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campusONLINE Ganz vorn — 13 Juli 2011

Das Trinkwasser im Gebiet Gebiet zwischen Rudolf-Breitscheid-Straße, Plantagenstraße, Behringstraße und Karl-Marx-Straße ist mit  coliformen Keimen und Escherichia coli belastet. Das teilten das Potsdamer Gesundheitsamt und die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) vor wenigen Minuten per Pressemitteilung mit.  Das Wasser entspricht somit nicht mehr der Trinkwasserverordnung. Eine ausführliche Information für die Bevölkerung liegt noch nicht vor, Pressestellen waren bisher telefonisch nicht erreichbar. Einem Mitarbeiter des Gesundheitsamtes zu Folge besteht für die außerhalb des benannten Gebietes nach derzeitigem Erkenntnisstand keine Gesundheitsgefährdung.

Die Ämter warnen mit der Pressemeldung derzeit davor, in dem benannten Bereich das Leitungswasser zu trinken, zum Waschen von Lebensmitteln oder zum Zähneputzen zu nutzen. Das Wasser muss mindestens drei Minuten gekochte werden, um es bedenkenlos als Lebensmittel nutzen zu können. Auch Gegenstände, „die bestimmungsgemäß mit Lebensmitteln in Berührung kommen“, sollen nicht mit dem Wasser in Berührung kommen, solange die Warnung aufrecht gehalten wird. Die Stadtwerke bemühen sich eigenen Aussagen zufolge um Eingrenzung und Lösung des Problems durch „Spülungen und weitere Beprobungen zur Eingrenzung der Verunreinigung“.

Das Gesundheitsamt hat unter den Rufnummern eine 24-Stunden-Hotline eingerichtet: 0331 2892372 oder 0172 3917302. Die EWP ist unter 0331 661 2407 zu erreichen. Weitere Informationen sollen in Kürze unter http://www.swp-potsdam.de/ vorliegen.

dn

Nachtrag um 19.32 Uhr: Die Stadtwerke Potsdam haben auf ihrer Website eine aktuelle Information im Umfang der zuvor veröffentlichten Pressemitteilung der Landeshauptstadt veröffentlicht: http://www.swp-potsdam.de/swp/de/wasser/angebote-ewpw/angebote-aktuell/st_verunreinigung.php

Nachtrag um 22:25 Uhr: Laut Angaben der EWP wurde die Wasserqualität nach Bauarbeiten am Leitungsnetz in den letzten beiden Tagen getestet. Der Nachweis von Coli-Bakterien ist ein Zeichen dafür, dass das Trinkwasser mit Abwässern in Kontakt geraten ist. Am Donnerstag soll die Bevölkerung mit Handzetteln über das Risiko informiert werden. Erkrankte hätten sich laut Amtsarzt der Stadt bisher nicht gemeldet.

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