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campusLEBEN Featured Ganz vorn — 22 Februar 2017

Es ist angerichtet: Die kulinarische Erholung. Foto: A. Eger

Die letzte Klausur ist geschrieben, die Mensa ist kaum noch besetzt und die Koffer rollen durch die Uni. Es naht das Semesterende und damit auch die Fahrt in die Heimat. Diese ist meist verbunden mit einer kulinarischen Erholung. Die Lieblingsgerichte werden zubereitet und der ein oder andere Kuchen für das erfolgreiche Semester gebacken. Meine Semesterferien haben mit selbstgemachten Rouladen, Schnitzel und einem Kokoskuchen begonnen. Von Angelina Eger.

Ein Aufenthalt in der Heimat ist nach mehreren Klausuren und anstehenden Hausarbeiten eine pure Wohltat. Werden dann noch die Lieblingsspeisen für einen zubereitet und man kann die Beine hochlegen, kommt es zu einer puren Erholung. Die selbstgemachten Rouladen und die Schnitzel durfte ich bei der Entstehung begleiten. Als kleines Dankeschön wühlte ich mich durch alte Rezepte und fand den Liebling meiner Kindertage: Kokoskuchen.

 Rouladen à la Papa

Die Zubereitung der Rouladen findet in Teamwork und meist in den Abendstunden des vorherigen Tages statt, damit diese genug Zeit zum Durchziehen bekommen. Für die Zubereitung braucht ihr einen Tag und circa 2 Stunden bis zum Anrichten. Ihr benötigt an Zutaten: Rinderfilet (Das Fleisch wird, aus der Erfahrung heraus, besonders zart, wenn dieses direkt vom Fleischer gekauft wird), 2 – 3 Zehen Knoblauch, Senf, 2 Zwiebeln, 1 Stück Speck, Gewürzgurken, Rouladen-Nadeln und Butter.

Die gefüllten Rouladen. Foto: A. Eger

Zuerst die Zwiebeln, die Gurken, den Knoblauch und den Speck in kleine Würfel schneiden. Das Fleisch auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Nun auf eine Seite Senf streichen und die Gurken und den Speck verteilen. Die Rouladen feinfühlig zusammenrollen und mit den Nadeln oder einem Faden fixieren. Hierbei sehr sorgsam vorgehen, da diese nicht auseinander gehen sollten. In einer Pfanne etwas Butter erhitzen. Den Knoblauch und die Zwiebeln dünsten. Die einzelnen Rouladen von allen Seiten rostbraun anbraten. Für eine besonders würzige Soße noch etwas Speck hinzufügen und mit Wasser (gerne auch etwas Wein) ablöschen, sodass diese bedeckt sind. Kurz aufkochen und ziehen lassen. Circa 20 Minuten vor dem Anrichten köcheln lassen. Für die pure Erholung die Klöße und Rotkraut hinzufügen.

Schnitzel à la Oma und Opa

Zum Mittagessen bei Oma und Opa. Foto: A. Eger

Das Mittagessen bei meinen Großeltern ist immer einen Besuch wert. Das Wunschessen diesmal: Selbstpaniertes Schnitzel, Blumenkohlgemüse und Petersilienkartoffeln. Das Chaos war diesmal in einer anderen Küche unterwegs. Für die Zubereitung braucht ihr, je nach Erfahrung, ungefähr anderthalb Stunden. Für die Zubereitung benötigt ihr: 2 – 4 Kalbsschnitzel, Kartoffeln, Blumenkohl, Butter, 1 – 2 Eier, Semmelmehl/Paniermehl und Mehl.

Zunächst die Kalbsschnitzel etwas „weich“ klopfen. Mit Salz und Pfeffer von beiden Seiten würzen. Kartoffeln schälen und langsam anfangen weich zu kochen. Den Blumenkohl vom Grünzeug entfernen und in kleinen Röschen in Salzwasser zum Kochen bringen. Eier aufschlagen, Mehl und Semmelmehl getrennt voneinander in Teller abfüllen. In der Pfanne etwas Butter erhitzen. Nun kommt der aufwändige und chaotische Teil des Gerichtes: Die Kalbsschnitzel im Ei, Mehl und Semmelmehl wenden. Zur Verstärkung der Panade dies wiederholen. Die Schnitzel in der Pfanne durch stetiges Wenden goldbraun braten. Für die Soße in einem Topf ein Stück Butter schmelzen, 2-3 Löffel Mehl hinzufügen und gut unterrühren, sodass keine Klümpchen entstehen. Nun etwas Blumenkohlkochwasser hinzugeben und ordentlich rühren. Mit Salz und Pfeffer, wenn gewünscht auch anderen Gewürzen, abschmecken. Die Soße zurück zum Blumenkohl geben und ordentlich verrühren. Zusammen mit den Kartoffeln und dem Schnitzel anrichten.

Kokoskuchen

Zutaten für den Kokoskuchen. Foto: A. Eger

Seit meiner Kindheit gehören schnelle Rührkuchen zu jedem Geburtstag oder Kuchenstand dazu. Dieser Kokos-Buttermilch-Kuchen ist dabei in meinem Gedächtnis geblieben und die Zubereitung lohnt sich. Die Mengenangabe „Tasse“ wird zur Vereinfachung der Zubereitung angewandt. Probiert es aus, es geht super fix. Ihr benötigt: 2 Tassen Zucker, 3 Eier, 4 Tassen Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 2 Tassen Buttermilch. Für die Zubereitung der Kokosschicht über dem fluffigen Teig benötigt ihr weiter: 1 Tasse Zucker, 1 Tasse Kokosraspeln und 150 g geschmolzene Butter. Alles zu einem Teig verarbeiten. Das Blech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf verteilen. Den Zucker und die Kokosraspeln vermischen und gleichmäßig über dem Teig verteilen. Dann bei 150 Grad Umluft circa 20 Minuten backen. In dieser Zeit die Butter schmelzen und diese nach dem Backen über den Kuchen träufeln.

Fertig! Leckerer Kokoskuchen. Foto: A. Eger

Ich wünsche einen Guten Appetit und viel Spaß beim Kochen und Backen.

 

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