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Jann Jakobs wird sich 2018 nicht erneut zur Oberbürgermeisterwahl Potsdams stellen. (Foto: Landeshauptstadt Potsdam)

Am Montag, dem 13.03.2017, informierte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) die Verwaltungsspitze, seine engsten Mitarbeiter_innen sowie die Vorsitzenden von Fraktion und Partei der SPD darüber, dass er im Jahr 2018 nicht erneut kandidieren wird. Von Christina Kortz.

Der 1953 in Eilsum in Ostfriesland geborene Jakobs studierte Soziologie und Politikwissenschaft, bevor er Jugendhilfeplaner im Bezirksamt Berlin-Spandau und danach ab 1993 Jugendamtsleiter in Potsdam wurde. Vor 20 Jahren, im März 1997, wurde er zum Beigeordneten für Soziales, Jugend und Gesundheit gewählt und zwei Jahre später zum Bürgermeister. Am 28. November 2002 gewann Jakobs die Oberbürgermeisterwahl der Landeshauptstadt Potsdam als Nachfolger von Matthias Platzeck und wurde 2010 in seinem Amt bestätigt. Für eine dritte Amtszeit steht Jakobs nun jedoch nicht mehr zur Verfügung.

Für Oberbürgermeister Jann Jakobs selbst sei nun „der richtige Zeitpunkt“ gekommen, um diesen Entschluss öffentlich zu machen. Er sieht Potsdam auf dem richtigen Weg in eine erfolgreiche Zukunft, nicht zuletzt auch aufgrund der Entscheidungen, die in letzter Zeit getroffen wurden. Dazu zählen die Einigung über die Gestaltung der Potsdamer Mitte und wichtige Personalentscheidungen. Doch auch die Bürgerbeteiligung und das tolerante weltoffene Potsdam lobte der Oberbürgermeister und kann nach eigener Aussage „guten Gewissens Ende 2018 das Amt in andere Hände geben.“

In den eineinhalb Jahren, die ihm bis dahin verbleiben, will sich Jakobs weiterhin mit voller Kraft für die Landeshauptstadt einsetzen und die Fragen des sozialen Wohnungsbaus, der Bildungsinfrastruktur und der familienfreundlichen Stadt behandeln. Mit Spannung bleibt nun zu beobachten, welche Kandidat_innen sich im Herbst 2018 als Nachfolger_innen von Oberbürgermeister Jann Jakobs zur Wahl stellen.

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