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	<title>speakUP &#187; campusLEBEN</title>
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	<description>Studierendenzeitschrift der Universität Potsdam.</description>
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		<title>Eure Stimmen für‘s Schwimmen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 12:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit gestern flattern Briefe der Stadt Potsdam in die Haushalte aller Wahlberechtigten in unserer Studienstadt. Es geht um eine Abstimmung zum Neubau eines Schwimmbades in der Landeshauptstadt. Auch in vielen Briefkästen der Studis der Uni Potsdam landet ein solches Schreiben. Wir erklären euch, warum ihr den Brief nicht einfach zum Altpapier legen solltet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1250" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/04/Stimmen_fuers_Schwimmen.jpg"><img class=" wp-image-1250  " title="Wo soll Potsdam schwimmen gehen? Foto: Sergii Figurnyi - Fotolia.com" src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/04/Stimmen_fuers_Schwimmen.jpg" alt="Wo soll Potsdam schwimmen gehen? Foto: Sergii Figurnyi - Fotolia.com" width="220" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Wo soll Potsdam schwimmen gehen? Foto: Sergii Figurnyi - Fotolia.com</p></div>
<p><em>Seit gestern flattern Briefe der Stadt Potsdam in die Haushalte aller Wahlberechtigten in unserer Studienstadt. Es geht um eine Abstimmung zum Neubau eines Schwimmbades in der Landeshauptstadt. Auch in vielen Briefkästen der Studis der Uni Potsdam landet ein solches Schreiben. Warum ihr den Brief nicht einfach zum Altpapier legen solltet, erklärt Mandy Joachim.</em></p>
<p>Seit einigen Jahren schon gibt es zahlreiche Diskussionen um die Schwimmhalle auf dem Brauhausberg, direkt neben dem Potsdamer Hauptbahnhof gelegen. Grund dafür ist, dass das Gebäude in einem denkbar schlechten Zustand ist und den Ansprüchen der vielen Nutzer_innen schon lange nicht mehr gerecht wird, zeitweise stand das Bad sogar kurz vor dem Entzug der Betriebserlaubnis. Nachdem in einem Werkstattverfahren bereits vier Varianten entwickelt wurden, wie mit dem Problem umzugehen sei, sind nach langer Kontroverse jetzt zwei endgültige Varianten erarbeitet worden. Nunmehr stehen zwei Neubaumöglichkeiten zur Auswahl und alle Wahlberechtigten der Stadt Potsdam können jetzt darüber abstimmen, welche der beiden Varianten umgesetzt wird.</p>
<p>Es stehen ein Neubau am Brauhausberg auf dem Gelände vor dem bestehenden Schwimmbad und ein Neubau im Volkspark Bornstedter Feld zur Auswahl. In dem Schreiben der Stadt Potsdam findet ihr einen Wahlzettel, den ihr kostenfrei mit der Post verschicken könnt. Auch ein Onlinevotum ist möglich. Eine Auflistung einiger Vor- und Nachteile der beiden Varianten könnt ihr dem Schreiben entnehmen, außerdem informieren Bürgerinitiativen auf Handzetteln und im Internet (<a href="http://www.pro-brauhausberg.de/" target="_blank">www.pro-brauhausberg.de</a> und <a href="http://www.potsdam-geht-baden.de/" target="_blank">www.potsdam-geht-baden.de</a>) über die Pros und Contras ihrer Favoriten.</p>
<p>Nach der jahrelangen Diskussion um die Zukunft des Bads am Brauhausberg ist es der Wunsch vieler Potsdamer_innen, dass der Bau nun schnell beginnen kann. Durch die Befragung soll dafür nun die Grundlage geschaffen werden, daher hofft die Stadtverwaltung auf rege Beteiligung. Eine Teilnahme an der Befragung per Internet spare der Stadt Kosten und Bearbeitungsaufwand, so Oberbürgermeister Jann Jakobs.</p>
<p>Gerade für Studis ist es wichtig, neben dem stressigen Studienalltag die preisgünstige Möglichkeit für den sportlichen Ausgleich zu haben. Das ist gesund und tut gut – aber nur in angenehmer und schöner Umgebung. Daher ist gerade für die Studis in Potsdam wichtig, sich zahlreich an der Befragung zu beteiligen und so ihrer Wunschalternative zum Sieg zu verhelfen.</p>
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		<title>Nackt Geld verdienen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 10:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer von uns kennt nicht das Problem: Die Kasse ist leer am Ende des Monats, es muss Geld her. Wenn dann das BaFöG oder der Zuschuss der Eltern nicht reichen, heißt es für viele Studierende nebenbei arbeiten gehen. Kellnern gehen und an der Kasse sitzen macht ja fast jeder. Wir zeigen Euch in dieser Serie außergewöhnliche Student_innenjobs, die man nicht alle Tage macht. Dieses Mal: Christoph Freytag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wer von uns kennt nicht das Problem: Die Kasse ist leer am Ende des Monats, es muss Geld her. Wenn dann das BaFöG oder der Zuschuss der Eltern nicht reichen, heißt es für viele Studierende nebenbei arbeiten gehen. Kellnern gehen und an der Kasse sitzen macht ja fast jeder. Wir zeigen Euch in dieser Serie außergewöhnliche Student_innenjobs, die man nicht alle Tage macht. Dieses Mal: Christoph Freytag.</em></p>
<p><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/04/chris7_web.jpg"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/04/chris7_web-212x300.jpg" alt="" title="chris7_web" width="212" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-1151" /></a>Der Weg zu diesem Job begann vor einigen Jahren an der Potsdamer Volkshochschule „Albert Einstein“ im Jahr 2007. Ich nahm an einem Kurs namens „Akt und Portraitzeichnen“ mit dem Potsdamer Maler Heinz Mentel teil. Der Kurs fand immer samstags statt von 9 bis 12 Uhr.<br />
In dem Kurs konnte man unter der fachkundigen Anleitung lernen, wie man mit Bleistift, Kohle oder Feder die Muse aufs Papier bringt. Während gezeichnet wurde, lief im Hintergrund meist klassische Musik von einem altmodischen Tonbandgerät.</p>
<p>Eines Tages kam ich spontan auf die Idee, mich als Aktmodell anzubieten. Warum? Ich war arm und brauchte das Geld. Der gestandene Maler stutzte bei dem Gedanken zunächst. Höflich wies er mich darauf hin, dass die meisten seiner Modelle in der Regel Frauen seien. </p>
<p>Einige Zeit nach Kursende bekam ich einen Anruf. Herr Mentel wollte tatsächlich, dass ich bei ihm Aktmodel stehe. Es war ein kühler Wintermorgen im Februar. Rund acht Teilnehmer_innen waren gekommen, der Raum war gut geheizt. Witzigerweise waren besonders einige männliche Teilnehmer regelrechte Stammgäste. So traf ich an diesem Morgen auch den Hobbymaler mit den großen, gierigen Augen wieder. Beim Malen riss er seine Sehorgane immer weit auf, um dann die jeweilige Muse zu verschlingen, indem er sie zu Papier brachte.</p>
<p>Dann ging es los. Ich zog mich aus und setzte mich in Denkerpose auf einen Stuhl. Eine gewisse Hemmschwelle war anfangs da. Aber ich gewöhnte mich schnell daran. Zudem blieb ein gewisses Körperteil an seinem Platz. Sehr gut. Alle zwanzig Minuten sollte die Pose gewechselt werden. Manchmal saß oder stand ich auch 30 Minuten in der gleichen Einstellung da. Einige Teilnehmer_innen kamen mit dem Zeichnen oft nicht hinterher.</p>
<p>In den gut drei Stunden verdiente ich 24 Euro. Während der Malsession  machte Herr Mentel auch Fotos. Ich rief ihn im Zuge der Recherche an, ob er noch Bilder von mir habe. Leider nicht, so beteuerte er, diese seien in der Masse der Fotos untergegangen. Schade, sonst hätte ich Euch, liebe Leser_innen, gern ein Beweisbild gezeigt. Herr Mentel hat mir jedoch bei dem Telefonat spontan wieder einen neuen Einsatz angeboten. Das werde ich sehr gern annehmen, diese Art von Studentenjob macht mir persönlich jedenfalls viel Spaß.</p>
<p>Fazit: Eine annehmbare Arbeit für das kleine Geld zwischendurch, dafür dass man „nur“ rumsitzt oder steht. Allerdings sollte man seinen Körper gut im Griff haben, um die verschiedenen Posen eine gewisse Zeit zu halten. Denn am Ende ist das anstrengender, als ihr vielleicht denkt.</p>
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		<title>Master-Desaster</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 10:00:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Irgendwann ist es soweit: Das Bachelorstudium nähert sich dem Finale. Ob Master oder nicht, das muss nun entschieden werden. Doch Vorsicht! Eine Bewerbung zum Master, auch an der gleichen Uni, ist nicht so einfach, wie man es sich vorstellen mag. Von den Höhen und Tiefen ihrer Masterbewerbung in Potsdam erzählt, zugegebenermaßen immer noch ganz schön sauer, Mandy Joachim.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Irgendwann ist es soweit: Das Bachelorstudium nähert sich dem Finale. Ob Master oder nicht, das muss nun entschieden werden. Doch Vorsicht! Eine Bewerbung zum Master, auch an der gleichen Uni, ist nicht so einfach, wie man es sich vorstellen mag. Von den Höhen und Tiefen ihrer Masterbewerbung in Potsdam erzählt, zugegebenermaßen immer noch ganz schön sauer, Mandy Joachim.</em></p>
<p><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/04/child-crying-Konvertiert.png"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/04/child-crying-Konvertiert-283x300.png" alt="" title="child crying [Konvertiert]" width="283" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-1183" /></a>Es war also im letzten Herbst soweit. Mein letztes Bachelorsemester stand kurz bevor. Nur noch wenige Wochen und eine kleine Bachelorarbeit trennten mich vom Masterstudium. Dachte ich zumindest… Was ich mir nicht mal im Traum vorstellen konnte, war, dass es ein nervenzerreißender Kleinkrieg werden sollte, bis ich endlich meine Masterzulassung in der Hand halten würde. Und was ich dann erst später herausfinden sollte: Diese Zulassung war ohnehin nichts wert ohne eine Masse an anderen Formularen, um die ich noch kämpfen musste. Aber der Reihe nach.</p>
<p>Mit der Anmeldung der Bachelorarbeit ging alles los. Konnte so schwer ja nicht sein, dachte ich. Nachdem ich einen Prüfer gesucht und gefunden hatte, mit ihm mein Thema besprochen und dieses dann beim Prüfungsausschuss abgegeben hatte, fühlte ich schon mal super. Nur noch auf den Bescheid vom Ausschuss warten und dann ab zum Prüfungsamt, welches mir dann final erlauben würde, meine Arbeit so zu schreiben, wie ich mir das mit dem Prof überlegt hatte. (Ja, ihr lest richtig! Es sind schon mal drei Instanzen nötig, um überhaupt ein Thema bewilligt zu bekommen…)</p>
<p>Ich hatte meine Rechnung aber ohne meinen Zweitprüfer gemacht. Der war nämlich mit dem Konzept meiner Abreit, welches ich wohlgemerkt mit meinem Erstprüfer so besprochen hatte, überhaupt nicht einverstanden. Meine Weihnachtsferien waren dahin. Mich beherrschte nun die Angst, es keinem von beiden recht machen zu können. Ganz zu schweigen von den Ansprüchen, die ich an meine eigene Arbeit hatte.</p>
<p>Nerventee und gutes Zureden vom Freund halfen ein wenig, sodass ich mich dann doch noch auf das Schreiben konzentrieren wollte… aber nicht konnte. Ich musste mich ja nun auch noch um den Masterplatz bewerben. Also wollte ich mich auf der Homepage meines Instituts informieren. Habe ich auch geschafft, doch am Ende hatte ich drei verschiedene Termine, an denen die Bewerbungsfrist endete, und fünf verschiedene Sammlungen von Formularen, die ich einreichen sollte, die ich vorher aber noch von zwei verschiedenen Institutionen der Uni beglaubigen lassen musste. Zu der Verwirrung um die Frage, wann ich welche Formulare abgeben sollte, kam der Umstand, dass ich das nicht an der Uni machen konnte, sondern bei einem Unternehmen in Berlin: uniassist. Aha! Na gut, habe ich da also angerufen, um noch einmal völlig andere Infos zu erhalten, als ich sie mir vorher zusammengereimt hatte aus den unterschiedlichen Angaben im Internet. Ich wollte nur noch abhauen!</p>
<p>Bin aber da geblieben und dachte, es wäre doch eine gute Idee, den Beauftragten meines Prüfungsausschusses zu fragen. Der sollte doch wissen, wie das alles geht und wann ich welche Formulare wo hinschicken, wo beglaubigen lassen und wo dann abgeben soll. Er jedoch verwies mich zurück auf die Homepage…</p>
<p>Nachdem ich mich davon erholt, einfach alle möglichen Formulare von allen Büros beglaubigt, zu allen Stellen hingeschickt und darüber meinen eigenen Geburtstag vergessen hatte, fiel mir etwas Wichtiges wieder ein: meine Bachelorarbeit. Der Abgabetermin rückte näher. Mittlerweile hatte ich aber von mehreren Seiten gehört, dass meine angestrebte Seitenzahl die falsche wäre. Zu viel Text hieß es. Naja… mit dem Recherchieren von Formalien hatte ich ja nun schon Erfahrung und machte auf die Suche nach meiner Studienordnung. Die gab es aber nicht mehr. Nur eine, die vorher aktuell war, und die ganz neue. Ich habe mich für die geforderte Seitenzahl entscheiden, die zwischen den beiden Angaben lag – die goldene Mitte also. </p>
<p>Die Arbeit habe ich dann abgegeben, irgendwie sogar pünktlich. Dann bin ich den weiteren Noten meines Studiums hinterhergelaufen, die nämlich noch rechtzeitig verbucht werden mussten. Schließlich war die Zulassung zum Master, die ich mittlerweile erhalten hatte, solange nichts wert, bis innerhalb einer knappen Deadline alle meine Noten aus den Vorsemestern auch richtig bei PULS vermerkt waren. Auf mir heute völlig unverständliche Weise habe ich das aber alles geschafft: Ich hatte meine Arbeit abgegeben, alle anderen Noten zusammen, eine erneut beglaubigte Notenübersicht vom Prüfungsamt erhalten und es dabei sogar vermieden, durchzudrehen. Vor vier Wochen war es dann soweit. Ich konnte zum Studierendensekretariat gehen – ja, das ist etwas anderes als das Prüfungsamt – und wurde endlich in den Master immatrikuliert. Von den Schwierigkeiten, die mir die fehlende Master-Immatrikulationsbescheinigung bis dahin mit dem Bafög-Antrag gemacht hatte, will ich hier aus Platzgründen nicht auch noch erzählen. </p>
<p>Wie es am Ende überhaupt möglich war, wirklich Masterstudentin zu werden, und das ohne bescheuert zu werden, ist mir nicht ganz klar. Geholfen haben sicherlich… Ach was soll‘s. Ich habe ehrlich keine Ahnung, wie ich das geschafft habe. Ich drücke euch jedenfalls für eure Bewerbung alle Daumen und rate euch, euch schon mal mit Baldrian anzufreunden.</p>
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		<title>Kein Bock auf Master?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 10:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Will ich nach dem Bachelor weiterstudieren? Für viele Studierende der Uni Potsdam stellt sich diese Frage nicht: Lehramtsstudent_innen sind auf ihr Masterstudium angewiesen, auch wer später einmal wissenschaftlich Arbeiten will, kommt an einem weiterführenden Hochschulstudium nicht vorbei. Der Rest hat nach dem Bachelor die Chance, einen Moment innezuhalten und sich zu entscheiden, ob er oder sie nun ins Arbeitsleben einsteigen möchte oder nicht. Vier Angebote, wie und wo man als Bachelorabsolvent_in unterkommen kann. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Will ich nach dem Bachelor weiterstudieren? Für viele Studierende der Uni Potsdam stellt sich diese Frage nicht: Lehramtsstudent_innen sind auf ihr Masterstudium angewiesen, auch wer später einmal wissenschaftlich Arbeiten will, kommt an einem weiterführenden Hochschulstudium nicht vorbei. Der Rest hat nach dem Bachelor die Chance, einen Moment innezuhalten und sich zu entscheiden, ob er oder sie nun ins Arbeitsleben einsteigen möchte oder nicht. Vier Angebote, wie und wo man als Bachelorabsolvent_in unterkommen kann. Von Paul Dalg.</em></p>
<p><strong>1. Praktika absolvieren</strong><br />
Ein abgeschlossenes Hochschulstudium schützt nicht in jedem Fall davor, trotzdem auf der untersten Karrierestufe anzufangen. Auch wer wie die meisten Studierenden bereits während des Studiums Praktika absolviert und einschlägige Erfahrungen gesammelt hat, ist nicht völlig vom Risiko befreit, die eigene Arbeitskraft für Apfel und Ei anzubieten. Öffentlicher Dienst, soziale Einrichtungen, Vereine oder Initiativen zahlen in der Regel bei Praktikant_innen gar nichts, bei kulturellem Engagement kann es zumindest zu einer Aufwandsentschädigung kommen, auch wenn die mehr eine symbolische Belohnung ist als ein tatsächlicher Gegenwert für die investierte Lebenszeit. Allein bei großen Wirtschaftsunternehmen finden sich tatsächlich Praktikumsstellen, die mit bis zu 600€ vergütet werden.</p>
<p><em>Was bringt‘s? </em>Karrierestudierende nutzen die Zeit zum Netzwerken, unentschlossene Studierende können unverbindlich in eine Branche schnuppern. Sechs verschiedene Praktika in sieben verschiedenen Bereichen überzeugen den Personalchef_innen aber nicht unbedingt davon, dass man einen Plan vom Leben hat. </p>
<p><em>Glamour-Faktor:</em> Zwischen armem Studierendem und Obdachlosem mit „Tausche Arbeitskraft gegen Erfahrung“-Pappschild.</p>
<p><em>Risiko:</em> Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor.</p>
<p><strong>2. Volontär_in werden</strong><br />
Bei Zeitungsredaktionen, Rund- und Hörfunk sowie in einigen kaufmännischen Bereichen gibt es die Möglichkeit, nach dem Bachelorstudium eine (meist) zweijährige Ausbildung zu absolvieren. Dabei durchwandert der oder die Auszubildende die verschiedenen Redaktionen einer Zeitung oder die jeweiligen Programmabteilungen des Rundfunk- oder Fernsehsenders. Mit ein wenig Glück wird man in seiner Sparte nach Tarifvertrag bezahlt und bekommt je nach Art des Volontariats und des Ausbildungsjahrs zwischen 1300-2000€ Lohn. </p>
<p><em>Was bringt’s?</em> Neben den Journalismusschulen (z.B. Henri-Nannen-Schule in Hamburg) ist das Volontariat der klassische Einstieg in den Journalismus und ein Grundstein für die spätere Karriere als Redakteur_in, Reporter_in oder Moderator_in. Die Fachrichtung des Bachelorstudiums ist dabei weniger wichtig als die Fähigkeit, sich gut auszudrücken.</p>
<p><em>Glamour-Faktor:</em> Das Geld reicht, um hip genug auszusehen, damit auch alle anderen glauben, man mache „irgendwas mit Medien“. </p>
<p><em>Risiko:</em> Die Ausbildungsstellen setzten meist ein abgeschlossenes Hochschulstudium voraus, was dazu führt, dass sich die Bachelorabsolvent_innen in der Regel auch gegen Konkurrenz mit abgeschlossenem Masterstudium durchsetzten müssen. In jedem Fall Arbeitsproben (Artikel, Video, Radiobeitrag) mitbringen. </p>
<p><strong>3. Selbstständig werden</strong><br />
Auch wenn das Klischee der erfolgreichen Firmengründer_innen eigentlich voraussetzt, dass das Studium vorzeitig abgebrochen wird, können mit einer guten Idee auch  Bachelorabsolvent_innen zu Existenzgründer_innen werden. Mal eben Millionär_in zu werden, ist eben auch für Studierte und nicht erst seit Mark Zuckerberg (Facebook) oder Larry Page (Google) eine Überlegung wert. Vor dem Verlust der Bodenhaftung lohnt es sich, die eigenen Möglichkeiten zu prüfen: Ohne gute Idee können die betriebswirtschaftlichen Talente höchstens in einem Franchise-Unternehmen gezeigt werden. Ohne Eigenkapital wird’s noch schwieriger: Zwar gibt es durch die kfw (Kreditanstalt für Wiederaufbau) eine staatliche Institution für Existenzgründerkredite, aber auch an diese Darlehen muss man erst einmal über die eigene Hausbank herankommen.</p>
<p><em>Was bringt’s?</em> Als Studierender ohne Umweg direkt auf den Chefsessel, dafür allerdings auch ohne dicken Manager-Bonus.</p>
<p><em>Glamour-Faktor: </em>Aussehen wie „am Morgen danach“, ohne dass tatsächlich gefeiert wurde: Schließlich gibt’s bei der Selbstständigkeit kein Feierabend.</p>
<p><em>Risiko:</em> Eine wirtschaftliche Bauchlandung und die schmerzliche Einsicht, dass man kein Selfmade-Guru ist. Noch schlimmer allerdings ist es, wenn man Erfolg hat, und diesen dann mit Plattitüden und Phrasen als Ratgeber zwischen zwei Buchdeckel presst. </p>
<p><strong>4. Ein Orientierungsjahr</strong><br />
Die Orientierungsphase nach dem Studium nennen die Amerikaner_innen gap year, schließlich klingt das auch professioneller. Dahinter steht die Überlegung, ein Jahr zu verplempern, ohne dass es so aussieht. Alles was den eigenen Horizont erweitert, ist erlaubt: Sprachkurse, Praktika, ehrenamtliches Engagement bei Vereinen oder NGOs. Besonders gut organisierte und motivierte Studierende kombinieren die aufgezählten Möglichkeiten gleich mit einem Auslandsaufenthalt: Sowohl die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb.de) als auch der Deutsche Akademische Austauschdienst (daad.de) bieten da zahlreiche Möglichkeiten. Auch die Uni Potsdam hat mit dem Career Service eine gute Anlaufstelle für Informationen und regionale sowie internationale Beschäftigungsmöglichkeiten.</p>
<p><em>Was bringt’s?</em> Mehr für die eigene Persönlichkeit als für den Lebenslauf und den Geldbeutel – Die Miete und Versorgung muss mit einem Nebenjob oder durch reiche Eltern abgeglichen werden.</p>
<p><em>Glamour-Faktor:</em> Zwischen Backpacker-Romantik und normalem Studierendenlook.</p>
<p><em>Risiko:</em> Aus dem gap year wird ein gap-Jahrzehnt.</p>
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		<title>Mit dem Wissen kommt die Verantwortung</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 10:00:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In unserer Reihe „Wo kommst du eigentlich her?“ stellen wir euch Leute vor, die es auf verschiedensten Wegen an die Uni Potsdam gezogen hat. Manche mussten tausende Kilometer im Flieger zurücklegen, andere kommen aus den verstecktesten Brandenburgischen Dörfern, wieder andere nehmen seit jeher morgens die S-Bahn. Doch eine Sache teilen sie alle: Sie wollen verstehen, wie die Welt so tickt. Die Strategien dafür sind so unterschiedlich wie die eingeschlagenen Lebenswege. Souher aus Berlin studiert Politik und Philosophie. Und glaubt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In unserer Reihe „Wo kommst du eigentlich her?“ stellen wir euch Leute vor, die es auf verschiedensten Wegen an die Uni Potsdam gezogen hat. Manche mussten tausende Kilometer im Flieger zurücklegen, andere kommen aus den verstecktesten Brandenburgischen Dörfern, wieder andere nehmen seit jeher morgens die S-Bahn. Doch eine Sache teilen sie alle: Sie wollen verstehen, wie die Welt so tickt. Die Strategien dafür sind so unterschiedlich wie die eingeschlagenen Lebenswege. Souher aus Berlin studiert Politik und Philosophie. Und glaubt. Von Denis Newiak.</em></p>
<p>Etwa eine Million Menschen flohen aus dem Libanon, als dort der mörderische Bürgerkrieg tobte. Als die Eltern auf der Flucht nach Deutschland waren, saß Souher schon im Bauch ihrer Mutter – und kam kurz darauf in Berlin zur Welt. Zwanzig Jahre später hat sie fünf Geschwister, die kleine Drei-Zimmer-Wohnung platzt aus allen Nähten. Nach dem Abitur – mit ihrer Durchschnittsnote 1,6 gehöre sie in ihrer Familie „mit zu den Schlechtesten“, wie Souher selbst von sich sagt – zog sie mit ihrem Bruder zusammen, um zu studieren. „Ich wusste bis zum letzten Moment nicht, was ich studieren sollte. Naturwissenschaften waren nicht so meine Sache, aber die Geistes- und Sozialwissenschaften boten so viel, wofür ich mich schon immer interessierte, da fiel die Wahl sehr schwer“, erinnert sich die Berlinerin. Auch wenn manche es lieber gesehen hätten, wenn sie etwas „Handfestes“, Medizin oder Jura, studiert hätte, entschied sie sich letztlich für Politik und Verwaltung, erst mit Anglistik, nun stattdessen mit Philosophie im Nebenfach. „Ich wollte die Welt mit ihren Strukturen und Mechanismen verstehen.“ Zur Philosophie wechseln wollte Souher nach einem Seminar bei Frau Zamirirad, fasziniert von der „anderen Perspektive“ auf das Leben schauen zu können. „Was kann ich wissen, was soll ich tun, was darf ich hoffen, was ist der Mensch? Das sind spannende Fragen, denen ich nur schwer widerstehen konnte.“ Manchmal überfordert einen die Welt mit ihren Widersprüchen und ihrer Komplexität. „Dem Ohnmachtsgefühl kannst du nur mit Wissen begegnen“, ist Souher überzeugt. „Und wer Wissen hat, hat die Verantwortung, daraus Konsequenzen zu ziehen.“</p>
<p><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/04/Susu-by-Sarah2-Bildwerkurheber-privat_sw.jpg"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/04/Susu-by-Sarah2-Bildwerkurheber-privat_sw-196x300.jpg" alt="" title="Susu by Sarah2 - Bildwerkurheber privat_sw" width="196" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-1161" /></a>Souher trägt ein Kopftuch. Als sie im vergangenen November bei der „speakUP Schreibwerkstatt“ mitgemacht hatte, waren die Haare noch unverhüllt. „Dass es einen Gott gibt, hatte ich immer in mir. Daran habe ich nie gezweifelt“ – Fitra wird das genannt, wenn ein Mensch glaubt, mit dem Glauben auf die Welt gekommen zu sein. Nach einem schier unerklärlichen Erlebnis stand für Souher fest, dass sie das Tuch tragen möchte. „Es hat eine innere und äußere Komponente. Einerseits soll das Kopftuch die Frau und ihre Scham schützen, mit ihr redet ein Mann ganz anders. Andererseits gehe ich damit eine Verpflichtung ein, mich selbst anders zu verhalten“, sagt die Gläubige.</p>
<p>Manche Artikel schreiben sich fast wie von allein, bei anderen ziehen Autor_innen unzählige Wikipedia-Artikel, Reclam-Einführungen und Gespräche mit Bekannten heran. Egal, wie es läuft: Vieles bleibt trotzdem immer unklar. Zum Beispiel, warum Frauen ein Kopftuch tragen möchten. Dass es nämlich im Islam nach dem Koran – dem Heiligsten der Muslim_innen – eine Pflicht dazu gebe, ist sehr umstritten. „Eine Frau sollte ihre Scham schützen. Die Reize könnten in einem Mann Triebe ansprechen, die er nicht mehr zurückhalten kann.“ – Menschen, die keine Frauen sind und auch nicht gläubig, können das sehr merkwürdig finden – und gleichzeitig irgendwie sehr gut nachvollziehen. Auf die wichtigen Lebensfragen scheint es mehrere Antworten zu geben. Manche glauben eben an den Koran, andere an die heilige Marktwirtschaft, wieder andere den uns rettenden technologischen Fortschritt. Manche glauben sogar an Apple.</p>
<p>Wer nicht daran glaubt, dass ein Mensch mit seiner Religion geboren wird, fragt nach den Gründen – und sucht sie in der Familie. Bei Souher sind sie nicht unmittelbar zu finden. „Meinen Vater habe ich noch nie über Religion sprechen hören“, sagt die Studentin. Ihre Mutter wisse zwar wenig über den Islam, doch sie bete. Aber wer tut das nicht? Das Leben in einer neuen Kultur, mit wenig Geld unter teils sehr schwierigen Lebensbedingungen war nicht immer einfach. „Man könnte sagen, wir haben eine Stütze gesucht“, im Glauben haben die Geschwister sie anscheinend gefunden. </p>
<p>Neben dem Studium ist Souher im Verein der „Muslime aller Herkunft deutscher Identität“ organisiert. Als Onlineredakteurin will sie den interreligiösen und interkulturellen Dialog fördern. Früher hat sie noch Basketball gespielt, außerdem zeichnet sie gern, „vor allem den menschlichen Körper. Das ist etwas sehr Ästhetisches.“ Zwar zeichne sie nie nach lebendigen Modellen, aber falls sie es sich mal anders überlegen sollte, braucht sie nur mal <a href="http://www.speakup.to/nackt-geld-verdienen" title="Nackt Geld verdienen" target="_blank">hier in Christophs Aktmodell-Artikel</a> zu schauen. Ob das ein Widerspruch zum Glauben wäre? „Nein, das ist natürlich nicht verboten“ – warum sollte es das auch sein, gibt es denn nichts Schlimmeres, als gern Menschen zu zeichnen?</p>
<p>Wer auf Souhers „Facebook“-Profil schaut, wird sehen, dass sie kürzlich beim Shisha-Rauchen eine kleine Wesenskrise durchmachen musste. „Beim Rauchen komme ich mal auf den Boden und kann die Welt aus einem anderen Blickwinkel betrachten“, erklärt die Philosophiestudentin. „Im Libanon ist das schon ein gesellschaftliches Problem. Morgens sieht man überall die Achtjährigen Shisha frühstücken.“ Bei Souher ist es nicht ganz so schlimm: sie raucht jeden zweiten Monat. „Shisha-Rauchen ist eine kleine Schwäche von mir“ – doch gibt es nicht Schlimmeres, als ab und zu mal abzuschalten?</p>
<p>„Der erste Schritt im Islam ist das aufrichtige Hinterfragen“, mit dem Anspruch, für sich die Wahrheit zu suchen. Auf seinem persönlichen Weg des Glaubens auf der Suche nach Erklärungen befinden sich Muslime im sogenannten Dschihad – einem oft „völlig missverstandenen Begriff“. Statt sich in die Luft zu jagen, ist es doch für den Erkenntnisgewinn wesentlich nützlicher, miteinander zu diskutieren, Neues kennenzulernen. Manche sehen das anders – und verursachen damit viel Leid. „Religion gibt dir viel Halt und Stärke, aber hat auch das Potential zu viel Schlechtem. Doch das ist immer, was die Menschen daraus machen“, sagt die junge Frau. Auch wegen solcher Missverständnisse „fühlst du dich nicht gewollt in Deutschland“. Doch um sich in Deutschland nicht gewollt zu fühlen, muss der Mensch nicht an Allah glauben – oft reicht es schon, öffentlich von der Möglichkeit einer gerechten und lebenswerten Gesellschaft zu träumen. Es gibt Schlimmeres, als zu glauben und zu träumen.</p>
<p>„Der Koran ist das letzte Wunder, das Gott den Menschen gelassen hat“, der Prophet Muhammed hat es der Menschheit überbracht. Aber warum bleiben uns  in der Welt, die Gott geschaffen hat, nur so wenig Wunder – und stattdessen so viel Leid und Ungerechtigkeit? „Das möchte ich auf intellektueller Ebene verstehen, indem ich die Dinge hinterfrage.“ Für Souher ist der Weg dorthin ein Auslandspraktikum in London an einem islamischen Institut und vielleicht ein entsprechendes Studium. „Vieles habe ich noch nicht verstanden.  Aber eine Sache weiß ich mit Sicherheit: Der Glaube macht mich wirklich zu einem besseren Menschen.“</p>
<p><em>Zum Weiterlesen: Annemarie Schimmel: „Die Religion des Islam“, Reclam Sachbuch, 158 Seiten. 4,60 Euro.</em></p>
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		<title>Die Masterbewerbung in Berlin und Brandenburg</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 10:00:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Informationslage bei der Bewerbung für ein Bachelorstudium sah noch ganz anders aus: Es gab fast deutschlandweit einheitliche Bewerbungsfristen für die staatlichen Universitäten, hunderte Beratungsbücher und Hefte, die nicht nur bei der Wahl des richtigen Studiums halfen, sondern auch noch Tipps dazu gaben, wie und wo man am besten wohnt und neben dem Studium jobbt. Doch nun geht es von vorne los und der Aufwand für eine Masterbewerbung ist nicht gerade gering.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Informationslage bei der Bewerbung für ein Bachelorstudium sah noch ganz anders aus: Es gab fast deutschlandweit einheitliche Bewerbungsfristen für die staatlichen Universitäten, hunderte Beratungsbücher und Hefte, die nicht nur bei der Wahl des richtigen Studiums halfen, sondern auch noch Tipps dazu gaben, wie und wo man am besten wohnt und neben dem Studium jobbt. Doch nun geht es von vorne los und der Aufwand für eine Masterbewerbung ist nicht gerade gering. Von Laura Krause</em></p>
<p><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/04/Fotolia_16302870_Subscription_Monthly_XL-iNNOCENt-grau1.jpg"><img class="alignleft" title="Dog Sleeping after Studying" src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/04/Fotolia_16302870_Subscription_Monthly_XL-iNNOCENt-grau1-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" /></a>,,Abweichende Termine‘‘ heißt es bei der Suche nach den Bewerbungsfristen auf der Homepage der Europa-Universität Viadrina. Und Hinweise wie ,,Achtung! Bei den genannten Fristen handelt es sich um eine Ausschlussfrist! Unterlagen, die nach Ablauf der Frist eingehen werden nicht berücksichtigt!‘‘ lassen den Ernst der Lage erkennen. Die Einfachheit des Bachelors ist vorbei und nur wer hartnäckig ist und sich früh genug informiert, hat die Chance auf einen der begehrten Masterplätze. Eine andere Art des Survival of the Fittest. Wie ihr euch besser im Masterchaos zu Recht findet und euch über Fristen und Formalien fit macht, erfahrt ihr hier!</p>
<p><strong>1. Schritt: Auswahl des Studiengangs </strong><br />
Die Auswahl ist groß und muss von jeder oder jedem Studierenden ganz individuell und nach persönlichen Interessen getroffen werden. Die wohl interessanteste Neuerung des Bachelor-Master-Systems ist die Auswahl zwischen I) konsekutiven Mastern, die dem Bachelorstudienfach so ähnlich wie möglich sein sollen. II) Nicht-konsekutive Master hingegen bieten eine Möglichkeit zur Neuorientierung nach dem Bachelorstudium, das inhaltlich nicht zum Master passen muss. Außerdem gibt es die Option, zwischen Bachelor und Master eine Zeit lang berufliche Erfahrungen zu sammeln und danach einen sogenannten III) weiterbildenden Master zu beginnen, der meist eine Berufstätigkeit von mindestens einem Jahr voraussetzt. Die Freie Universität Berlin bietet hier z.B. einen Master in Gender- und Diversity-Kompetenz oder in Angewandter Literaturwissenschaft an, der explizit auf die Arbeit im Verlagswesen vorbereiten soll. Bei den Lehrämtler_innen ist die Studienrichtung schon genau vorgegeben, denn die Masterstudiengänge setzen die Fächerkombination des Bachelors fort. Die Universitäten bieten für jeden lehramtsbezogenen Bachelorstudiengang einen aufbauenden Master an derselben Uni an.</p>
<p><strong>2.Schritt: Die Bewerbungs-Ausschluss-Frist</strong><br />
Die Auflistung der Bewerbungsfristen für alle Masterstudiengänge der staatlichen Universitäten in Berlin und Brandenburg wäre wahrscheinlich eine Arbeit von Wochen. Die folgenden Beispiele sollen euch jedoch einen Überblick verschaffen. Allgemein gilt: Es gibt keine einheitlichen Bewerbungsfristen! Und vor der Bewerbung sollte man sich für jedes Fach individuell erkundigen, auch wenn z.B. die Humboldt-Universität eine allgemeine Frist auf ihrer Homepage veröffentlicht hat. Tendenzen lassen sich trotz der vielen Unterschiede erkennen:<strong></strong></p>
<ul>
<li><strong>Freie Universität Berlin (FU):</strong> Hier variiert das Ende der Bewerbungsfrist für das WS 2012/13 u.a. zwischen dem 30.06.2012 (weiterbildende Master) und dem 31.05. (zulassungsbeschränkte Master)</li>
<li><strong>Humboldt-Universität zu Berlin (HU):</strong> WS 2012/13: 01.06. – 15.07.2012; SS 2013: 01.12. – 15.01.2013<strong></strong></li>
<li><strong>Universität der Künste Berlin (UdK):</strong> Hier enden die Bewerbungsfristen aufgrund der besonderen Anforderungen oft früher als bei anderen Unis. Beispiele für das WS 2012/13: Architektur: 15.05.-31.05.2012; Bildende Kunst: 15.03-31.03.2012; Design: 15.03.-14.04.2012<strong></strong></li>
<li><strong>Technische Universität Berlin (TU):</strong> SS 2012: bis zum 16.01.2012 (zulassungsbeschränkte Master) und bis zum 02.04.2012 (zulassungsfreie Master); WS 2012/13: bis zum 15.07.2012 (zulassungsbeschränkte Master) und bis zum 01.10.2012 (zulassungsfreie Master)<strong></strong></li>
<li><strong>Brandenburgische Technische Universität Cottbus (BTU):</strong> WS 2012/13: 16.05.-15.07.2012 (zulassungsfreie Master) und bis zum 30.08.2012 (weiterbildende Master)<strong></strong></li>
<li><strong>Universität Potsdam (UP):</strong> WS 2012/13: bis zum 01.06.2012; SS 2013: bis zum 15.01.2013 (Hier wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Uni plant, die Fristen abzuändern.)</li>
</ul>
<p><strong>3. Schritt: Bewerbungsunterlagen zusammensuchen</strong><br />
Auch hier überrascht es nicht, dass die Anforderungen von Universität zu Universität variieren. Doch anders als die spezifischen Eignungsprüfungen für Sporthochschulen, Musik oder Schauspielkunst werden einige Wegbegleiter auf uns alle zukommen:</p>
<ul>
<li>Die Online-Bewerbung: Die meisten Universitäten haben auch für die Masterbewerbungen Online-Formulare, bei denen die fehlenden Unterlagen noch ergänzt werden müssen. Das jeweilige Onlineportal ist je nach Bewerbungsfrist geöffnet (Lehramt ist hier oft ausgenommen).</li>
<li>Ausnahmen bilden außerdem Masterstudiengänge, die gemeinsam mit anderen Hochschulen angeboten werden sowie weiterbildende Master, für die man sich oft direkt beim Fach bewirbt.</li>
<li>Der tabellarische Lebenslauf ist bei jeder Bewerbung obligatorisch.</li>
<li>Eventuell beizulegen ist eine Kopie der Exmatrikulationsbescheinigung (je nach Universität).</li>
<li>Die amtlich beglaubigte Kopie des Hochschulabschlusses bzw. eine vorläufige Bescheinigung des Prüfungsamtes über den bevorstehenden Abschluss sind immer notwendig.</li>
<li> Bei weiterbildenden Masterstudiengängen muss man einen Nachweis über eine (meist einjährige) berufliche Tätigkeit erbringen.</li>
<li>Ein meist ein- bis dreiseitiges Motivationsschreiben, auf das manche Universitäten besonders viel Wert legen und es höher in der Gesamtbewertung des Bewerbers/ der Bewerberin gewichten als andere, ist wie der Lebenslauf Grundbestandteil.</li>
<li> Der Bewerbung beizulegen ist außerdem eine Liste der belegten Lehrveranstaltungen mit Semesterwochenstundenumfang und Leistungspunkten sowie der Leistungsbewertung (auch Transcript of Records genannt).</li>
<li> Ggf. ist eine amtlich beglaubigte Kopie der Sprachnachweise notwendig. Meist wird z.B. ein Englischniveau C1 erwartet, was u.a. dem abgeschlossenen UNIcert III-Kurs entspricht oder über den TOEFL-Test sowie das CAE (Cambridge ,,Certificate in Advanced English‘‘) nachgewiesen werden kann. Hier gilt es, sich sehr rechtzeitig zu informieren, was die einzelnen Universitäten verlangen, um noch genug Zeit zu haben, um beispielsweise einen mehrsemestrigen UNIcert-Kurs oder einen Intensivkurs in den Semesterferien zu machen, denn ein zweiwöchiger Vorbereitungskurs für den TOEFL-Test kann bis zu 420 Euro zusätzlich der Kosten für den eigentlichen Test betragen.</li>
<li>Für manche Studienrichtungen wie z.B. den Master Betriebswirtschaftslehre muss zusätzlich zu den anderen Unterlagen eine Kopie der Abschlussarbeit des vorausgehenden Studiums eingereicht werden, aber auch dies muss individuell recherchiert werden.</li>
</ul>
<p><strong>4. Schritt: Abwarten und Alternativen in Betracht ziehen</strong><br />
Wenn einmal alle Bewerbungsunterlagen abgeschickt sind und wieder Zeit zum Durchatmen bleibt, ist zu überlegen, was passiert, wenn man seinen Wunschstudienplatz nicht erhält. Alternativen können ein mehrmonatiges Praktikum sein, einem lebenslauferweiternden Job nachzugehen oder sich vielleicht für eine Tätigkeit im Ausland zu bewerben. All dies kann nützlich sein, um weitere Kompetenzen zu erwerben, die bei der nächsten Bewerbungsrunde attraktiver machen und ganz im Sinne des Survival of the Fittest im Konkurrenzkampf stärken. Vielleicht kann diese Zeit aber auch hilfreich sein, um in sich zu gehen, sich von praktischen Erfahrungen oder interessanten Tätigkeiten inspirieren zu lassen und schließlich doch nicht dem traditionellen Weg des konsekutiven Masters zu folgen und so sein ganz persönliches Ziel anzuvisieren und zu erreichen.</p>
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		<title>Eine Zugfahrt die ist lustig, eine Zugfahrt die ist schön&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 10:00:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seit dem 11. Dezember 2011 und den seither sich in vollem Gange befindenen Umbaumaßnahmen zwischen Berlin-Wannsee und Grunewald sind mittlerweile drei Monate vergangen. Die Kombination aus Umbaumaßnahmen und Winter ließen viele Studierende um eine sorgenfreie  An- und Abreise zur Universität Potsdam bangen. Mittlerweile sind die Wintermonate vorüber und ein erstes Zwischenfazit ist möglich. Ist der befürchtete Worst Case eingetreten? Oder haben die Planungen der Verkehrsunternehmen Früchte getragen? Von Fabian Lamster]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Seit dem 11. Dezember 2011 und den seither sich in vollem Gange befindenen Umbaumaßnahmen zwischen Berlin-Wannsee und Grunewald sind mittlerweile drei Monate vergangen. Die Kombination aus Umbaumaßnahmen und Winter ließen viele Studierende um eine sorgenfreie  An- und Abreise zur Universität Potsdam bangen. Mittlerweile sind die Wintermonate vorüber und ein erstes Zwischenfazit ist möglich. Ist der befürchtete Worst Case eingetreten? Oder haben die Planungen der Verkehrsunternehmen Früchte getragen? Von Fabian Lamster</em></p>
<p>Noch acht Monate. Dann stehen nicht nur wieder der Winter und die Weihnachtszeit unmittelbar vor der Tür, sondern auch deutlich mehr Regionalzüge am Potsdamer Hauptbahnhof. Am 08.12.2012 sollen die Umbaumaßnahmen seitens der Deutschen Bahn beendet sein. Damit einher geht auch das Ziel, dass Regionalzüge im Viertelstundentakt zwischen Bundes- und Landeshauptstadt verkehren. Doch bis dahin ist bekanntermaßen noch ein wenig Zeit. Pendelnde zwischen Berlin und Potsdam müssen bis dahin mit der S7, dem RE1 sowie dem RB21 ihr Glück versuchen. Die Mehrheit der Pendelnden hat sich dabei bereits an das seit Dezember 2011 an den Start gegangene Alternativkonzept gewöhnt. Doch hat dieses Konzept auch den sonst problematischen Wintermonaten trotzen können? </p>
<p>Rückblick: 11. Dezember 2011, Hauptbahnhof Potsdam. Die Sonne strahlt, einige wenige Passagier_innen warten an den Bahnsteigen auf ihre Züge, alles wirkt normal. Doch der Blick auf Bahntafeln und Plakate am Bahnhof verdeutlicht, dass an diesem Sonntag nichts normal ist. Sperrung der Fernbahngleise steht auf einem der vielen Plakate. Was war geschehen?</p>
<p><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/04/S-Bahn-Bildwerkurheber-Lamster_grau.jpg"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/04/S-Bahn-Bildwerkurheber-Lamster_grau-300x168.jpg" alt="" title="S-Bahn - Bildwerkurheber Lamster_grau" width="300" height="168" class="alignleft size-medium wp-image-1160" /></a>Damit die Regionalzüge ab Dezember 2012 im Viertelstundentakt zwischen Berlin und Potsdam verkehren können, sind Umbau- und Sanierungsarbeiten zwischen Berlin-Wannsee und Grunewald notwendig gewesen. Dies bedeutete, dass für jegliche Regionalzüge der Deutschen Bahn in Richtung Berlin in Wannsee Endstation war. Umleitungen der Linie RE1, des RB21 sowie eine mit Vollzügen ausgestattete S7 sollten die Kapazitäten der Regionalzüge auffangen und ein sorgenfreies Pendeln ermöglichen. Viele Studierende waren schockiert, als sie die Nachricht von der Vollsperrung ereilte. Was, wenn Schnee und Eis erneut den Kampf gegen die öffentlichen Verkehrsmittel gewinnen? Und warum soll gerade die im Winter 2010 so anfällig gewesene S-Bahn dazu in der Lage sein, die Fahrgastströme aus den Regionalzügen aufzufangen? </p>
<p>Schnell war im Vorfeld in Studierendenkreisen von der Weltreise Uni-An- und abfahrt die Rede. Einige Studis spielten sogar mit dem Gedanken eines den Umbaumaßnahmen geschuldeten Urlaubssemesters. Und es schien zunächst so, als würden sie Recht behalten.  </p>
<p>Am 15.12.2012, vier Tage nach dem Beginn der Vollsperrung, war die Landeshauptstadt Potsdam für Stunden vom Zugnetz abgeschnitten. Ein durch Bauarbeiten verursachter Stromausfall in der Betriebszentrale der Berliner S-Bahn sorgte dafür, dass der komplette S-Bahn Verkehr in Berlin und Brandenburg zum Erliegen kam. Unzählige Potsdamer Studierende hatten an diesem sonnigen Donnerstag wohl eine dermaßen zeitintensive An- und Abreise zur Universität Potsdam, dass ihnen dieser Tag wohl auch noch gegenwärtig in Erinnerung sein dürfte. Schätzungen zu Folge waren Hunderttausende Fahrgäst_innen betroffen, die in S-Bahn Zügen oder an Bahnhöfen festsaßen, möglicherweise auch in maßlos überfüllten Bussen ihr Glück auf die Probe stellten. </p>
<p>Viele waren zutiefst empört über die Vorfälle. ,,Wie wird das erst, wenn die ersten Schneeflocken fallen?&#8221;, fragten sich nicht wenige Reisende und Studierende. Der befürchtete Worst Case war für viele insgeheim bereits zu diesem Zeitpunkt eingetreten. </p>
<p>Doch die kommenden Monate sollten sie eines Besseren belehren. Der lange und intensive Winter blieb im Großen und Ganzen aus, auch wenn von Mitte Januar bis Mitte Februar ein arktisches Tief für akute Festfriergefahr in ganz Berlin und Brandenburg sorgte. Tendenziell war es dennoch ein kurzer und verhältnismäßig milder Winter, sodass die in der Vergangenheit krisengebeutelte S-Bahn trotz Fahrpersonal-Mangel zumeist in ungewohnter Souveränität zwischen Berlin und Potsdam fuhr. Davon profitierten auch die in Berlin lebenden Studierenden aller Campi der Universität Potsdam. Durch eine fünfminütige Lehrveranstaltungsverzögerung war es den Student_innen am Neuen Palais des Weiteren möglich, auf den ebenfalls seit 11. Dezember verkehrenden RB21 zurückzugreifen. Grundsätzlich sorgte dies für eine Entlastung der S7. Zwar war diese bezüglich der Fahrgastkapazitäten häufig gut gefüllt, allerdings ist zumeist ein angenehmes Fahren möglich gewesen. Das Szenario der maßlos überfüllten S7 bestätigte sich zum Wohl aller Fahrgäst_innen im Wesentlichen nicht. Zwar mussten sich die Reisenden zu Beginn der Baumaßnahmen an den Alternativfahrplan gewöhnen, was aber zu keinen größeren Problemen geführt haben dürfte. </p>
<p>So gab und gibt es nach wie vor mit RE1, RB21 und S7 gleich drei Möglichkeiten, um von Berlin zum Potsdamer Hauptbahnhof zu gelangen, sodass jede_r Pendler_in sich seinen individuellen Plan zusammenstellen kann. Viele Wege führen bekanntlich eben nicht nur nach Rom, sondern seit dem 11. Dezember auch nach Potsdam. </p>
<p>Trotzdem die Züge meist pünktlich waren, kam es ab und an doch zu Verspätungen. Das ist so weit keine besondere Neuheit seitens der Deutschen Bahn und S-Bahn. Belastend wurde es für Studierende nur dann, wenn durch die Verspätung eines Zuges die Folgeverbindungen kurzerhand verpasst wurden und so ärgerliche Fahrzeitverlängerungen von bis zu einer Stunde aufgrund einer fünf- oder zehnminütigen Verspätung entstehen konnten. </p>
<p>Nicht gänzlich unerwähnt bleiben soll auch die Leistung der Busse des ViP, des Potsdamer Verkehrsbetriebs. Auch ihnen war durch den sanften Winter ein größtenteils problemloses Verkehren möglich. So waren vom Potsdam Hauptbahnhof mit den Linien 605, 606, 695 und X5 gleich vier verschiedene Buslinien im Einsatz. Sie sorgten dafür, dass im Zehn-Minuten-Takt immer ein Bus in Richtung der Campi Neues Palais oder Golm unterwegs gewesen ist. </p>
<p>In diesem Sinne bleibt die Hoffnung bestehen, dass das Alternativkonzept der Deutschen Bahn und die Buslinien auch die ausstehenden acht Monate so ordentlich funktionieren. Die Wintermonate und damit die für Fahrgäste vermeintlich nervenaufreibendsten Monate sind vorüber. Das bedeutet jedoch nicht, dass es nicht doch auch in Frühlings- und Sommermonaten zu Problemen kommen könnte. Schließlich ist es in den vergangenen Jahren, speziell in heißen Sommermonaten, dazu gekommen, dass hitzebedingt die Technik kapitulierte und Züge ausfielen. Wenn allerdings der Sommer in diesem Jahr von ähnlich kurzer Intensität wie der Winter ist, dürfte auch dann ein Worst Case in den öffentlichen Verkehrsmitteln ausbleiben. </p>
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		<title>Wohnblock-Abriss in Golm</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 17:10:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Mitteilung über den bevorstehenden Abriss zweier Wohnblöcke am Campus Golm war ein Schock – nicht nur für die Bewohner_innen, als ihnen mitgeteilt wurde, dass sie bis April ausziehen müssen. Nun sollen die Studierenden umziehen - was einige Probleme mit sich bringt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Mitteilung über den bevorstehenden Abriss zweier Wohnblöcke am Campus Golm war ein Schock – nicht nur für die Bewohner_innen, als ihnen mitgeteilt wurde, dass sie bis April ausziehen müssen. Nun sollen die Studierenden umziehen &#8211; was einige Probleme mit sich bringt. Von Lotte Rullkötter.</em></p>
<p>Bei einer Brandschutzkontrolle der Feuerwehr wurde im Herbst festgestellt, dass die Wohnheimblöcke 21 und 23 am Campus Golm erhebliche Mängel im Bereich Brandschutz vorweisen, die so schnell wie möglich behoben werden sollten. Da seit 1994 jedoch schon ein langfristiger Entwicklungsplan für den Campus Golm vorläge und ein Abriss der beiden Wohnanlagen seitens der Universität für die nächsten zwei Jahre vorgesehen sei, lohne sich die Investition in einen zweiten Fluchtweg oder die Rauchverdichtung der Treppenhäuser nicht mehr, wie uns Hans Göbel, der Leiter der Bauverwaltung der Universität Potsdam, mitteilte. </p>
<p><div id="attachment_1024" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_21037157_XS-c-BabylonDesignz-Fotolia-200x300.jpg" alt="Eine Modernisierung der maroden Plattenbauten am Campus Golm lohne sich nicht mehr, so das Studentenwerk Potsdam." title="Renoviertes Studentenwohnheim" width="200" height="300" class="size-medium wp-image-1024" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Modernisierung der maroden Plattenbauten am Campus Golm lohne sich nicht mehr, so das Studentenwerk Potsdam.</p></div>„Es war auch ein Schock für uns“, meinte Gudrun Wewetzer, Leiterin des Studentenwerks. Bis April müssen nun die betroffenen Studierenden aus ihren Zimmern ausziehen, 75 an der Zahl. Alternativ wird ihnen ein Umzug in den Neubau „Zum Mühlenteich“ auf dem Campus Golm angeboten. Dass dieses Angebot erst jetzt kam, habe seinen Grund: Der Neubau kann erst jetzt bezogen werden, da ein erst spät behobener Wasserschaden den Ersteinzug in die 50 Zimmer verzögerte. Das Studentenwerk forderte die Bewohner_innen der Karl-Liebknecht-Straße 24/25 dazu auf, sich bei der Beratungsstelle des Studentischen Wohnens im Studentenwerk („Stuwe“) zu melden und helfe, wo es könne, um sie an andere Wohnanlagen zu vermitteln. Bis auf zehn Studierende nahmen alle das Angebot an und das Stuwe könne „nur vermuten, dass diese zehn unsere Hilfe demnach nicht brauchen und schon Ersatz gefunden haben“, so Frau Wewetzer. Auch hätten einige Studierende nach diesem Semester ihr Studium abgeschlossen und bräuchten keine Bleibe in der Nähe der Universität mehr oder hätten schon geplant auszuziehen.</p>
<p>Der Umzug an sich aber gestaltet sich für Antje K., Studentin an der Uni und Bewohnerin einer der Wohnheimblöcke, als Problem, da sie größere Möbel zu transportieren hat und die Bauzäune auf dem Campus Golm die Einfahrt geräumiger Fahrzeuge verhindern. So wandte sie sich seit November letzten Jahres an verschiedene Stellen, bekam aber keine hilfreichen Antworten: ihr Problem wurde nicht anerkannt, weder vom Chef des Studentischen Wohnens noch vom Leiter der Bauverwaltung der Universität Potsdam. Sie wurde damit angebandelt, dass die 75 Zimmer beim Einzug ohnehin möbliert gewesen wären und man also nur wenig zu packen und mitzunehmen hätte. Tatsächlich aber wohnen viele Studierende schon länger in den Wohnheimblöcken und haben sich demnach auch mit eigenen Möbeln wohnlich eingerichtet. Der Umzug ohne Autos, die bis 30 Meter an die Gebäude heranfahren können, wird schwierig. Sie sei bestimmt nicht allein mit ihrem Problem, aber viele hätten einfach nicht die Zeit und Lust, sich zu beschweren, wie uns Antje sagt. </p>
<p>Am 1. April werden die Wohnheimblöcke in die Hände der Universität Potsdam zurückgegeben, die laut Hans Göbel einen Abriss innerhalb des Jahres 2012 plane – unter Einhaltung der Kündigungsfristen und Neuangebote.</p>
<p>Die Kündigungsfrist von drei Monaten wurde eingehalten, trotzdem gestaltet sich die Zimmersuche als schwierig, da jedes Semester natürlich neue Studenten_innen hinzukommen und auch der Doppeljahrgang, z.B. aus Bayern, Probleme macht. Dort und in anderen Bundesländern wurde vor einigen Jahren das achtjährige Gymnasium eingeführt, was dazu führte, dass 2011 zwei Abiturjahrgänge ihren Abschluss feierten und jetzt mit doppelter Absolvent_innen-Zahl an die Unis stürmen. Auch der Bau neuer Wohnanlagen seitens des Studentenwerks sei schwierig, teilte mir der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Potsdam (AStA), mit. Der Neubau in der Straße am Mühlenteich wurde aus den Mitteln des Konjunkturpakets 2 bezahlt – in Zukunft sieht es mit der Finanzierung neuer Wohnblöcke jedoch nicht so gut aus.</p>
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		<title>Kältewelle macht Potsamer_innen das Leben schwer</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 17:09:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die derzeitige Kältewelle in Europa sorgt auch bei den Bewohner_innen der Brandenburgischen Landeshauptstadt für erhebliche Probleme. Ende der Woche gab es aufgrund von ungewöhnlichen Tiefsttemeperaturen, starkem Schneefall und Glätte auf Fußwegen und Straßen erhebliche Schwierigkeiten - nicht nur im Straßenverkehr. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die derzeitige Kältewelle in Europa sorgt auch bei den Bewohner_innen der Brandenburgischen Landeshauptstadt für erhebliche Probleme. Ende der Woche gab es aufgrund von ungewöhnlichen Tiefsttemeperaturen, starkem Schneefall und Glätte erhebliche Schwierigkeiten &#8211; nicht nur im Straßenverkehr. Von Denis Newiak.</em></p>
<p><div id="attachment_1030" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_24458605_XS-cBernd-Kröger-Fotolia-300x200.jpg" alt="Glienicker Brücke bei Schnee" title="Glienicker Brücke bei Schnee" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-1030" /><p class="wp-caption-text">Potsdam ist zwar auch bei Tiefsttemperaturen ein Augenschmaus - doch bei 15 Grad minus lässt sich das nicht mehr genießen. Bild: Bernd Kröger - Fotolia.</p></div>Derzeit können sich die wenigsten Potsdamer_innen über die extremen Minusgrade in Berlin und Brandenburg erfreuen: Überall in der Hauptstadtregion kam es am Ende der Woche zu erheblichen Einschränkungen und Problemen. Zwar hatte die S-Bahn in den vergangenen Tagen nicht wie in den Wintermonaten der vergangenen beiden Jahre mit schwerwiegendsten Problemen zu kämpfen, dennoch kam es zu erheblichen Einschränkungen: Eine Weichenstörung am Treptower Park führte am Donnerstag zu Verzögerungen und Ausfällen auf den Linien S41 und S42, die Züge der Strecken S8 und S9 verkürzten ihre Routen. Wegen eines Rohrbruchs infolge der Kälte musste zeitweise der Markgrafendamm in Berlin gesperrt werde. Regionalzüge zwischen Potsdam und Berlin-Wannsee verspäteten sich teilweise erheblich: zahlreiche Fahrgäste mussten am Donnerstag Morgen am Bahnhof Potsdam-Rehbrücke bei Temperaturen von minus 15 Grad bis zu einer Stunde ausharren, bis sie der nächste Regionalzug nach Berlin brachte. Die Reisenden bemängelten vor allem die schlechte Informationslage: &#8220;Wenn die Bahn wenigstens die Verspätungen durchsagen würde, könnte ich rechtzeitig auf andere Verkehrsmittel umsteigen. So steht man einfach nur dumm da und kann nichts machen&#8221;, erboste sich eine Reisende im Potsdamer Süden im Wohngebiet Waldstadt II. Vor allem für die auf den Berlin-Brandenburgischen Schienen verkehrenden Privatbahnen lägen in der Regel keine Informationen über Verspätungen vor, so eine Bahnmitarbeiterin.</p>
<p>Ein Schienenbruch am Samstag Morgen, der zu Problemen auf den S-Bahn-Linien S3, S5 und S75 sorgte, sei aber nicht auf den Frost zurückzuführen, wie die &#8220;Berliner Morgenpost&#8221; berichtet. Dafür sorge, so die Deutsche Bahn, vor allem die hohe Zahl an Krankheitsfällen unter den Zugführern zu Problemen beim Nah- und Regionalverkehr.</p>
<p>Nicht nur auf den Schienen, sondern auch auf den Straßen läuft bei den tiefen Temperaturen alles anders als gewöhnlicher Weise: Allein am Freitag habe es laut Polizeiangaben auf Brandenburgs Straßen mindestens 38 Unfälle aufgrund von Glätte gegeben. Bei Unfällen wurden mehrere Menschen verletzt, drei sogar schwer. Mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit prallte das Fahrzeug eines 26-Jährigen in Dahme-Spreewald gegen einem Baum. Der Fahrer starb bei dem Unglück, wie die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) in ihrer Wochenendausgabe berichtet. Der ADAC musste in zahlreichen Fällen gegen Anlassprobleme, schwächelnde Batterien und eingefrorene Schlösser kämpfen.</p>
<p>Auch auf den Seefahrtsstraßen gibt es Schwierigkeiten: Die Oder friert weiter zu und auch auf der Elbe bildet sich zunehmend eine dicker werdende Eisschicht, was am Freitag zu Sperrung des Flusses zwischen Hamburg und Dömitz führte. Am Sonntag sollen die Sperrungen laut Polizeiangaben noch ausgweitet werden. Die <em>speakUP </em>empfiehlt seinen Leser_innen &#8211; vor allem jetzt während der Klausurzeit &#8211; längere Wartezeiten oder Verspätungen in die Reiseplanung einzurechnen, um wichtige Termine oder Prüfungen pünktlich wahrnehmen zu können. </p>
<p>Während bei uns die Kältewelle vor allem zu Komfortverlust im Alltag führt, werden aus Osteuropa, wo Rekordtemperaturen von minus 30 Grad erreicht wurden, immer mehr Kältetote gemeldet. Allein in der Ukraine starben aufgrund der niedrigen Temperaturen mindestens 122 Menschen, wie &#8220;NZZ online&#8221; am Sonnabend berichtete. Noch am Donnerstag sicherte der russische Gasvearbeiter &#8220;Gazprom&#8221; zu, die Lieferverträge zwischen Europa und Russland trotz des eigenen erhöhten Bedarfs einzuhalten, doch am Freitag erreichten beispielsweise Deutschland nur zwei Drittel der erwarteten Menge. Der schwedische staatliche Energieversorger Vattenfall hingegen sichern zu, dass es auch bei anhaltenden Tiefsttemperaturen selbst bei dauerhaft zugefrorenen Schifffahrtswegen, über die Kohle zu den Kraftwerken transportiert werden muss, keine Versorgungsprobleme geben könne: Manche Kraftwerken könnten auch mit Gas und Öl befeuert werden oder ihre Rohstoffe per Güterzug beziehen.</p>
<p>Besonders hart trifft die Kälte Menschen ohne dauerhafte Unterkunft: Bei zu langem Aufenthalt oder gar Übernachtungen im Freien drohen schwere Erfrierungen oder sogar der Kältetod. Um das zu verhindern, wurden seitens der Landeshauptstadt Potsdam verschiedene Vorsorgemaßnahmen ergriffen: So sind sich die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die im Auftrag der Stadt eine Wohnungslosenunterkunft mit 95 Schlafplätzen und 15 Notbetten am Lerchensteig betreibt, und die Stadtverwaltung einig, dass während der Kältewelle niemand abgewiesen wird, der nach einem Schlafplatz im Warmen sucht. Hilflose, die nicht mehr selbst die Unterkunft erreichen können, werden transportiert. Die Volkssolidarität hat die Öffnungszeiten und Kapazitäten ihrer Suppenküche ausgeweitet und bietet über die Kleiderkammer warmhaltende Kleidungsstücke an. Die Potsdamer Tafeln, kirchliche Gemeinden, das Bürgerhaus am Schlaatz und viele weitere soziale Einrichtungen stehen als Anlaufstelle für Hilfebedürftige zur Verfügung.</p>
<p>Die bissige Kälte mit Temperaturen um die 15 Grad minus in den Morgenstunden soll noch mindestens bis Montag anhalten. Erst Mitte nächster Woche ist mit einer leichten Entspannung und einem Anstieg der Temperaturen auf um die 5 Grad minus zu rechnen. Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung vor strengem Frost im gesamten Bundesgebiet ausgegeben. Aktuelle Informationen und Warnungen sind unter <a href="http://www.dwd.de" title="Deutscher Wetterdienst" target="_blank">www.dwd.de</a> abrufbar.</p>
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		<title>Potsdam vs. Berlin – die Entscheidung!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 19:47:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es sind zwei sich unvereinbar gegenüberstehende Lager: Potsdamer_innen und Berliner_innen. Uni-Potsdam-Studis beider Gruppen lieben ihren Wohnort – oder träumen davon, endlich in den benachbarten Ort umziehen zu dürfen. Wir haben euch im letzten Heft solche Leute gezeigt – und gefragt, wo es sich besser lebt und studiert. Das eindeutige Ergebnis ist verblüffend. Ein „Stich ins Berliner Herz“...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/potsdam_vs_berlin_berlin_online.jpg" alt="Berlin" title="Berlin" width="590" height="194" class="size-full wp-image-997" /></p>
<p><em>Es sind zwei sich unvereinbar gegenüberstehende Lager: Potsdamer_innen und Berliner_innen. Uni-Potsdam-Studis beider Gruppen lieben ihren Wohnort – oder träumen davon, endlich in den benachbarten Ort umziehen zu dürfen. Wir haben euch im letzten Heft solche Leute gezeigt – und gefragt, wo es sich besser lebt und studiert. Das eindeutige Ergebnis ist verblüffend. Ein „Stich ins Berliner Herz“ von Denis Newiak.</em></p>
<p>Bei der Analyse und Interpretation des Ergebnisses unseres speakUP SMS-Votings „Potsdam vs. Berlin“ bleiben – realistisch und objektiv betrachtet – nur zwei denkbare Szenarien: Entweder haben sich all die unzähligen Berlin-Liebhaber_innen unter den Potsdamer Studis gedacht: „Berlin ist so sexy und rattenscharf, da brauch ich doch nicht noch mein weniges, hart beantragtes BAföG und die knappe prüfungsfreie Zeit in so ein lächerliches überflüssiges Voting stecken, wo das klare Ergebnis doch schon vorprogrammiert ist. Ich geh lieber eine rauchen!“ – oder: Potsdam ist so höllisch langweilig, dass es eine gute Abwechslung ist, wenn man dreißig Sekunden investieren darf, um sich die Tristesse des kleinen <em>Dorfes </em>Potsdam neben der aufbrausenden Metropole schön zu reden. Vielleicht ist es auch eine Mischung aus beidem – wir wissen es nicht genau.</p>
<p>Fest steht: Keiner der Berlin-Fans konnte sich dazu durchringen, für seine Lieblingsstadt zu voten; <em>sämtliche </em>Stimmen gingen zu Gunsten von Potsdam, dem klaren Sieger unserer Abstimmung. Die Potsdam-Anhänger_innen haben auch gute Begründungen gefunden: Potsdam sei „eine ruhige Stadt mit vielen tollen Menschen“, sei „übersichtlich“ und dennoch habe „man alles, was man braucht“. Ein_e Teilnehmer_in meinte, Potsdam sei der ideale Ort, um „vor den ganzen Leuten zu fliehen, die nach Berlin ziehen“. Was diese Menschen nach Berlin zieht, fragte sich ein weiterer Potsdamer: „Berlin ist hektisch und dreckig!“, außerdem würde man sich mit den ganzen in der Bundeshauptstadt käuflich erwerbbaren „Dingen, die man nicht braucht“, sich nicht nur selbst das Geld aus den Taschen ziehen, sondern auch ständig vom Studium ablenken. Und wer will schon noch freiwillig zur <em>Tempelhofer Freiheit</em>, wer einmal ein „Picknick mit Freund_innen auf der Freundschaftsinsel“ gemacht hat? Kaum vorstellbar&#8230;</p>
<p><em>Unsere Leser_innen leben anscheinend gern in Potsdam, zu Recht. Und du? Schreib uns deine zugespitzte Meinung an <a   rel="nofollow" id="sto_emailShroud0" href="http://www.somethinkodd.com/emailshroud/emailaddress.php?domainName=speakup.to&amp;userName=redaktion&amp;ver=2.2.0" >redaktion[a]speakup.to</a>! </em></p>
<p><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/potsdam_vs_berlin_potsdam_online.jpg" alt="Potsdam" title="Potsdam" width="590" height="142" class="size-full wp-image-998" /></p>
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