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Wir zeigen euch verschiedene Möglichkeiten, um eigene Weihnachtskarten zu basteln! (Foto: T.Peger)

Die Tage bis Weihnachten kann man schon an seinen Fingen abzählen, also wird es höchste Zeit Weihnachtskarten zu besorgen und mit einem lieben Gruß Familienmitgliedern, Freund_innen, Bekannte und Nachbarn zu erfreuen. Natürlich kann man nahezu überall Karten für die verschiedensten Geschmäcker, in unterschiedlichen Formaten und mit kreativen Motiven käuflich erwerben, aber in diesem Jahr könntet ihr doch auch mal der eigenen Kreativität freien Lauf lassen und handgemachte Weihnachtskarten gestalten. Von Christina Kortz.

Wenn man eigene Weihnachtskarten basteln will, gibt es dafür unzählige verschiedene Möglichkeiten. Im Folgenden zeigen wir euch vier Varianten für selbstgemachte Karten, für die die Materialien auf wahrscheinlich jedem Studi-Schreibtisch vorhanden sind und die auch unerfahrene Bastelfreund_innen nicht überfordern. Zudem steht es euch selbstverständlich offen die verschiedenen Varianten miteinander zu kombinieren, die Materialien untereinander auszutauschen beziehungsweise eigene Ideen einzubringen.

Variante 1: Karte mit Weihnachtsbaumkugel

Erstellt eine Weihnachtsbaumkugel auf eurer Karte. (Foto: T.Peger)

Für die erste Variante der Weihnachtskarten benötigt ihr eure „Blanko“-Karte (hier im Beispiel besteht sie aus doppelt gelegtem und zusammengeklebten Packpapier), gemustertes Papier (zum Beispiel Geschenkpapier, Zeitungspapier, auch gemusterter Stoff ist möglich) und eine runde Schablone beziehungsweise einen Zirkel.

 

Die fertige Karte mit Weihnachtsbaumkugel (Foto: T.Peger)

Zunächst malt ihr auf das gemusterte Papier eurer Wahl mithilfe der Schablone oder des Zirkels einen Kreis auf und schneidet ihn anschließend aus. Der Kreis wird nun auf die Vorderseite eurer Karte geklebt und dann könnt ihr mit einem Stift eine Linie und eine Schleife aufzeichnen, sodass es aussieht, als würde eine Weihnachtsbaumkugel auf der Karte prangen. Wenn ihr dann noch in einer mehr oder weniger verschnörkelten Schrift die Vorderseite beschriftet und vielleicht noch ein paar Sterne hinzugefügt habt, ist die Karte schon fertig!

Variante 2: Die Zitatekarte

Die fertige Zitatekarte (Foto: T.Peger)

Für die zweite Variante braucht ihr nur eure „Blanko“-Karte (hier aus weißem Zeichenpapier) und einen gut schreibenden Stift eurer Wahl.

Bei dieser Karte geht es darum, ein Zitat aus einem weihnachtlichen Gedicht oder Lied beziehungsweise einen anderen Spruch, der euch gefällt, möglichst kunstvoll auf die Karte zu schreiben. So wirkt dann die Bedeutung der von euch ausgewählten Worte ganz eindrücklich auf den_die Empfänger_in der Karte. Übrigens ist das auch eine gute Gelegenheit, um zu überprüfen, ob ihr noch genügend Gedichte oder Lieder für die Geschenkeübergabe an Heiligabend auf Lager habt…

Variante 3: Die minimalistische Karte

Die fertige minimalistische Karte (Foto: T.Peger)

Diese Variante eignet sich für alle, die es auch an Weihnachten minimalistisch und reduziert mögen. Dazu braucht ihr eure „Blanko“-Karte (hier wieder aus doppelt gelegtem und zusammengeklebten Packpapier) und verschiedene bunte Stifte eurer Wahl.

Auf die Vorderseite der Karte malt ihr mit grünem Stift ein langgezogenes Dreieck auf, welches einen Weihnachtsbaum darstellen soll. Dieses Dreieck könnt ihr nun mit verschiedenen bunten Kringeln, also den Weihnachtsbaumkugeln, füllen und anschließend noch einen weihnachtlichen Gruß hinzufügen, fertig!

Variante 4: Die Überraschungskarte

Das Papier entlang der eingezeichneten Bögen einschneiden… (Foto: T.Peger)

Bei der letzten Variante für selbstgebastelte Weihnachtskarten, die wir euch hier vorstellen, handelt es sich um eine Karte mit Überraschungsinhalt. Dafür benötigt ihr eure „Blanko“-Karte (hier wieder aus weißem Zeichenpapier), ein grünes Blatt Papier und Tipp-Ex beziehungsweise weiße Farbe.

… dann die Papierstücke umknicken. (Foto: T.Peger)

Zunächst widmet ihr euch dem grünen Papier. Dieses wird einmal in der Mitte gefaltet. Wenn ihr das Papier nun auffaltet, könnt ihr ausgehend vom Knick in der Mitte ein Dreieck auf die linke Seite zeichnen und innerhalb des Dreiecks vier Bögen. Nun faltet ihr das grüne Blatt in die andere Richtung, sodass das Dreieck mit mit den Bögen nach außen zeigt und schneidet das Papier entlang der Bögen ein. Die durch das Einschneiden entstandenen Papierstücke knickt ihr nun jeweils einmal um.

Die fertige Überraschungskarte (Foto: T.Peger)

Wenn das geschafft ist, könnt ihr das grüne Papier wieder aufziehen und die eingeschnittenen Stellen nach vorne drücken, sodass die plastische Form eines Weihnachtsbaumes entsteht. Durch den Einsatz von Tipp-Ex oder weißer Farbe könnt ihr den Weihnachtsbaum noch so gestalten, als hätte er schneebedeckte Spitzen. Nun bleibt nur noch das grüne Papier in die „Blanko“-Karte zu kleben, und zwar so, dass sich beim Öffnen der Weihnachtsbaum nach vorn auffaltet und hoffentlich den_die Empfänger_in überrascht.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Basteln eurer eigenen kreativen Weihnachtskarten und eine schöne Weihnachtszeit!

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