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	<title>speakUP &#187; studium</title>
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	<description>Studierendenzeitschrift der Universität Potsdam.</description>
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		<title>Mit Chaos zum Erfolg: Berichte eines Chaoten</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 14:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sieht es auf euren Tisch immer so aus, als sei eine Bombe eingeschlagen? Habt ihr nicht immer das Gefühl, jeder möchte euch zu irgendetwas raten, wobei ihr euch vorkommt wie in einem engen Korsett? Dann solltet ihr euch nichts einreden lassen und ein wenig Zeit gönnen. Dr. Dr. Besserwisser hat die Antwort. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1008" class="wp-caption alignleft" style="width: 197px"><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/dr-besserwisser-c-sabine-voigt-fotolia.jpg"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/dr-besserwisser-c-sabine-voigt-fotolia-187x300.jpg" alt="Dr. Dr. Besserwisser (Bild: sabine voigt, Fotolia)" title="Dr. Dr. Besserwisser (Bild: sabine voigt, Fotolia)" width="187" height="300" class="size-medium wp-image-1008" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Dr. Besserwisser (Bild: sabine voigt, Fotolia)</p></div><em>„Ordnung ist das A und O? Stimmt nicht!“ sagt Dr. Dr. Besserwisser, unsere Antwort auf alle Fragen. Bisher war er nur eine Legende unter allen Studierenden, doch nie gefunden, aber aus den unendlichen Weiten des Langzeitstudierendentums (38. Semester!) haben wir ihn im Wohnheim Golm ausfindig gemacht und dürfen nun seinen Weisheiten lauschen. Er hat das Leben studiert und darin den dualen Doktor gemacht.</em></p>
<p>Zu mir: Ich bin ein unordentlicher, wenn nicht sogar extrem unordentlicher Mensch. Mir würde nie jemand so etwas wie ein System oder eine klare Arbeitsweise unterstellen, geschweige denn, dass ich ohne Stress eine Hausarbeit pünktlich fertig stelle.</p>
<p>Mein Prof nennt diese Erscheinung Desorganisation. Ich Spontanität und Kreativität. Die Psychologie gibt mir recht, hier geht man von einem rechts- oder linksdominierten Denken der Gehirnhälften aus, Links für Ordnung und analytisches Denken, Rechts für räumliche Wahrnehmung und Kreativität.</p>
<p>Damit gehöre ich also zu den Rechtsdominierten, was aber kein Nachteil sein muss, bisher habe ich es immer geschafft, mit weitaus weniger Anstrengung, Zeit und vor allem Stress Arbeiten abzugeben, woran vermeintlich „gut“ organisierte scheitern.</p>
<p>Das Genie mag das Chaos beherrschen, nur bin ich kein Genie, aber ich habe anderen etwas voraus: Ich weiß, dass ich  eher kreativ denke, darum mache ich mir bewusst, was ich möchte und behalte dabei das Wichtigste stets im Überblick. Wenn ich drei Referate vorbereiten muss, stelle ich mir in Gedanken diese Fragen:</p>
<p>1. Wobei will ich die beste Leistung erbringen?<br />
2. Worin muss ich die beste Leistung bringen!<br />
3. Wie viel Zeit bleibt mir insgesamt?<br />
4. Wie groß ist der Umfang jeder Aufgabe?<br />
5. Wie weit bin ich?</p>
<p>Eine Mindmap ist sehr praktisch, damit alles im Blick bleibt, besonders dann, wenn mehr als drei Aufgaben auf einen zu kommen.</p>
<p>Nachdem ich mir alles vor Augen geführt habe, gönne ich mir Zeit, mich zu besinnen. Ich trinke eine Tasse Tee oder schlafe eine Nacht darüber. Nach dieser kurzen Pause, wirkt alles viel klarer und ich weiß in der Regel, was ich zu tun habe und wo meine Prioritäten liegen. Der Trick ist sich die Ruhe zu gönnen, bevor man weiter machen möchte.</p>
<p>In Ruhephasen verarbeitet das Gehirn Informationen und entwickelt diese weiter. Entscheidend ist, unser Gehirn kann neuronale Verbindungen nur in Phasen der Entspannung knüpfen, deswegen sagt man, über Probleme sollte man eine Nacht schlafen.</p>
<p>Jetzt kommt die eigentliche Hürde: Anfangen. Ob ihr jeden Tag fünf Minuten daran arbeitet oder doch alles in einem Stück erledigen wollt, tags, nachts oder im Seminar – ganz gleich; wichtig ist nur das ihr euch überwindet.</p>
<p>Manchmal hilft es, mit jemanden zusammen zu arbeiten oder sich zum Arbeiten zu treffen, so entsteht ein angenehmes Arbeitsklimas. Andere wiederum schwören auf eine To-Do-Liste oder  einen festen Plan.<br />
Richtet euch dabei nach eurem Gespür, niemand kennt euch besser als ihr selbst, dann findet ihr auch den richtigen Takt.</p>
<p>Beginnen solltet ihr am besten mit der unbequemsten Arbeit, ständig im Hinterkopf raubt sie Kraft und Zeit. Danach ist der Kopf frei für wichtigeres.</p>
<p>Die zweite und wichtigste Hürde ist „Stopp sagen“. Ich habe einmal ein wirklich tolles Referat zum Thema der Sprachgewohnheiten der australischen Einwanderer in Deutschland gehalten. Es war unbenotet, heute weiß ich zwar noch alles, aber habe es nie wieder gebraucht. Ich hatte auf das Thema auch eher minder Lust, aber mitten drin hatte mich der Ehrgeiz überwältigt.<br />
<em><br />
Ein Prinzip sagt: Wir schaffen 80% der Arbeit in 20% der Zeit, die anderen perfekten 20% brauchen 80% der Zeit.<br />
</em><br />
Ich hätte also, sagen wir ungefähr 50% der Zeit sparen können, wenn ich mich getraut hätte „Stopp zu sagen“ und stattdessen andere, schönere/sinnvollere Dinge machen können, zum Beispiel meine beiden anderen Referate! In diesem Monat habe ich mich total verzettelt, weil ich perfekt sein wollte. Das Resultat möchte ich lieber gar nicht erwähnen. </p>
<p>Ähnliches passiert auch, wenn wir uns mit einem Thema zu intensiv beschäftigen, irgendwann blockiert unser Kopf und wir schaffen effektiv nicht viel, auch hier brauchen wir den Mut „Stopp zu sagen“. „Stopp sagen“ bedeutet hier, sich bewusst zu machen genau jetzt aufzuhören und etwas anderes zu tun, um eben nicht zu blockieren und wirklich weiter zu kommen.</p>
<p>Seit dem arbeite ich daran, mich nicht auf meinem rechtsdominierten Chaostrieb auszuruhen, sondern auch meinen Gegenpart zu nutzen. Was mich nicht einschränkt, sondern kreativer werden lässt und ich gelassen dem Stress ins Auge blicken kann. Ich versuche jeden Tag auf`s  neue mir:</p>
<p>1. Überblick zu verschaffen.<br />
2. Ruhe zu nehmen<br />
3. An zu fangen.<br />
4. Stopp zu sagen!</p>
<p>Und ich habe Erfolg. Jetzt müsst ihr nur noch „anfangen“ und den Mut haben, etwas neues zu probieren, mit ein bisschen Disziplin könnt auch ihr Chaos und Ordnung zusammenführen und überflügelt jede noch so penible Bürokratie in Kreativität und Erfolg. Um Ecken denken ist das Stichwort. Chaos ≠ Unordnung<br />
<em><br />
In die Rolle von Dr. Dr. Besserwisser schlüpfte Martin Schindler.</em></p>
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		<title>Soziale Visionen</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 17:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Christoph Freytag
Die Sonne scheint, nur wenige Student_Innen sind am Campus Griebnitzsee zu sehen. Doch was ist das? Der größte Hörsaal 03/04 ist komplett mit Menschen gefüllt, und auch auf den Gängen drängen sich Menschenmassen. Während viele von uns noch die vorlesungsfreie Zeit genos- sen, fand am Uni-Campus Griebnitzsee vom 7. bis zum 9. April der Vision Sum- mit 2011 statt.
Der diesjährige Vision Summit ist eine Leitkonferenz für Social Entrepreneurship, Social Innovation &#38; Social Impact Business. Oder laut Veranstalter „der größte Innovationsworksop weltweit“. Den Vision Summit gibt es seit 2007, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_365" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-365" title="Workshopauswertung mit Prof. Ulrich Weinberg (rechts)" src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2011/04/DSCF1131_sw-web-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Workshopauswertung mit Prof. Ulrich Weinberg (rechts)</p></div>
<p><!-- p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Calibri; color: #1a171b} p.p2 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 9.5px 'OrigGarmnd BT'; color: #1a171b} span.s1 {font: 16.0px Calibri} span.Apple-tab-span {white-space:pre} --><em>Von Christoph Freytag</em></p>
<p>Die Sonne scheint, nur wenige Student_Innen sind am Campus Griebnitzsee zu sehen. Doch was ist das? Der größte Hörsaal 03/04 ist komplett mit Menschen gefüllt, und auch auf den Gängen drängen sich Menschenmassen. Während viele von uns noch die vorlesungsfreie Zeit genos- sen, fand am Uni-Campus Griebnitzsee vom 7. bis zum 9. April der Vision Sum- mit 2011 statt.</p>
<p>Der diesjährige Vision Summit ist eine Leitkonferenz für Social Entrepreneurship, Social Innovation &amp; Social Impact Business. Oder laut Veranstalter „der größte Innovationsworksop weltweit“. Den Vision Summit gibt es seit 2007, Gründer ist Peter Spiegel. Veranstaltet wurde das Ganze vom GENESIS Institute for Social Business and Impact Strategies gGmbH. Ein langer Begriff, doch der Kreis schließt sich – unsere Uni war einer der Co-Veranstalter. Einmal als Veranstaltungsort und auf dem Vision Summit vertreten in Form des Centers for Entrepeneurship &amp; Innovation (BIEM CEIP). Ein weiterer, neben einigen anderen, wichtiger Co-Veranstalter war das Hasso Plattner Institut mit seiner School of Design Thinking.</p>
<p>Doch was ist Social Entrepeneurship? Entrepeneurship heißt zu Deutsch Unternehmertum. Es geht bei diesem Thema vereinfacht ausgedrückt um die Unternehmensgründung und alles was damit zusammenhängt, Social Entrepeneurship als Teil des diesjährigen Leitthemas der Vision Summit 2011, beschreibt nach Initiator Bill Drayton eine sozialunternehmerische Tätigkeit, die sich innovativ und langfristig für einen wesentlichen, positiven Wandel einer Gesellschaft einsetzen will.</p>
<p>Und was wollte dieses Event nun erreichen? Unter dem Motto „Don ́t wait. Innovate!“ fanden an drei Tagen zahlreiche Workshops und Vorträge statt. Alle mit dem Ziel, soziale Innovationen zu fördern und zu erleichtern insbesondere durch Anwendung der Methode „Design Thinking“. Sehr viel Wert wurde auch auf das Netzwerken und den Austausch der rund 1000 Teilnehmer_innen mit den 150 Praktiker_innen untereinander gelegt. Die Kaffeepausen wurden wohl auch dafür sehr großzügig ausgelegt.</p>
<p>Das „Design Thinking“ der School of Design des Hasso Plattner Institut (HPI) prägte den Tagesablauf des 7. April mit rund 250 Workshopteilnehmer_innen in 33 Workshops. Die	sah sich das genauer an.</p>
<p>Ein Gewusel von Menschen im Ober- geschoss des HPI. Es gibt Stehtische an denen kleine Grüppchen stehen und dis- kutieren, auf Zetteln Schlagwörter aufschreiben. An Betonsäulen sind Fragestellungen zu lesen: „Wie kann man während des gesamten Bildungsweges gleiche soziale Bedingungen für Schüler schaffen?“ oder „Wie können wir Menschen, die bisher globalen ökologischen Herausforderungen gleichgültig gegenüber stehen, dafür gewinnen, nachhaltig ökologisch zu handeln?“. Professor Ulrich Weinberg, Chef der School of Design Thinking klärt uns auf. „Die Teilnehmer_innen lernen hier an einem Tag im Schnelldurchlauf die Methode des Design Thinking kennen. Normalerweise dauert das je nach Semester 12 oder 6 Wochen.“ Im Normalfall kann man Design Thinking nach einem vorangegangen Auswahlverfahren an der Design School des HPI studieren. Es ist ein Zusatzstudium, wofür sich jede_r Student_in, egal welcher Disziplin, bewerben kann. Im Studium wird an „Design Challenges“ gearbeitet, die im Vorfeld mit Projektpartnern entwickelt werden. Als Abschluss gibt es ein Zertifikat.</p>
<p>Die Workshopteilnehmer_innen waren unterschiedlichster Coleur: Lehrer_innen, Unternehmer_innen und Student_innen. Wie auch im Studium, sollten die Teilneh- mer_innen in multidisziplinären Teams Ideen entwickeln. Das ist auch eine der grundlegenden Ideen hinter Design Thin- king „die teamorientierte Ideenfindung zur Lösung von Problemen“, so HPI- Pressesprecher Hans-Joachim Allgaier. Im Rahmen der Vision Summit 2011 wurden dafür soziale Fragestellungen genutzt.</p>
<p>Die sechs Schritte des Design Thinking sind schnell aufgezählt: Understand, Observe, Point of View, Ideate Prototype und Test. Die Teams hatten zusammengefasst die Aufgabe, innovative Ideen zu sammeln, eine Idee in einer Diskussion und mit Hilfe z.B. einer Mindmap auszuwählen und daraus am Ende einen Prototypen zu bauen. Einige der Schritte des Ideenfindungsprozesses wurden dabei von manchen Gruppen mehrmals durchlaufen. „Fail often and early – früh scheitern und von vorne anfangen ist besser, als später, wenn alles fertig ist, zu scheitern. Dann können Sie gar nicht mehr reagieren,“ ergänzt HPI-Chef Weinberg „und das im Ideen-Findungsprozess öfter Schritte erneut durchlaufen werden, ist ein normaler Vorgang beim Design Thinking.“ Laut Workshop-Coach Simon Blake „hofft der Veranstalter, dass einige der Ideen später praktisch angewandt werden.“</p>
<p>Szenenwechsel, es ist Samstag 9. April und sechs Workshop-Gruppen präsen- tieren Ihre Ideen. Eine Gruppe hatte die Aufgabe, dem Neuköllner Sebastian zu helfen, sein Kiezbier „Quartiermeister“ an den Mann und die Frau zu bringen. Unter anderem wurde die Idee entwickelt, einen Coach für ihn über die Aktion „Beratung gesucht, Bier geboten“ zu finden. Um das Produkt weiterzuentwickeln wurde ein „DrinkTank“ unter dem Motto „Saufen für den Guten Zweck“ entwickelt. Anhand der Lacher des Publikums war eine Zustimmung des Publikums zu spüren.</p>
<p>Speak UP-Fazit: Uns wurden die Augen geöffnet, dass man auch unternehme- risch soziale Probleme lösen kann, und der Studiengang „Design Thinking“ hat neue Möglichkeiten auf dem Weg dahin aufgezeigt.</p>
<p><em>Mehr Infos: www.visionsummit.org und www.hpi.uni-potsdam.de/d-school</em></p>
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		<title>Wo kommst du eigentlich her?</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 10:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 
In diesem Teil unserer Serie stellen wir euch erneut interessante Menschen vor, die es aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt &#8211; ob nah, ob fern &#8211; für ein Studium an die Universität Potsdam gelockt hat. Diesmal: Elaine aus Dartmoor / Plymouth. Von Nathalie Wiechers
Es ist ein nasskalter winterlicher Januarnachmittag, typisch für diese Jahreszeit strahlen anstatt einem satten Himmelblau am Potsdamer Horizont, lediglich die zahlreichen Facetten dezenter Graunuancen. Die Menschen sind weit entfernt von Stimmungen, die man mit Frühlingsgefühlen kategorisieren könnte, und ziehen sich lieber in die zahlreichen Cafés des ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_236" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2011/02/Englische_Fahne-sw_web.jpg"><img class="size-medium wp-image-236" title="Englische Fahne" src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2011/02/Englische_Fahne-sw_web-300x199.jpg" alt="Englische Fahne" width="300" height="199" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Die englische Fahne</p></div>
<p><strong>In diesem Teil unserer Serie stellen wir euch erneut interessante Menschen vor, die es aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt &#8211; ob nah, ob fern &#8211; für ein Studium an die Universität Potsdam gelockt hat. Diesmal: Elaine aus Dartmoor / Plymouth.</strong> <em>Von Nathalie Wiechers</em></p>
<p>Es ist ein nasskalter winterlicher Januarnachmittag, typisch für diese Jahreszeit strahlen anstatt einem satten Himmelblau am Potsdamer Horizont, lediglich die zahlreichen Facetten dezenter Graunuancen. Die Menschen sind weit entfernt von Stimmungen, die man mit Frühlingsgefühlen kategorisieren könnte, und ziehen sich lieber in die zahlreichen Cafés des Holländerviertels zurück. In diesem, auf Grund der Witterungsbedingungen recht kargen Umfeld sitzt Elaine ruhig bei einer Tasse Tee.</p>
<p>Elaine kam im letzten Oktober im Rahmen des Erasmusprogramms für ein Auslandsjahr von der Plymouth University an die Uni Potsdam. Sie will im Rahmen ihres Studiums der ‚Modern Languages’ ihr Deutsch verbessern und das Land kennenlernen. Ihr eigentlicher Wohnort ist die Gegend Dartmoor im Süd-Westen Großbritanniens, eine etwa 650km² große Hügellandschaft in der englischen Grafschaft Devon. Bekannt ist jenes Gebiet vor allem für die zahlreichen prähistorischen Funde, die Dartmoorponys und die durch Heide und unzählige Moore geprägte Landschaft. In der Literatur wird jenes Gebiet als düster und Geheimnis umwobener Ort häufig Szenario für spannende Krimis á la Sherlock Holmes. In der Realität ist das Gebiet vor allem Nationalpark und das Heim zahlreicher Rinder und Schafe.</p>
<p>Für Elaine ist also klar: „Potsdam ist ideal, denn es ist nicht zu groß und umgeben von großen Grünflächen, die zum Spazieren und Fahrradfahren einladen.“ Auch böten die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in Potsdam und die Nähe zu Berlin eine wunderbare Atmosphäre, die gerade im kulturellen Bereich, was Theater und Konzerte angehe, besonders überzeuge.Die sonst auf dem Land mit zahlreichen Tieren lebende Studentin genießt es, dank weniger Verantwortlichkeiten für Schafe und Pferde, mehr Zeit für sich selbst zu haben, und könne sich so auch darauf konzentrieren, das „Beste aus den hier erlebten Erfahrungen herauszuholen“.</p>
<p>Obwohl die Universität Potsdam eine sehr junge sei, vermittle gerade der Standort Neues Palais eine äußerst positive Stimmung. Es sei ein angesehener, ehrwürdiger, akademischer Lehrstandort, der zumindest vom Gefühl und rein optischen Gesichtspunkten her den traditionellen Universitäten in Großbritannien in Nichts nachstehe, so Elaine. „Das Einzige, was es zu kritisieren gibt, ist die Tatsache, dass es eine bei einer so großen Studierendenzahl nicht ausreichende Zahl an Druckern und PCs in der ZEIK gibt.“</p>
<p>Zu den Protesten in London und dem ganzen Vereinigten Königreich im vergangenen Dezember, bei denen Studierende gegen die Verdreifachung der Studiengebühren von etwa 3.000 Pfund auf 9.000 Pfund aufbegehrten,  äußert die gebürtige Britin, dass sie jene Sorgen der Studierenden, nach dem Studium erst einmal auf einem großen Schuldenhaufen zu sitzen, verstehe. Jedoch verweist sie darauf, dass es Wege gibt, das Studium zu finanzieren und dass jene Entwicklung eindeutig der schlechten Wirtschafts- und Haushaltslage zuzuschreiben ist. „Bildung“, so Elaine, „ sei immer jeden einzelnen Cent wert.“ Trotz der Haushaltslage kann sie die Kritik an der teuren Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton nicht teilen. Sie würde dem lediglich entgegnen, dass dieses Ereignis wohl deutlich mehr in die Kassen von Souvenirverkäufer_innen, Taxifahrer_innen und Hotelbesitzer_innen spülen wird, als es den Staat überhaupt kosten kann. Die Erasmusstudierende unterscheidet sich doch auf eine gewisse Art von den meisten Studierenden, die einen Austausch nach Potsdam machen.</p>
<p>Die Britin ergreift nach der Beendigung ihrer Karriere im öffentlichen Dienst in England die Chance, als Spätstudierende noch einmal die Universitätsbänke zu drücken. Diese Möglichkeit sei ihr als sie jünger war, verwehrt geblieben.  Sie nutzte ihre „once in a lifetime  opportunity“,  im Rahmen des Erasmusprogramms am Austausch teilzunehmen. Die Menschen an der Uni begegnen ihr stets freundlich und hilfsbereit, auch wenn sie manchmal irrtümlicherweise für die Dozentin gehalten werde und nicht für eine Studierende, doch dies mache ihr rein gar nichts aus.</p>
<p>Fragt man die stets höfliche und freundliche Frau, ob das, was sie in Deutschland und Potsdam erwartet habe, auch so gekommen sei, schmunzelt sie sanft und spricht davon, dass sie nur einige wenige Dinge überrascht haben. So sei sie immer überzeugt gewesen, dass die Deutschen stets pünktlich seien. Doch dies habe sich gleich in den ersten Wochen als eine Fehleinschätzung herausgestellt.</p>
<p>Auch sieht sie keinen großen Unterschied zwischen Engländern und Deutschen, da jene die gleichen Werte und Vorstellungen teilen. Sie betont, dass man häufig vergisst, dass gerade diese Kulturen historisch und auch in ihren Identitäten eng verknüpft sind. So prophezeit sie auch, dass durch die fortschreitende Globalisierung die Welt näher zusammenrückt und jene Unterschiede, die beide Nationen  trennen, auf ein Minimum schrumpfen. Und so beenden wir das Gespräch, Tee trinkend  – natürlich mit Milch.</p>
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		<title>studium – und dann?</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 13:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wohl viele zweifeln manchmal an ihrer Studienwahl oder fragen sich was sie später damit machen können. Wir stellen euch in jeder Ausgabe einen Studenten vor, der in Potsdam studiert hat und zeigen, wie viele Möglichkeiten es nach dem Studium gibt, welch zahlreiche und interessante Arbeitsmöglichkeiten ein Studium ermöglichen kann, egal was ihr studiert. Ein Interview mit Andre Appel. Von Anne-Kathrin Müller
Was hast du studiert?
Jura, deutsches und französisches Recht.
Was hat dich damals dazu bewogen dieses Fach zu studieren?
Ohne genau zu wissen warum, war mir schon ganz lange klar, dass für mich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2009/12/justitia.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-75" style="margin: 6px;" title="justitia" src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2009/12/justitia.jpg" alt="" width="350" height="225" /></a>Wohl viele zweifeln manchmal an ihrer Studienwahl oder fragen sich was sie später damit machen können. Wir stellen euch in jeder Ausgabe einen Studenten vor, der in Potsdam studiert hat und zeigen, wie viele Möglichkeiten es nach dem Studium gibt, welch zahlreiche und interessante Arbeitsmöglichkeiten ein Studium ermöglichen kann, egal was ihr studiert. Ein Interview mit Andre Appel. </strong><em>Von Anne-Kathrin Müller</em></p>
<p><em>Was hast du studiert?</em></p>
<p>Jura, deutsches und französisches Recht.</p>
<p><em>Was hat dich damals dazu bewogen dieses Fach zu studieren?</em></p>
<p>Ohne genau zu wissen warum, war mir schon ganz lange klar, dass für mich nur das Jurastudium in Frage kommt. Ohnehin sollte ich besser die Finger von der Mathematik in all ihren Formen lassen, von daher war die Wahl der Studienrichtung von vornherein eingeschränkt.</p>
<p><em>Hattest du eine Traumvorstellung von einem Job?</em></p>
<p>Ja, die hatte ich selbstverständlich. Ich denke, dass jeder ein gewisses Idealbild von seinem Traumjob hat. Ich wollte Rechtsanwalt werden und für die großen und kleinen Probleme seiner Mandanten da sein.</p>
<p><em>Wie ging es weiter nach deinem Studium?</em></p>
<p>Nach dem ersten Staatsexamen habe ich anderthalb Jahre bei einem Bundesverband im Bereich Marketing und IT gearbeitet. Zwar hat das Spaß gemacht, allerdings habe ich auch gemerkt, dass die Verbandsarbeit nichts für mich ist. Parallel dazu habe ich mein Referendariat begonnen und dort erste Praxiserfahrungen im gewerblichen Rechtsschutz gesammelt. In meiner Wahlstation war ich in Wien.</p>
<p><em>Was machst du heute?</em></p>
<p>Seit Februar 2009 bin ich als Rechtsanwalt zugelassen und selbstständig. Ich arbeite als freier Mitarbeiter mit einer Berliner Zivilrechtskanzlei zusammen. Parallel dazu arbeite ich gerade sehr intensiv an der Verwirklichung meines beruflichen Traumes eines Medienrechtsunternehmens, welches ich zusammen mit einer Kollegin in Potsdam gründen möchte.</p>
<p><em>Bist du glücklich mit deiner Arbeit?</em></p>
<p>Sehr sogar. Zwar hat man es als Berufsanfänger alles Andere als leicht, aber ich liebe meine Arbeit und vor Allem genieße ich die Freiheiten, die die freien Berufe bieten. Auch wenn ich nicht verheimlichen möchte, dass ich einen Beruf ergriffen habe, der sehr viel Zeit beansprucht.</p>
<p><em>Welche besonders positive oder auch negative Aspekte hat deine Arbeit?</em></p>
<p>Ich genieße die große Freiheit, die mir meine Arbeit bietet. Ich kann mir meinen Arbeitstag sehr frei gestalten, was ich sehr gut finde. Dann ist es immer wieder schön, meinen Mandanten tatsächlich bei der Lösung ihrer Probleme zur Seite zu stehen. Ich denke, ich trage auch dazu bei, den Berufsstand des Rechtsanwalts in gewissem Sinne zu „entstauben“. Was anfangs schwierig ist, ist die große Verantwortung, die man zwangsläufig übernimmt und die einem die ein oder andere schlaflose Nacht beschert.</p>
<p><em>Wo möchtest du dich beruflich hin entwickeln?</em></p>
<p>Zum einen möchte ich meine Spezialisierung hin zum Medien- und Wettbewerbsrecht weiter ausbauen. Ich habe im Hinblick auf unser Medienunternehmen den Anspruch, die juristische Dienstleistung mit anderen Angeboten aus dem großen Feld der Medien zu verknüpfen und somit eine Vielzahl von Leistungen, die über die reine juristische Beratung hinausgehen, zu verknüpfen.</p>
<p><em>Letzte Frage: Was wolltest du als Kind werden?</em></p>
<p>Bestimmt wollte ich mal Feuerwehrmann oder Lokführer werden.</p>
<p><em>Vielen Dank für das Interview.</em></p>
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