 50 Minuten. Und der Betrieb der S5 auf dem westlichen Streckenteil beschränkt sich auf den Bereich Spandau bis Olympiastadion. Ansonsten gelten weiterhin die zuvor beschriebenen Fahrplanänderungen (detaillierte Angaben der Bahn siehe hier).

Sofern alles nach Plan verläuft, ist ab 1.30 Uhr früh am Montag, den 31. Oktober, wieder ein regulärer S-Bahn-Betrieb vorgesehen. Für den Zeitraum der Bauarbeiten ist ein Ausweichen auf die Regionalzüge RE1, RE2, RE7, RB14, RB21 und RB22 ratsam. Auf diesen Linien werden auch zusätzliche Züge eingesetzt, um das erhöhte Passagieraufkommen zu bewältigen. Weil das Schienennetz der S-Bahn von jenem des Regional- und Fernverkehrs getrennt ist, ist letzterer von den Baumaßnahmen nicht betroffen.

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