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	<description>Studierendenzeitschrift der Universität Potsdam.</description>
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		<title>Wohnblock-Abriss in Golm</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 17:10:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Mitteilung über den bevorstehenden Abriss zweier Wohnblöcke am Campus Golm war ein Schock – nicht nur für die Bewohner_innen, als ihnen mitgeteilt wurde, dass sie bis April ausziehen müssen. Nun sollen die Studierenden umziehen - was einige Probleme mit sich bringt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Mitteilung über den bevorstehenden Abriss zweier Wohnblöcke am Campus Golm war ein Schock – nicht nur für die Bewohner_innen, als ihnen mitgeteilt wurde, dass sie bis April ausziehen müssen. Nun sollen die Studierenden umziehen &#8211; was einige Probleme mit sich bringt. Von Lotte Rullkötter.</em></p>
<p>Bei einer Brandschutzkontrolle der Feuerwehr wurde im Herbst festgestellt, dass die Wohnheimblöcke 21 und 23 am Campus Golm erhebliche Mängel im Bereich Brandschutz vorweisen, die so schnell wie möglich behoben werden sollten. Da seit 1994 jedoch schon ein langfristiger Entwicklungsplan für den Campus Golm vorläge und ein Abriss der beiden Wohnanlagen seitens der Universität für die nächsten zwei Jahre vorgesehen sei, lohne sich die Investition in einen zweiten Fluchtweg oder die Rauchverdichtung der Treppenhäuser nicht mehr, wie uns Hans Göbel, der Leiter der Bauverwaltung der Universität Potsdam, mitteilte. </p>
<p><div id="attachment_1024" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_21037157_XS-c-BabylonDesignz-Fotolia-200x300.jpg" alt="Eine Modernisierung der maroden Plattenbauten am Campus Golm lohne sich nicht mehr, so das Studentenwerk Potsdam." title="Renoviertes Studentenwohnheim" width="200" height="300" class="size-medium wp-image-1024" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Modernisierung der maroden Plattenbauten am Campus Golm lohne sich nicht mehr, so das Studentenwerk Potsdam.</p></div>„Es war auch ein Schock für uns“, meinte Gudrun Wewetzer, Leiterin des Studentenwerks. Bis April müssen nun die betroffenen Studierenden aus ihren Zimmern ausziehen, 75 an der Zahl. Alternativ wird ihnen ein Umzug in den Neubau „Zum Mühlenteich“ auf dem Campus Golm angeboten. Dass dieses Angebot erst jetzt kam, habe seinen Grund: Der Neubau kann erst jetzt bezogen werden, da ein erst spät behobener Wasserschaden den Ersteinzug in die 50 Zimmer verzögerte. Das Studentenwerk forderte die Bewohner_innen der Karl-Liebknecht-Straße 24/25 dazu auf, sich bei der Beratungsstelle des Studentischen Wohnens im Studentenwerk („Stuwe“) zu melden und helfe, wo es könne, um sie an andere Wohnanlagen zu vermitteln. Bis auf zehn Studierende nahmen alle das Angebot an und das Stuwe könne „nur vermuten, dass diese zehn unsere Hilfe demnach nicht brauchen und schon Ersatz gefunden haben“, so Frau Wewetzer. Auch hätten einige Studierende nach diesem Semester ihr Studium abgeschlossen und bräuchten keine Bleibe in der Nähe der Universität mehr oder hätten schon geplant auszuziehen.</p>
<p>Der Umzug an sich aber gestaltet sich für Antje K., Studentin an der Uni und Bewohnerin einer der Wohnheimblöcke, als Problem, da sie größere Möbel zu transportieren hat und die Bauzäune auf dem Campus Golm die Einfahrt geräumiger Fahrzeuge verhindern. So wandte sie sich seit November letzten Jahres an verschiedene Stellen, bekam aber keine hilfreichen Antworten: ihr Problem wurde nicht anerkannt, weder vom Chef des Studentischen Wohnens noch vom Leiter der Bauverwaltung der Universität Potsdam. Sie wurde damit angebandelt, dass die 75 Zimmer beim Einzug ohnehin möbliert gewesen wären und man also nur wenig zu packen und mitzunehmen hätte. Tatsächlich aber wohnen viele Studierende schon länger in den Wohnheimblöcken und haben sich demnach auch mit eigenen Möbeln wohnlich eingerichtet. Der Umzug ohne Autos, die bis 30 Meter an die Gebäude heranfahren können, wird schwierig. Sie sei bestimmt nicht allein mit ihrem Problem, aber viele hätten einfach nicht die Zeit und Lust, sich zu beschweren, wie uns Antje sagt. </p>
<p>Am 1. April werden die Wohnheimblöcke in die Hände der Universität Potsdam zurückgegeben, die laut Hans Göbel einen Abriss innerhalb des Jahres 2012 plane – unter Einhaltung der Kündigungsfristen und Neuangebote.</p>
<p>Die Kündigungsfrist von drei Monaten wurde eingehalten, trotzdem gestaltet sich die Zimmersuche als schwierig, da jedes Semester natürlich neue Studenten_innen hinzukommen und auch der Doppeljahrgang, z.B. aus Bayern, Probleme macht. Dort und in anderen Bundesländern wurde vor einigen Jahren das achtjährige Gymnasium eingeführt, was dazu führte, dass 2011 zwei Abiturjahrgänge ihren Abschluss feierten und jetzt mit doppelter Absolvent_innen-Zahl an die Unis stürmen. Auch der Bau neuer Wohnanlagen seitens des Studentenwerks sei schwierig, teilte mir der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Potsdam (AStA), mit. Der Neubau in der Straße am Mühlenteich wurde aus den Mitteln des Konjunkturpakets 2 bezahlt – in Zukunft sieht es mit der Finanzierung neuer Wohnblöcke jedoch nicht so gut aus.</p>
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		<title>Kältewelle macht Potsamer_innen das Leben schwer</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 17:09:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die derzeitige Kältewelle in Europa sorgt auch bei den Bewohner_innen der Brandenburgischen Landeshauptstadt für erhebliche Probleme. Ende der Woche gab es aufgrund von ungewöhnlichen Tiefsttemeperaturen, starkem Schneefall und Glätte auf Fußwegen und Straßen erhebliche Schwierigkeiten - nicht nur im Straßenverkehr. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die derzeitige Kältewelle in Europa sorgt auch bei den Bewohner_innen der Brandenburgischen Landeshauptstadt für erhebliche Probleme. Ende der Woche gab es aufgrund von ungewöhnlichen Tiefsttemeperaturen, starkem Schneefall und Glätte erhebliche Schwierigkeiten &#8211; nicht nur im Straßenverkehr. Von Denis Newiak.</em></p>
<p><div id="attachment_1030" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_24458605_XS-cBernd-Kröger-Fotolia-300x200.jpg" alt="Glienicker Brücke bei Schnee" title="Glienicker Brücke bei Schnee" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-1030" /><p class="wp-caption-text">Potsdam ist zwar auch bei Tiefsttemperaturen ein Augenschmaus - doch bei 15 Grad minus lässt sich das nicht mehr genießen. Bild: Bernd Kröger - Fotolia.</p></div>Derzeit können sich die wenigsten Potsdamer_innen über die extremen Minusgrade in Berlin und Brandenburg erfreuen: Überall in der Hauptstadtregion kam es am Ende der Woche zu erheblichen Einschränkungen und Problemen. Zwar hatte die S-Bahn in den vergangenen Tagen nicht wie in den Wintermonaten der vergangenen beiden Jahre mit schwerwiegendsten Problemen zu kämpfen, dennoch kam es zu erheblichen Einschränkungen: Eine Weichenstörung am Treptower Park führte am Donnerstag zu Verzögerungen und Ausfällen auf den Linien S41 und S42, die Züge der Strecken S8 und S9 verkürzten ihre Routen. Wegen eines Rohrbruchs infolge der Kälte musste zeitweise der Markgrafendamm in Berlin gesperrt werde. Regionalzüge zwischen Potsdam und Berlin-Wannsee verspäteten sich teilweise erheblich: zahlreiche Fahrgäste mussten am Donnerstag Morgen am Bahnhof Potsdam-Rehbrücke bei Temperaturen von minus 15 Grad bis zu einer Stunde ausharren, bis sie der nächste Regionalzug nach Berlin brachte. Die Reisenden bemängelten vor allem die schlechte Informationslage: &#8220;Wenn die Bahn wenigstens die Verspätungen durchsagen würde, könnte ich rechtzeitig auf andere Verkehrsmittel umsteigen. So steht man einfach nur dumm da und kann nichts machen&#8221;, erboste sich eine Reisende im Potsdamer Süden im Wohngebiet Waldstadt II. Vor allem für die auf den Berlin-Brandenburgischen Schienen verkehrenden Privatbahnen lägen in der Regel keine Informationen über Verspätungen vor, so eine Bahnmitarbeiterin.</p>
<p>Ein Schienenbruch am Samstag Morgen, der zu Problemen auf den S-Bahn-Linien S3, S5 und S75 sorgte, sei aber nicht auf den Frost zurückzuführen, wie die &#8220;Berliner Morgenpost&#8221; berichtet. Dafür sorge, so die Deutsche Bahn, vor allem die hohe Zahl an Krankheitsfällen unter den Zugführern zu Problemen beim Nah- und Regionalverkehr.</p>
<p>Nicht nur auf den Schienen, sondern auch auf den Straßen läuft bei den tiefen Temperaturen alles anders als gewöhnlicher Weise: Allein am Freitag habe es laut Polizeiangaben auf Brandenburgs Straßen mindestens 38 Unfälle aufgrund von Glätte gegeben. Bei Unfällen wurden mehrere Menschen verletzt, drei sogar schwer. Mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit prallte das Fahrzeug eines 26-Jährigen in Dahme-Spreewald gegen einem Baum. Der Fahrer starb bei dem Unglück, wie die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) in ihrer Wochenendausgabe berichtet. Der ADAC musste in zahlreichen Fällen gegen Anlassprobleme, schwächelnde Batterien und eingefrorene Schlösser kämpfen.</p>
<p>Auch auf den Seefahrtsstraßen gibt es Schwierigkeiten: Die Oder friert weiter zu und auch auf der Elbe bildet sich zunehmend eine dicker werdende Eisschicht, was am Freitag zu Sperrung des Flusses zwischen Hamburg und Dömitz führte. Am Sonntag sollen die Sperrungen laut Polizeiangaben noch ausgweitet werden. Die <em>speakUP </em>empfiehlt seinen Leser_innen &#8211; vor allem jetzt während der Klausurzeit &#8211; längere Wartezeiten oder Verspätungen in die Reiseplanung einzurechnen, um wichtige Termine oder Prüfungen pünktlich wahrnehmen zu können. </p>
<p>Während bei uns die Kältewelle vor allem zu Komfortverlust im Alltag führt, werden aus Osteuropa, wo Rekordtemperaturen von minus 30 Grad erreicht wurden, immer mehr Kältetote gemeldet. Allein in der Ukraine starben aufgrund der niedrigen Temperaturen mindestens 122 Menschen, wie &#8220;NZZ online&#8221; am Sonnabend berichtete. Noch am Donnerstag sicherte der russische Gasvearbeiter &#8220;Gazprom&#8221; zu, die Lieferverträge zwischen Europa und Russland trotz des eigenen erhöhten Bedarfs einzuhalten, doch am Freitag erreichten beispielsweise Deutschland nur zwei Drittel der erwarteten Menge. Der schwedische staatliche Energieversorger Vattenfall hingegen sichern zu, dass es auch bei anhaltenden Tiefsttemperaturen selbst bei dauerhaft zugefrorenen Schifffahrtswegen, über die Kohle zu den Kraftwerken transportiert werden muss, keine Versorgungsprobleme geben könne: Manche Kraftwerken könnten auch mit Gas und Öl befeuert werden oder ihre Rohstoffe per Güterzug beziehen.</p>
<p>Besonders hart trifft die Kälte Menschen ohne dauerhafte Unterkunft: Bei zu langem Aufenthalt oder gar Übernachtungen im Freien drohen schwere Erfrierungen oder sogar der Kältetod. Um das zu verhindern, wurden seitens der Landeshauptstadt Potsdam verschiedene Vorsorgemaßnahmen ergriffen: So sind sich die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die im Auftrag der Stadt eine Wohnungslosenunterkunft mit 95 Schlafplätzen und 15 Notbetten am Lerchensteig betreibt, und die Stadtverwaltung einig, dass während der Kältewelle niemand abgewiesen wird, der nach einem Schlafplatz im Warmen sucht. Hilflose, die nicht mehr selbst die Unterkunft erreichen können, werden transportiert. Die Volkssolidarität hat die Öffnungszeiten und Kapazitäten ihrer Suppenküche ausgeweitet und bietet über die Kleiderkammer warmhaltende Kleidungsstücke an. Die Potsdamer Tafeln, kirchliche Gemeinden, das Bürgerhaus am Schlaatz und viele weitere soziale Einrichtungen stehen als Anlaufstelle für Hilfebedürftige zur Verfügung.</p>
<p>Die bissige Kälte mit Temperaturen um die 15 Grad minus in den Morgenstunden soll noch mindestens bis Montag anhalten. Erst Mitte nächster Woche ist mit einer leichten Entspannung und einem Anstieg der Temperaturen auf um die 5 Grad minus zu rechnen. Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung vor strengem Frost im gesamten Bundesgebiet ausgegeben. Aktuelle Informationen und Warnungen sind unter <a href="http://www.dwd.de" title="Deutscher Wetterdienst" target="_blank">www.dwd.de</a> abrufbar.</p>
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		<title>Potsdam vs. Berlin – die Entscheidung!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 19:47:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es sind zwei sich unvereinbar gegenüberstehende Lager: Potsdamer_innen und Berliner_innen. Uni-Potsdam-Studis beider Gruppen lieben ihren Wohnort – oder träumen davon, endlich in den benachbarten Ort umziehen zu dürfen. Wir haben euch im letzten Heft solche Leute gezeigt – und gefragt, wo es sich besser lebt und studiert. Das eindeutige Ergebnis ist verblüffend. Ein „Stich ins Berliner Herz“...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/potsdam_vs_berlin_berlin_online.jpg" alt="Berlin" title="Berlin" width="590" height="194" class="size-full wp-image-997" /></p>
<p><em>Es sind zwei sich unvereinbar gegenüberstehende Lager: Potsdamer_innen und Berliner_innen. Uni-Potsdam-Studis beider Gruppen lieben ihren Wohnort – oder träumen davon, endlich in den benachbarten Ort umziehen zu dürfen. Wir haben euch im letzten Heft solche Leute gezeigt – und gefragt, wo es sich besser lebt und studiert. Das eindeutige Ergebnis ist verblüffend. Ein „Stich ins Berliner Herz“ von Denis Newiak.</em></p>
<p>Bei der Analyse und Interpretation des Ergebnisses unseres speakUP SMS-Votings „Potsdam vs. Berlin“ bleiben – realistisch und objektiv betrachtet – nur zwei denkbare Szenarien: Entweder haben sich all die unzähligen Berlin-Liebhaber_innen unter den Potsdamer Studis gedacht: „Berlin ist so sexy und rattenscharf, da brauch ich doch nicht noch mein weniges, hart beantragtes BAföG und die knappe prüfungsfreie Zeit in so ein lächerliches überflüssiges Voting stecken, wo das klare Ergebnis doch schon vorprogrammiert ist. Ich geh lieber eine rauchen!“ – oder: Potsdam ist so höllisch langweilig, dass es eine gute Abwechslung ist, wenn man dreißig Sekunden investieren darf, um sich die Tristesse des kleinen <em>Dorfes </em>Potsdam neben der aufbrausenden Metropole schön zu reden. Vielleicht ist es auch eine Mischung aus beidem – wir wissen es nicht genau.</p>
<p>Fest steht: Keiner der Berlin-Fans konnte sich dazu durchringen, für seine Lieblingsstadt zu voten; <em>sämtliche </em>Stimmen gingen zu Gunsten von Potsdam, dem klaren Sieger unserer Abstimmung. Die Potsdam-Anhänger_innen haben auch gute Begründungen gefunden: Potsdam sei „eine ruhige Stadt mit vielen tollen Menschen“, sei „übersichtlich“ und dennoch habe „man alles, was man braucht“. Ein_e Teilnehmer_in meinte, Potsdam sei der ideale Ort, um „vor den ganzen Leuten zu fliehen, die nach Berlin ziehen“. Was diese Menschen nach Berlin zieht, fragte sich ein weiterer Potsdamer: „Berlin ist hektisch und dreckig!“, außerdem würde man sich mit den ganzen in der Bundeshauptstadt käuflich erwerbbaren „Dingen, die man nicht braucht“, sich nicht nur selbst das Geld aus den Taschen ziehen, sondern auch ständig vom Studium ablenken. Und wer will schon noch freiwillig zur <em>Tempelhofer Freiheit</em>, wer einmal ein „Picknick mit Freund_innen auf der Freundschaftsinsel“ gemacht hat? Kaum vorstellbar&#8230;</p>
<p><em>Unsere Leser_innen leben anscheinend gern in Potsdam, zu Recht. Und du? Schreib uns deine zugespitzte Meinung an <a   rel="nofollow" id="sto_emailShroud0" href="http://www.somethinkodd.com/emailshroud/emailaddress.php?domainName=speakup.to&amp;userName=redaktion&amp;ver=2.2.0" >redaktion[a]speakup.to</a>! </em></p>
<p><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/potsdam_vs_berlin_potsdam_online.jpg" alt="Potsdam" title="Potsdam" width="590" height="142" class="size-full wp-image-998" /></p>
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		<title>Droht den &#8220;Spowis&#8221; das Aus?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:00:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hunderte Sportwissenschaftler ( "Spowis" ) der Uni Potsdam haben derzeit arge Probleme Ihre Kurse abzuschließen. Grund dafür ist der Zustand der Turnhalle am Luftschiffhafen.
Die Geräte der Turnhalle wurden von einem Sachverständigen vor dem Semesterbeginn als nicht tauglich erachten.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hunderte Sportwissenschaftler (&#8220;Spowis&#8221;) der Uni Potsdam haben derzeit arge Probleme Ihre Kurse abzuschließen. Grund dafür ist der Zustand der Turnhalle am Luftschiffhafen.<br />
Die Geräte der Turnhalle wurden von einem Sachverständigen vor dem Semesterbeginn als nicht tauglich erachtet.<br />
</em></p>
<p>Die Universitätsleitung hat sich anschließend beraten ob Gelder für die Turnausbildung bereitgestellt werden. Es vergingen mehrere Wochen bis neue Geräte bestellt wurden. Die Spowis sind darüber alles andere als erfreut, es besteht die Angst den Kurs nicht abschließen zu können. Darüber hinaus kann auch nicht abseits des Unterrichts geübt werden, obwohl die Prüfung nach gleichen Bewertungskriterien am Ende des Semesters bewertet wird. Nicht nur die Spowis leiden darunter sondern auch Interessierte des Hochschulsports am Kurs Turnen. <div id="attachment_828" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/01/Neu-002.jpg"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/01/Neu-002-300x225.jpg" alt="Spowi_Turnhalle" title="Spowi_Turnhalle" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-828" /></a><p class="wp-caption-text">Sparmassnahmen_im_sportstudium</p></div><br />
Letztendlich dauerte es 3 Wochen bis der Unterricht fortgesetzt werden konnte. Doch der Zustand der Halle ist weiterhin grausam, die Halle wurde seit Erbauung 1960 noch nicht einmal renoviert. Dies schreckt natürlich auch mögliche Interessenten des Sport Studiums an der Uni Potsdam ab.                                                                                                      Viele Spowis sind immer noch verärgert und fühlen sich benachteiligt, denn sie hatten weniger Zeit zum Üben aber die Prüfungen wurden gleichermaßen streng bewertet wie in den vergangenen Jahren. Eine offizielle Stellungnahme dazu gibt es, Seitens der Uni, nicht.Die Turnausbildung ist ein zentrales Element des Sport Studiums an der Uni Potsdam. Turnen ist also kein Wahlpflichtfach sondern ein Pflichtfach, sollte die Turnausbildung also nicht gewährleistet sein, besteht für Sport Studierende ein großes Problem.<br />
Laut internen Quellen soll eine neue Halle gebaut werden diese soll sowohl durch die Uni, der Luftschiffhafen GmbH und der Stadt Potsdam finanziert werden. Die Mitglieder des Märkischen Turnerbundes sammeln kräftig Unterschriften für Unterstützung. Die benachbarte Schwimm- und Leichtathletikhalle wurde vor wenigen Jahren für viel Geld saniert, auch aus diesem Grund sind die Turner verärgert.<br />
Des Weiteren wurde die Leichtathletik-Ausbildung von der Leichtathletikhalle auf den Sportplatz des Neuen Palais verlagert. Grund hierfür sind Mieterhöhungen für die Halle von der Luftschiffhafen GmbH, welche die Uni nicht akzeptiert. Problem dabei ist nun, dass der Kurs nur noch im Sommersemester angeboten werden kann, daher die Kurse überfüllt sind oder viele nicht zugelassen werden. Darüber hinaus ist die Qualität der Ausbildung nun auch stark witterungsbedingt.                                                                                       Die Uni renoviert nun den Sportplatz am Neuen Palais für rund 200.000 Euro damit soll nun in Zukunft die Leichtathletik-Ausbildung gesichert sein. Wann und ob allerdings eine neue Turnhalle gebaut wird ist fraglich.</p>
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		<title>Esskultur im Wandel der Zeit: Ein kulinarischer Rundgang</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:00:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Michel Onfray sagte, der ,,Teller zeigt, wozu eine Zeit fähig ist‘‘, doch was bleibt tatsächlich, nachdem die Essensproduktion Sache der Industrie geworden ist? Können exotische Speisen die Lücke der längst vergessenen einheimischen Esskultur füllen? Und wo können Studierende der sinnlichen Lust am Essen in der Potsdamer Innenstadt frönen? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nach dem was, wir essen, verzehren wir uns. Doch was ist das eigentlich? Sind es die traditionellen Gerichte, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden? Oder exotische Speisen, die uns von fernen Ländern träumen lassen und die Lücke der längst vergessenen einheimischen Esskultur füllen? Und wo können Studierende in Potsdam der sinnlichen Lust des Essens frönen? Von Laura Krause.</em></p>
<p>Die seit der Steinzeit mühsam erworbenen Kenntnisse über genießbare oder gar tödliche Speisen und der Jahrhunderte lange Aufbau eines kollektiven Wissens scheinen den meisten Menschen heute fremd zu sein. Schmecken zu lernen, um das eigene Überleben zu sichern, ist schon lange nicht mehr notwendig. Stattdessen geben sich viele mit Fast Food und Coffee To Go zufrieden und Lebensmitteldesigner profitieren von der Verarmung der Esskultur. Essen muss heute scheinbar besonders schnell gehen, möglichst appetitlich und praktisch verpackt sein und darf nur wenig tropfen oder kleckern. Mit der Entdeckung des Feuers begann der Mensch, die Natürlichkeit der Nahrung erstmals zu bezwingen und durch Zerteilen und Kochen die ursprünglichen Mittel zum Überleben zu ästhetisieren. So wurde die Feuerstelle zum Kontaktort sesshafter Mahlgemeinschaften und die ritualisierten Mahlzeiten verbanden die Gemeinde. Vor allem Frauen waren schon in den frühen Gemeinschaften für die Entwicklung des Geschmacks zuständig und so bildete sich eine geschlechtsspezifische Hierarchie der Nahrungsmittelproduktion heraus. </p>
<p>Geopolitische Expansion und Kolonisierung ließen mit dem Gewürzhandel eine ganz neue Lebenskultur entstehen, die den Alltag zunehmend verfeinerte und die Teilhabe an nahezu paradiesischen Freuden ermöglichte. Doch durch den zunehmenden Bedeutungsverlust christlicher Werte und der Mahlzeit als irdisches Erlebnis des Göttlichen zerbrach die Nahrungsgesellschaft als Glaubensgesellschaft. Mit der einsetzenden Industrialisierung und der Aufhebung der sozialen und spirituellen Einsperrung der Frau war diese nicht länger auf häuslichen Pflichten beschränkt. Der Einstieg der Frau in die öffentliche Erwerbstätigkeit wird deshalb oft als Geburtsstunde der Lebensmittelindustrie gesehen. Die Verantwortlichkeit der Nahrungszubereitung wurde neu geregelt. An die Stelle sinnlicher Mahlzeiten traten Massenproduktion, Normierung und Geschmacksarmut industriell gefertigter Nahrung. Es scheint, als würde sich der Zivilisationsprozess umkehren, indem Mobilität und limitierte Zeit zum Essen Fast Food zur Notwendigkeit machen. Die Lebensmittelindustrie verdrängte somit auch die Tradition der Kochkunst. Michel Onfray sagte, der ,,Teller zeigt, wozu eine Zeit fähig ist‘‘, doch was bleibt, nachdem die Essensproduktion Sache der Industrie geworden ist? Die Antwort ist augenscheinlich: Stoffwechselprobleme, Zunahme von Übergewicht und Krankheiten wie Diabetes und der Verlust der sinnlichen Erfahrung beim Essen. </p>
<p>Doch wonach verzehren wir uns wirklich? Trotz der Abgabe der Verantwortung beim Kochen, ließ die industrialisierte Nahrung auch zahlreiche Gegenbewegungen entstehen. So entwickelte sich das Genre der Kochbücher, Fernsehköche wie Jamie Oliver und TV-Sendungen wie das Perfekte Dinner werden immer populärer. Die Zunahme an sportlichen Freizeitaktivitäten lässt immer mehr Raum für das Bewusstsein über den eigenen Körper und den Wunsch nach gesunder und kalorienarmer Nahrung.<div id="attachment_827" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_1005060_M-c-Ekaterina-Pokrovsky-Fotolia.jpg"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_1005060_M-c-Ekaterina-Pokrovsky-Fotolia-300x239.jpg" alt="Gesunde Ernährung trotz Mobilität im Alltag" title="Gesunde Ernährung trotz Mobilität im Alltag" width="300" height="239" class="size-medium wp-image-827" /></a><p class="wp-caption-text">Gesunde Ernährung trotz Mobilität im Alltag</p></div>Andere entspannen sich als Ausgleich zum stressigen Alltag in Kochkursen und wer keine Zeit zum Selberkochen hat, sucht eines der internationalen Restaurants auf. Auch im Kontext interkultureller Verständigung besitzt das gemeinschaftliche Erlebnis des Essens eine zentrale Bedeutung. Die Bewegung des Ethnic Food ermöglicht es, Teile einer anderen Kultur essend aufzunehmen und neue kulinarische Werte zu entdecken. Auch die Innenstadt Potsdams ist reich an Kulinarik. Wer einen Tag lang richtig schlemmen möchte, kann im Daily Coffee mit frischen Bagels in schöner Atmosphäre in den Tag starten. Wer es lieber süß mag, geht in die Crêperie Madeleine, in der vor den Augen des Gastes die leckeren Buchweizen-Crêpes zubereitet werden. Mittags bietet sich die russische Teestube Alexandrowka mit einer heißen Schüssel Borschtsch oder frischen Pelmeni an. Für Liebhaber_innen vegetarischer Küche lässt sich das Café Kieselstein empfehlen, dass nur Produkte aus biologischem Anbau serviert und mit ständig wechselnden Tagesangeboten lockt. Ein wirkliches Erlebnis für die Sinne ist der Kambodschaner My Keng. Ob Glasnudeln in Ingwer-Honig-Sauce oder gebratene Hühnerspieße, das Restaurant hat für jeden Geschmack etwas im Repertoire. Zu Kaffee und Kuchen empfiehlt sich das Café Poffertjes en Pannekoeken, das die original holländischen Leckereien anbietet. Wer es hingegen lieber klassisch mag, geht ins Café Guam, das täglich bis zu 19 verschiedene Sorten Käsekuchen anbietet. Zu besonderen Anlässen lädt das Fischrestaurant Der Butt ein oder das Restaurant Waage, eine italienische Gaststätte mit Gourmetcharakter. Der kulinarische Rundgang durch Potsdam endet mit einem Arrangement aus Schokoladendesserts. Die Schokoladenvariation von La Maison du Chocolat reicht gut für zwei Personen und ist eine tolle Möglichkeit, für wenig Geld die verschiedenen Leckereien zu probieren. Gerade weil die Nahrung Grundlage all der Energie ist, die wir zum Arbeiten, Studieren und Leben benötigen, ist es ratsam, sich ein paar Mal die Woche mit frisch gekochten Speisen im Restaurant oder aber zu Hause zu belohnen, denn man ist bekanntlich, was man isst.</p>
<p><a href="kulinarischer-rundgang">Wo befinden sich die vorgestellten Restaurants in Potsdam? Hier findest du die besten kulinarischen Genüsse Potsdams!</a> </p>
<p><em>Im aktuellen speakUP-Heft findest du vier Gutscheine von Potsdamer Gastronom_innen. Damit du diese Gutscheine auch nutzen kannst, ohne das Heft zu haben, kannst du <a href="wp-content/uploads/2012/02/speakUP-Nr-8-Esskultur-im-Wandel-mit-Gutscheinen.pdf" target="_blank">den Artikel samt Gutscheinen hier herunterladen</a>.</em></p>
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		<title>Nicht für die Uni, für’s Leben lernen</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:00:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Studierende passieren ihr Bachelorstudium im Schnellverfahren. Doch ist die Regelstudienzeit für die Studierendenschaft wirklich die beste Option? Auch ein achtsemestriges Bachelorstudium hat seine Vorteile. Nachvollziehen können das vor allem die Studierenden in den Geisteswissenschaften der Universität Potsdam.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Es gibt sie noch, die Klischeestudierenden, bei denen die Anzahl der Semester den durchschnittlichen Kontostand übersteigt. Doch ein Gegenentwurf wird zunehmend beliebter: Gut organisierte Turbostudierende, die ihren Bachelor unterhalb der Regelstudienzeit abschließen und auf dem Weg Richtung Karriere alle anderen links liegen lassen. Wie viel Hektik braucht das Studium an der philosophischen Fakultät? Von Paul Dalg. </em></p>
<p>Wer in diesem Semester in einem der vielen Mentoringkurse für Erstsemester_innen gesessen hat, der dürfte vor allem eines gesehen haben: Stirnrunzeln. Schließlich ist der Start ins Bachelorstudium nicht einfach: Fachchinesisch mit unzähligen Abkürzungen  und ein großer Haufen Pflichtkurse, die alle in ein Sudoku von Studien- und Modulordnungen einsortiert werden müssen. Sich in einem Reflex eng an den Beispielplänen, der Regelstudienzeit und der magischen 30LP-je-Semester-Richtlinie zu orientieren, liegt nahe, ist aber nicht unbedingt für jeden sinnvoll.<br />
Denn gerade die, die nach den neuen Studienordnungen an der philosophischen Fakultät studieren, haben einen vergleichsweise freien Modulplan und verschenken zahlreiche Möglichkeiten, wenn sie sich krampfhaft an alle Empfehlungen klammern. Wer im letzten Jahr als Erstsemestler_in Geschichte streng nach Belegplan studierte, hat im schlimmsten Fall bereits frustriert das Handtuch geschmissen: Geringes Kursangebot in einigen Modulen zwangen die Studierenden zu katastrophalen Stundenplänen und der Belegung von drei Kursen mit über 100 Studierenden je Seminar.</p>
<p>Geisteswissenschaftler_in wird man nicht aus Kalkül, sondern aus Leidenschaft. Lässt man die Lehramtsstudierenden außer Acht, kann niemand behaupten, er oder sie studiere Philosophie, Religionswissenschaften oder klassische Philologie, weil damit die Hoffnung auf einen sicheren Arbeitsplatz verbunden wäre. Allen Überzeugungstäter_innen sei also hier nochmals in aller Deutlichkeit gesagt, was in den Einführungskursen oft nicht erwähnt wird:  Studienverlaufspläne und Regelstudienzeit sind eine Empfehlung, keine Pflicht. Auch mit dem schrumpfenden Kursangebot und den Beschränkungen des Bachelors bleibt also vielen Studierenden so ein kleines Schlupfloch, um das Studium ein wenig zu entschleunigen: Etwa, mit einer bewussten Entscheidung für acht statt sechs Semester.<br />
Die Vorteile liegen auf der Hand: Weniger Leistungsdruck, weniger Prüfungsstress, weniger Kurse, die nur wegen der Leistungspunkte in den Stundenplan aufgenommen werden. Plötzlich gibt es auch die Möglichkeit, sich über mehrere Semester mit einem Thema zu beschäftigen oder einen Kurs rein aus Interesse zu besuchen. Das Studium wird erst durch die zusätzliche Zeit wieder auf den eigentlichen Kern der Geisteswissenschaften zurückgeführt, der durch den Bachelor schlichtweg wegrationalisiert wurde: Das Grübeln. </p>
<p>Wie in jedem vormodulierten und verschulten Bildungssystem führt auch das Bachelor/Mastersystem dazu, dass die Lernenden gerade genug Zeit gegeben wird, Wissen aufzunehmen und wiederzugeben. Kern aller Geisteswissenschaften ist aber nicht das Einschaufeln und Auskotzen, sondern Dinge wie Reflexion, Distanz, Abstraktion und kritische Auseinandersetzung. Ein Bachelorstudium in Regelstudienzeit reicht aber nicht für eine intensive Auseinandersetzung mit komplexen philosophischen, gesellschaftlichen, kulturellen oder historischen Problemen, sondern höchstens für das Wiederkäuen von ein paar Forschungsmeinungen. </p>
<p>Wer also mit einer wissenschaftlichen Laufbahn liebäugelt, kann durchaus von zusätzlichen Semestern profitieren. Dies gilt auch für Berufe in der freien Wirtschaft, denn egal ob Bibliothekar_in, Lektor_in oder Journalist_in &#8211; praktische Erfahrung und Schlüsselkompetenzen für das jeweilige Arbeitsgebiet stärken das Gesamtprofil der Bewerber_innen erheblich. Längst haben Personalchef_innen akzeptiert, dass zusätzliche Semester kein Zeichen für Faulheit sind (sofern man nicht faul war).<br />
Und auch die Lehramtsstudierende vergessen einige Aspekte, wenn sie ihr Studium allzu straff abschließen. Wie sollen Lehrer und Lehrerinnen, die ohne Luftholen durch ihren Bachelor gehechelt sind, ihren Schüler_innen später mehr beibringen als wie man Wissen wiederkäut und ausspuckt? Welcher Lehrkörper kann Schüler_innen besser begeistern: Eine junge, fachlich und pädagogisch versierte Lehrkraft mit dem Karriereweg Schule – Uni – Schule oder jemand, der dazwischen ein paar Jahre mit Lebenserfahrung und Selbstbewusstsein gefüllt hat? </p>
<p>Leider gilt hier wie überall: Selbstverwirklichung muss man sich erst mal leisten können. Bei Studierende ohne reiche oder unterstützungswillige Eltern dauert das Studium meist ohnehin länger, sofern sie nicht gezwungen werden, ihr Studium ohne nachhaltigen Wissenserwerb abzuschließen. Für Bafög-Studierende kommt im siebten Semester schnell die kalte Dusche. Wer allerdings die Möglichkeit hat, der sollte sich im Zweifelsfall gegen den graden Lebensweg und für das längere Studium entscheiden. </p>
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		<title>Jung und engagiert &#8211; Erzähle uns von dir!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:00:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gesellschaftliches Engagement ist in den Bewerbungsunterlagen immer gern gesehen. Es zeigt Interesse am Gemeinwohl und an gesellschaftlicher Solidarität. Dabei gilt laut Jugendsurvey des Deutschen Jugendinstituts aus dem Jahre 2004: Je höher das Bildungsniveau, desto stärker die Partizipation an Vereinen, Organisationen usw. Warum man sich engagiert und welche prägenden Erfahrungen man sammelt, das erzählt uns Faten El-Dabbas.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gesellschaftliches Engagement ist in den Bewerbungsunterlagen immer gern gesehen. Es zeigt Interesse am Gemeinwohl und an gesellschaftlicher Solidarität. Dabei gilt laut Jugendsurvey des Deutschen Jugendinstituts aus dem Jahre 2004: Je höher das Bildungsniveau, desto stärker die Partizipation an Vereinen, Organisationen usw. Warum man sich engagiert und welche prägenden Erfahrungen man sammelt, das erzählt uns Faten El-Dabbas. Von Souher Nassabieh.<br />
</em></p>
<p>Die Sitze im Bärensaal des Alten Stadthauses in Berlin füllen sich immer mehr. Inzwischen ist es so voll, dass die restlichen Zuschauer_innen auf dem Boden sitzen oder sich mit einem Stehplatz begnügen müssen. Heute ist Fatens großer Auftritt. Einem großen Publikum wird sie gleich ihren selbstverfassten Text präsentieren. Dann ist es soweit. Das Herz pocht. Ein letzter Blick in die gesichtslose Masse und es kann beginnen. &#8220;Ich bin keine Rechthaberin. Ich nehme mir das Recht, meine Meinung zu sagen, nach Antworten zu fragen, von Missständen zu reden, vielleicht … zum Denken anzuregen. Nein, ich bin keine Rechthaberin.&#8221; Das Publikum applaudiert und Fatens Gesicht strahlt eine zunehmende Sicherheit aus. &#8220;Du hattest das Gefühl, nicht mehr von der Bühne runtergehen zu wollen&#8221;, so Faten.</p>
<p><div id="attachment_886" class="wp-caption alignleft" style="width: 221px"><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/Faten.jpg"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/Faten-211x300.jpg" alt="Faten beim ,,i,Slam&quot;" title="Faten beim ,,i,Slam&quot;" width="211" height="300" class="size-medium wp-image-886" /></a><p class="wp-caption-text">Faten beim ,,i,Slam&quot;</p></div>Faten ist 21 Jahre alt und kommt ursprünglich aus Palästina. Seit ihrem ersten Lebensjahr lebt sie in Berlin. An der Universität Potsdam studiert sie Politik und Verwaltung und Öffentliches Recht im dritten Fachsemester. &#8220;Als ich Abitur gemacht habe, war es mir nicht so klar, dass ich Politik studieren will. Ich habe mich zwar dafür interessiert, auch durch meinen persönlichen Hintergrund, aber ich dachte mir, so gut bin ich nicht für ein Politik-Studium. Schließlich habe ich mich doch überwunden.&#8221;<br />
Seit Anfang des Jahres 2011 engagiert sich Faten in JUMA (Jung, Muslimisch, Aktiv), einem Projekt, das muslimischen Jugendlichen eine Stimme geben und sie zu Brückenbauern und Vorbildern machen soll. &#8220;Wir wollen unseren Platz in der Gesellschaft verbessern.&#8221; Schon lange schwebte Faten gesellschaftliche Aktivität im Kopf herum, nur wusste sie nicht recht wo und wie.  &#8220;Meine Bekannte hatte mir damals eine Email geschrieben und gefragt, ob ich nicht Lust hätte, bei JUMA mitzumachen. Dann habe ich sofort ja gesagt. Ich war total überrascht und begeistert, wie groß das Projekt eigentlich ist.&#8221;</p>
<p>Am 3. Dezember 2010 fand im Berliner Abgeordnetenhaus die Auftaktveranstaltung von JUMA statt, u.a. mit Innensenator und Schirmherr des Projekts Dr. Erhart Körting und rund 250 jungen Muslim_innen. Es war der Anfang eines großen Projekts. Und tatsächlich stieß es bei den jungen  Leuten auf großes Interesse.<br />
Ein Blick durch die Reihen in JUMA zeigt eine Vielfalt an jungen Muslim_innen. Alle sind sie hier vertreten, Sunnit_innen, Schiit_innen, Konvertit_innen, doch eines haben sie gemein: Sie wollen bewegen. Sie wollen mitgestalten und sie wollen gehört werden.</p>
<p>&#8220;Mit JUGA (Jung, Gläubig, Aktiv) habe ich angefangen&#8221; erzählt Faten rückblickend. JUGA ist eine der Teilgruppen innerhalb von JUMA. Die Gruppen sind nach Themenschwerpunkten geordnet, so gibt es u.a. die Gruppe für den interreligiösen Dialog, für den politischen Diskurs oder die Medien-Gruppe. In diesen kleineren Gruppen treffen sich schließlich die Teilnehmer_innen und arbeiten Projekte aus, die sie politischen Entscheidungsträger_innen, Medienvertreter_innen und anderen wichtigen Gruppen in unterschiedlicher Weise vorstellen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.<br />
Gerne erinnert sich da sich Faten an ihr erstes großes Projekt bei JUGA: &#8220;Wir hatten gleich am Anfang ein Riesen-Projekt. Das Thema war der 11. September. Wir haben einen Turm gebaut aus Kisten, die Kinder aus Jugendclubs und Schulen bemalt haben mit ihren Wünschen, Hoffnungen, dem was sie unter Frieden verstehen oder Religion, Toleranz. Und dieser Turm sollte symbolisch dastehen für den Wiederaufbau und nicht für den 11. September nur als Anlass für Trauer und Pessimismus. Wir wollten mit dem Turmaufbau das Gegenteil bewirken. Und zwar Optimismus für die Zukunft.&#8221;<br />
<div id="attachment_889" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/Turm.jpg"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/Turm-300x200.jpg" alt="Gruppenbild vor dem Turm am Berliner Hauptbahnhof" title="Gruppenbild vor dem Turm am Berliner Hauptbahnhof" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-889" /></a><p class="wp-caption-text">Gruppenbild vor dem Turm am Berliner Hauptbahnhof</p></div></p>
<p>Einer der Höhepunkte war für Faten das Treffen mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit am Roten Rathaus am Tag des 11. Septembers. &#8220;Es war die ganze Zeit eine Trauerstimmung und dann waren wir dran. Wir haben unseren Song &#8220;Sweet Coexistence&#8221; vorgestellt. Wir waren die ersten, bei denen dann alle geklatscht haben und am Ende der Veranstaltung haben wir ein Foto gemacht mit Klaus Wowereit und dem US-Botschafter. Und der US-Botschafter war begeistert von  uns und fand es schön, dass sich hier etwas gegründet hat, das so viel positive Ausstrahlung hat.&#8221;</p>
<p>Erst kürzlich hat Faten auch am <em>i,Slam</em> teilgenommen. Was der<em> i,Slam</em> ist?<br />
Der <em>i,Slam</em> ist ein <em>Poetry Slam</em>, wörtlich übersetzt eine &#8220;Dichterschlacht&#8221;, in denen Teilnehmer_innen die Möglichkeit gegeben wird, ihre Geschichten, Gefühle und Gedanken einem breiten Publikum vorzustellen, ganz gleich ob in Form eines Gedichts, eines Raps oder als Dialog.<br />
Das &#8220;i&#8221; steht dabei für Islam. Der<em> i,Slam</em> ist also ein <em>Poetry Slam</em> aus der Perspektive von Muslim_innen.<br />
Ursprünglich hatte Faten nicht vor, daran teilzunehmen. &#8220;Ich schreibe selbst schon sehr lange Texte, aber ich habe sie nie veröffentlicht. Ich hab dann davon gehört und ich fand, dass es eine sehr gute Idee ist, aber ich war mir nicht so sicher, ob ich da mitmachen will. Ich hab dann einfach einen Text geschrieben und den ihnen geschickt und mich nicht mehr gemeldet. Danach wollte ich nur als Zuschauerin hingehen mit einigen Freund_innen. Dann haben sie sich aber wieder bei mir gemeldet und gesagt, sie fanden meinen Text so gut.&#8221; Faten erzählt in ihrem Text über in ihren Augen vermeintliche Gleichberechtigung, die im Gesetz, aber nicht in der Praxis zu finden ist, über Sachen, die ihr nicht gefallen, aber in der Gesellschaft verankert sind. Sie möchte eine Stimme haben und sie möchte gehört werden.</p>
<p>Genau wie Faten gibt es viele junge Erwachsene, die gesellschaftlich aktiv sind und ein Gefühl, einen Gedanken, eine Geschichte erzählen möchten.<br />
Gesellschaftliches Engagement ist aber nicht nur der Gemeinschaft förderlich, sondern auch dem eigenen Ich. Es bereichert an wertvoller Erfahrung und an wertvollen Kontakten. &#8220;Man lernt viele Leute kennen und hat Kontakte für später, man wird unterstützt und einem werden neue Zugänge und Perspektiven eröffnet&#8221;, erzählt Faten. Gesellschaftliches Engagement fördert und fordert. Es dient der Gesellschaft und ist zugleich eine Investition in die eigene Zukunft. Für den einen mag ersteres gewichtiger sein, für den anderen letzteres. Das aber bleibt jedem selbst überlassen. </p>
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		<title>Nach dem Studium kommt der Ernst des Lebens</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:00:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am Ende eines jeden Studiums steht das Ziel Berufseinstieg. Ein guter Bildungsabschluss ist Voraussetzung für einen guten Job. In Wirklichkeit ist das nur die halbe Wahrheit. Wer kein Alleskönner ist, darf sich ganz weit hinten anstellen bei der Arbeitsplatzvergabe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Am Ende eines jeden Studiums steht das Ziel Berufseinstieg. Ein guter Bildungsabschluss ist Voraussetzung für einen guten Job. In Wirklichkeit ist das nur die halbe Wahrheit. Wer kein Alleskönner ist, darf sich ganz weit hinten anstellen bei der Arbeitsplatzvergabe. von Andrea Präkels</em></p>
<p>Da sitze ich nun, fast dreißig, Mutter und immer noch Studentin. Immerhin ist es mein letztes Semester, ich schreibe nämlich meine Bachelorarbeit und brauche noch diesen einen letzten Kurs. Neben mir die Fünft-Semestler_innen, alle Anfang 20 und natürlich alles voll im Griff. Die wirken immer so, als hätten sie das Fläschchen aus der Hand geworfen und sofort mit der feindlichen Übernahme begonnen: Sprachen lernen, Auslandserfahrung, schon alles mal gemacht &#8211; total abgeklärt mit 22. Solche Leute kenne ich nicht, die sind für mich ein echter Mythos, denn während die an ihrem Lebenslauf feilen, feile ich meine Nägel oder treffe mich mit meiner besten Freundin, um die tagesaktuellen Geschehnisse verschiedener Fernsehformate zu verfolgen, um anschließend die tagesaktuellen Geschehnisse der hiesigen Bars und Diskos zu verfolgen.<br />
Nun muss ich langsam einsehen, dass die angenehme Halbtags-Beschäftigung namens Studium zu Ende geht. Es folgt der Ernst des Lebens, damit wird mir schon seit Jahren gedroht, immer dann, wenn eine große Veränderung ansteht.<br />
Der Ernst des Lebens lässt sich bei Jobportalen im Internet finden, ich gebe also meine Kriterien ein und warte auf die passenden Stellenausschreibungen. Die Anforderungsprofile machen mir Angst. Die Personalreferenten_innen der ausschreibenden Firmen glauben anscheinend, dass es nur drei Studiengänge gibt, BWL, Medienwissenschaften oder, für ganz verrückte, Marketing. Oh, ja klar spreche ich englisch, spanisch, französisch, russisch, sanskrit, swahili. Da ich mich für den Bereich Redaktion und PR interessiere, sollen bitte auch mindestens 10 Veröffentlichungen der letzten 14 Tage eingeschickt werden. Hab´ ick nich! Bewerben tue ich mich trotzdem, immerhin habe ich ein tolles Praktikum in einer renommierten Firma gemacht. Da durfte ich die ersten spannenden Erfahrungen in freier Wildbahn – äh, auf dem Arbeitsmarkt machen. Als ich mich das erste Mal auf ein berufsvorbereitendes Praktikum bewarb, war ich erschrocken, dass man ein Praktikum im selben Bereich als Voraussetzung gemacht haben sollte. Bitte? Ein Praktikum als Praktikumsvoraussetzung? Aha, ohne Huhn kein Ei, ohne Ei kein Huhn. Was nun?<a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/01/grau_Andrea1.jpg"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/01/grau_Andrea1-300x200.jpg" alt="" title="" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-826" /></a><br />
Ich hatte Glück und bekam als Praktikumsjungfrau trotzdem einen guten Platz. Das sollte also mein schlagendes Argument sein, außerdem meine Persönlichkeit und die zahlreichen weiterbildenden Kurse, die ich während meines Studiums vor lauter Angst gemacht habe.<br />
In den folgenden Wochen checke ich permanent meine Emails. Es passiert nichts, jetzt paaren sich meine Selbstzweifel mit echter Existenzangst. Und dann, an einem Dienstagabend, eine Einladung zu einem Gespräch. Ich bereite mich entsprechend vor und schlage mich fantastisch, ich mache richtig Werbung für mich, habe auf jede Frage eine gute Antwort und nicke immer lächelnd, wenn es passend scheint. „Hab´ ich schon gemacht!“, „Kann ich!“, „Ist kein Problem!“, höre ich mich sagen.<br />
Dann muss ich wieder warten, nach 5 Tagen endlich die Erlösung: Ich hab das Praktikum! Wieso auch nicht, schließlich habe ich schon eins gemacht.</p>
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		<title>Ein kulinarischer Rundgang durch Potsdam: Restauranttipps</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wo befinden sich die vorgestellten Restaurants in Potsdam? Hier findest du die besten kulinarischen Genüsse Potsdams!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_893" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_11675926_S-c-elypse-Fotolia.jpg"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_11675926_S-c-elypse-Fotolia-300x200.jpg" alt="Internationale Esskultur in Potsdam" title="Internationale Esskultur in Potsdam" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-893" /></a><p class="wp-caption-text">Internationale Esskultur in Potsdam</p></div>
<p><strong>Alexandrowka Haus1: Russisches Restaurant und Teestube</strong><br />
<a href="http://www.alexandrowka-haus1.de/index.htm" target="_blank">http://www.alexandrowka-haus1.de/index.htm</a><br />
Russische Kolonie 1, 14469 Potsdam<br />
0331-20 06 478<br />
Tipp: Klassiker wie Borschtsch oder Pelmeni mit Sauerrahm oder süß gefüllt mit Trockenfrüchten.</p>
<p><strong>Café Guam</strong><br />
<a href="http://www.cafe-guam.de/" target="_blank">http://www.cafe-guam.de/</a><br />
Mittelstr. 38<br />
14467 Potsdam<br />
Tipp: Täglich bis zu 19 verschiedene Sorten Käsekuchen.</p>
<p><strong>Café Kieselstein</strong><br />
biologisch-vegetarisch-lecker<br />
<a href="http://www.cafe-kieselstein.de/" target="_blank">http://www.cafe-kieselstein.de/</a><br />
Hegelallee 23<br />
(im ehemaligen Werner-Alfred-Bad)<br />
14467 Potsdam<br />
0331-9793044<br />
Tipp: Alle Zutaten sind 100% biologisch gewachsen, zudem gibt es einen monatlichen Brunch, herzhafte Quiches und orientalische Spezialitäten. </p>
<p><strong>Crêperie La Madeleine</strong><br />
<a href="http://www.creperie-potsdam.de/" target="_blank">http://www.creperie-potsdam.de/</a><br />
Lindenstrasse 9<br />
14467 Potsdam<br />
0331 – 270 5400<br />
Tipp: Die süßen oder herzhaften Buchweizen-Crêpes werden vor den Augen des Gastes frisch zubereitet.</p>
<p><strong>Daily Coffee</strong><br />
<a href="http://www.daily-coffee.com/daily_coffee_intro.php" target="_blank">http://www.daily-coffee.com/daily_coffee_intro.php</a><br />
Friedrich-Ebert-Str. 31<br />
14467 Potsdam<br />
0331 20 11 979<br />
Tipp: Hier beginnt der Tag mit einem guten Frühstück.</p>
<p><strong>Der Butt</strong><br />
<a href="http://www.der-butt.de/">http://www.der-butt.de/</a><br />
Gutenbergstraße 25<br />
14467 Potsdam<br />
0331/2006066<br />
Tipp: Fischrestaurant mit Auszeichnung für besondere Anlässe.</p>
<p><strong>La Maison du Chocolat</strong><br />
<a href="http://www.schokoladenhaus-potsdam.de/#uberuns">http://www.schokoladenhaus-potsdam.de/#uberuns</a><br />
Benkerstraße 20<br />
Holländisches Viertel<br />
14467 Potsdam<br />
0331-237 07 30<br />
Tipp: Die Schokoladenvariation La Maison du Chocolat, reicht für zwei Personen und ist toll, um verschiedenste Kreationen zu probieren.</p>
<p><strong>Poffertjes en Pannekoeken</strong><br />
Holländisches Café<br />
<a href="http://www.poffertjes-en-pannekoeken.de/">http://www.poffertjes-en-pannekoeken.de/</a><br />
Mittelstraße 32<br />
14467 Potsdam<br />
0331-2012179<br />
Tipp: Eierkuchen in allen Formen und Varianten, süß oder herzhaft.<br />
<strong><br />
Restaurant Waage</strong><br />
<a href="http://www.restaurant-waage.de/">http://www.restaurant-waage.de/</a><br />
Am Neuen Markt 12<br />
14467 Potsdam<br />
0331-8170674<br />
Tipp: Italienisches Essen im Gourmetstil und für für besondere Anlässe.</p>
<p><strong>Sushi-Bar und Kambodschaner My Keng</strong><br />
<a href="http://www.mykeng.de/page/">http://www.mykeng.de/page/</a><br />
Brandenburger Str. 20<br />
14467 Potsdam<br />
0331-9793044<br />
Tipp: Große, relativ günstige Vorspeisen und kambodschanische Küche mit tollen Gewürzen.</p>
<p><a href="esskultur">Hier geht&#8217;s weiter zum vollständigen Artikel über die Esskultur in Potsdam</a></p>
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		<title>Keiner hat gesagt, dass Demokratie einfach wäre</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[campusPOLITIK]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulpiraten]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor eineinhalb Jahren versuchte die Piratenpartei, die Software ,,Liquid Feedback” an der Universität Potsdam zu etablieren – mit ernüchternder Bilanz. Geschaffen, um neue Wege studentischer Mitbestimmung zu ermöglichen, bleiben die Nutzer_innen-Zahlen gering und die Initiator_innen optimistisch. Fehlt es der Universität Potsdam an engagierten Studierenden oder fehlt es den Studierenden an Möglichkeiten zur Partizipation?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Vor eineinhalb Jahren versuchte die Piratenpartei die Software ,,Liquid Feedback” an der Universität Potsdam zu etablieren – mit ernüchternder Bilanz. Geschaffen, um neue Wege studentischer Mitbestimmung zu ermöglichen, bleiben die Nutzer_innen-Zahlen gering und die Initiator_innen optimistisch. Fehlt es der Universität Potsdam an engagierten Studierenden oder fehlt es den Studierenden an Möglichkeiten zur Partizipation? Von Clara Billen.</em></p>
<p>,,Es muss viel Aufklärungsarbeit geleistet werden”, meint Justus Pilgrim. Der Potsdamer Pirat sitzt im Café Bohne am Standort Griebnitzsee und kennt die Fakten: Geringe Wahlbeteiligung bei Wahlen für das Studierendenparlament (StuPa) und wenige Studierende, die Hochschulpolitik aktiv mitgestalten wollen. Um dies zu ändern, hat die Piratenpartei vor eineinhalb Jahren die Online-Plattform ,,Liquid Feedback” an der Universität Potsdam eingerichtet – eine Software, mit der die studentische Mitbestimmung fern von Gremien und Ausschüssen realisiert werden soll.</p>
<p>Als die Hochschulpiraten 2010 mit zwei Mandaten im StuPa vertreten waren, wollten sie Elemente der ,,Liquid Democracy” in die verfasste Studierendenschaft einbringen. ,,Liquid”, also fließend, soll dabei der Übergang zwischen direkter und repräsentativer Demokratie sein. Neben gewählten Repräsentant_innen wird mit Hilfe des Internets die Möglichkeit geschaffen, jederzeit über bestimmte Themen selbst zu diskutieren und abzustimmen. Hierzu wurde die Plattform ,,Liquid Feedback” konzipiert. Via Internet besteht so für angemeldete Nutzer_innen die Möglichkeit, Anträge des StuPa’s zu bewerten und eigene Ideen einzubringen. Ein Modell, das besonders nach Protesten wie um den Bahnhof „Stuttgart 21” attraktiv erscheint und dem Ruf nach mehr direkter Demokratie folgt. Die zentrale Forderung dahinter lautet: „Viel mehr direkte Mitbestimmung ohne dabei das Repräsentativitätsprinzip aufzugeben”, erklärt Justus Pilgrim.</p>
<p>Dieses Modell ist auch hochschulpolitisch sinnvoll, meinen die Piraten und erhalten Unterstützung von der Grün-Alternative Liste (GAL). Björn Ruberg, Mitglied der GAL, hält es für eine „durchaus interessante Idee“. Die Studierenden bekämen so die Möglichkeit, bei Themen, die sie persönlich interessieren und zu denen sie eine Meinung haben, ihre Stimme kundzutun – ohne sich über Jahre hinweg in politischen Hochschulgruppen und Ausschüssen engagieren zu müssen.</p>
<p>Angenommen wurde „Liquid Democracy“ dennoch nicht. Die Nutzer_innen-Zahlen sind gering – nur circa 100 Studierende sind derzeit registriert. Erklärungen für die ernüchternde Bilanz halten sowohl Piraten als auch GAL bereit. Die Software sei für viele Studierende „vielleicht noch zu kompliziert“, gesteht der Pirat Justus Pilgrim ein und fügt hinzu: „Aber es hat ja keiner gesagt, dass Demokratie einfach wäre“. Hinzu käme, so Pilgrim, dass den Studierenden durch die Bachelor- und Masterstudiengänge schlichtweg die Zeit fehlen würde, sich mit Hochschulpolitik zu beschäftigen – und genau diese Auseinandersetzung fordert „Liquid Feedback“. Ein Lösungsvorschlag der Piraten: Jeder Studierende bekommt im ersten Semester Zugangsdaten für die Software. Die Beteiligung kann so nicht schon an der Registrierung scheitern und wäre verbindlicher. </p>
<p>Für die GAL ist das Scheitern von „Liquid Feedback“ eher Symptom einer größeren hochschulpolitischen Krankheit: Desinteresse an Uni- Politik und geringe Macht der Studierendenvertretungen. Denn auch wenn durch „Liquid Feedback“ andere Möglichkeiten zur Mitbestimmung geschaffen würden,  meint Ruberg, ändere sich das Grundproblem nicht &#8211; die Einflussmöglichkeiten der Mandatsträger_innen bleibe gleich gering. Der Pirat Justus Pilgrim ist bei der Software etwas zuversichtlicher: „Hoffnung? Wenn wie die nicht hätten, würden wir das Ganze nicht machen.“  </p>
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