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Menschlicher Körper (Foto: Lars Kuczynski)

Wolltet ihr schon immer einmal in die Nano-Welt reisen, mit Algen malen oder dem Klang des Universums lauschen? Oder wie wäre es Türme aus Spaghetti zu bauen, zur Wiege der Menschheit zu reisen und ins Gedächtnis von Polymeren zu schauen? All das ist möglich beim Potsdamer Tag der Wissenschaften 2017. Die speakUP hat mit Andrea Jacob, zuständig für Presse und Öffentlichkeitsarbeit bei proWissen Potsdam e.V., dem Träger des Potsdamer Tages der Wissenschaften, gesprochen und Interessantes über diese Veranstaltung in Erfahrung gebracht. Von Christina Kortz.

Eine positive Entwicklung bis hin zur 5. Ausgabe

Der Potsdamer Tag der Wissenschaften lädt am Samstag, den 13. Mai, von 13 bis 20 Uhr zum „Forschen. Entdecken. Mitmachen.“ ein. Die Veranstaltung findet im Wissenschaftspark Potsdam-Golm statt und bietet dann erneut die Möglichkeit hinter die Kulissen von Wissenschaft zu schauen sowie mehr über aktuelle und kuriose, aber auch amüsante Wissensthemen zu erfahren. Der Eintritt zu allen Aktionen ist frei.

2017 erlebt der Potsdamer Tag der Wissenschaften bereits seine 5. Auflage und hat sich seit seinen Anfängen äußerst positiv entwickelt, wie Andrea Jacob verrät: „Das lässt sich nicht nur an den steigenden Besucherzahlen ablesen, sondern auch an den teilnehmenden Instituten und wissenschaftlichen Einrichtungen. Im ersten Jahr nahmen 25 Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Schulen aus dem Land Brandenburg teil. In diesem Jahr sind es 40 Teilnehmer, die über 200 Programmpunkte präsentieren.“

Impression aus dem letzten Jahr – das Forschercamp (Foto: Bernd Schöneberg)

Ein Programm zum Mitmachen und Erleben

Die gestiegenen Besucher- und Teilnehmerzahlen scheinen somit zu beweisen, dass das Konzept der Veranstaltung aufgeht: Die dichte Wissenschaftslandschaft Brandenburgs erhält an diesem Tag die Möglichkeit sich der Öffentlichkeit zu präsentieren und zu zeigen, welches Potential in ihr steckt. Und das passiert natürlich nicht auf theoriebasierte und unverständliche Weise, ganz im Gegenteil: Ein buntes und vielfältiges Programm bestehend aus Vorträgen, Ausstellungen, Workshops, Lesungen, Theateraufführungen oder Mitmachexperimenten gibt Einblick in den Arbeitsalltag von Wissenschaftler_innen.

Vakuumexperimente (Foto: Lars Kuczynski)

So können die Besucher_innen bespielsweise im Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung selbst Handcreme herstellen oder den im Alltag oft fehlenden Einkaufswagenchip pressen. Das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, hingegen baut eine Zeltstadt auf, in der man auf Polarexpedition gehen und mit allen Sinnen erfahren kann, wie sich die Arbeits- und Lebenswelt in der Antarktis gestaltet.

Ein Veranstaltungsort voller Innovationspotential

Perfekte Bedingungen für all diese Angebote und Programmpunkte bieten die diesjährigen Gastgeber, die im Wissenschaftspark Potsdam-Golm ansässigen Fraunhofer- und Max-Planck-Institute, die Universität Potsdam sowie das Landeshauptarchiv. Andrea Jacob erklärt, was den Veranstaltungsort ausmacht: „Hier verbinden sich internationale Spitzenforschung von der Biotechnologie bis zur Gravitationsphysik, die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und forschungsnahe Produktion in der wachstumsstarken Region Berlin-Brandenburg zu einem Standort mit beispielgebendem Innovationspotential.“

Der Potsdamer Tag der Wissenschaften 2017 versteht sich als eine Veranstaltung für Jung und Alt, die zeigen will wie spannend und vielseitig Forschung ist. Deshalb seid selbstverständlich auch ihr Studierenden angesprochen, euch am 13. Mai auf den Weg zum Wissenschaftspark Potsdam-Golm zu machen. Andrea Jacob weist darauf hin, dass ihr dort möglicherweise auch eine Anregung für eure berufliche Zukunft bekommen könntet:

Das Logo des Potsdamer Tages der Wissenschaften 2017 (Motiv: Regina Kehn)

„Studierende erhalten auf dem Potsdamer Tag der Wissenschaften einen Einblick in den Forscheralltag und können sich ausführlich über Möglichkeiten und Chancen für den beruflichen Einstieg in die Wissenschaft, Forschung oder Wirtschaft informieren. Im Gespräch mit den Expert_innen vor Ort erfahren sie aus erster Hand, wie es nach dem Studium weitergehen kann: Als Wissenschaftler_in in einem Institut für Grundlagenforschung, als Lehrende_r an einer Hochschule oder als Existenzgründer_in auf dem freien Markt.“

Weitere Informationen zum Potsdamer Tag der Wissenschaften 2017 findet ihr hier.

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