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	<title>speakUP &#187; campusLEBEN</title>
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	<description>Studierendenzeitschrift der Universität Potsdam.</description>
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		<title>Wohnblock-Abriss in Golm</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 17:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Mitteilung über den bevorstehenden Abriss zweier Wohnblöcke am Campus Golm war ein Schock – nicht nur für die Bewohner_innen, als ihnen mitgeteilt wurde, dass sie bis April ausziehen müssen. Nun sollen die Studierenden umziehen - was einige Probleme mit sich bringt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Mitteilung über den bevorstehenden Abriss zweier Wohnblöcke am Campus Golm war ein Schock – nicht nur für die Bewohner_innen, als ihnen mitgeteilt wurde, dass sie bis April ausziehen müssen. Nun sollen die Studierenden umziehen &#8211; was einige Probleme mit sich bringt. Von Lotte Rullkötter.</em></p>
<p>Bei einer Brandschutzkontrolle der Feuerwehr wurde im Herbst festgestellt, dass die Wohnheimblöcke 21 und 23 am Campus Golm erhebliche Mängel im Bereich Brandschutz vorweisen, die so schnell wie möglich behoben werden sollten. Da seit 1994 jedoch schon ein langfristiger Entwicklungsplan für den Campus Golm vorläge und ein Abriss der beiden Wohnanlagen seitens der Universität für die nächsten zwei Jahre vorgesehen sei, lohne sich die Investition in einen zweiten Fluchtweg oder die Rauchverdichtung der Treppenhäuser nicht mehr, wie uns Hans Göbel, der Leiter der Bauverwaltung der Universität Potsdam, mitteilte. </p>
<p><div id="attachment_1024" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_21037157_XS-c-BabylonDesignz-Fotolia-200x300.jpg" alt="Eine Modernisierung der maroden Plattenbauten am Campus Golm lohne sich nicht mehr, so das Studentenwerk Potsdam." title="Renoviertes Studentenwohnheim" width="200" height="300" class="size-medium wp-image-1024" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Modernisierung der maroden Plattenbauten am Campus Golm lohne sich nicht mehr, so das Studentenwerk Potsdam.</p></div>„Es war auch ein Schock für uns“, meinte Gudrun Wewetzer, Leiterin des Studentenwerks. Bis April müssen nun die betroffenen Studierenden aus ihren Zimmern ausziehen, 75 an der Zahl. Alternativ wird ihnen ein Umzug in den Neubau „Zum Mühlenteich“ auf dem Campus Golm angeboten. Dass dieses Angebot erst jetzt kam, habe seinen Grund: Der Neubau kann erst jetzt bezogen werden, da ein erst spät behobener Wasserschaden den Ersteinzug in die 50 Zimmer verzögerte. Das Studentenwerk forderte die Bewohner_innen der Karl-Liebknecht-Straße 24/25 dazu auf, sich bei der Beratungsstelle des Studentischen Wohnens im Studentenwerk („Stuwe“) zu melden und helfe, wo es könne, um sie an andere Wohnanlagen zu vermitteln. Bis auf zehn Studierende nahmen alle das Angebot an und das Stuwe könne „nur vermuten, dass diese zehn unsere Hilfe demnach nicht brauchen und schon Ersatz gefunden haben“, so Frau Wewetzer. Auch hätten einige Studierende nach diesem Semester ihr Studium abgeschlossen und bräuchten keine Bleibe in der Nähe der Universität mehr oder hätten schon geplant auszuziehen.</p>
<p>Der Umzug an sich aber gestaltet sich für Antje K., Studentin an der Uni und Bewohnerin einer der Wohnheimblöcke, als Problem, da sie größere Möbel zu transportieren hat und die Bauzäune auf dem Campus Golm die Einfahrt geräumiger Fahrzeuge verhindern. So wandte sie sich seit November letzten Jahres an verschiedene Stellen, bekam aber keine hilfreichen Antworten: ihr Problem wurde nicht anerkannt, weder vom Chef des Studentischen Wohnens noch vom Leiter der Bauverwaltung der Universität Potsdam. Sie wurde damit angebandelt, dass die 75 Zimmer beim Einzug ohnehin möbliert gewesen wären und man also nur wenig zu packen und mitzunehmen hätte. Tatsächlich aber wohnen viele Studierende schon länger in den Wohnheimblöcken und haben sich demnach auch mit eigenen Möbeln wohnlich eingerichtet. Der Umzug ohne Autos, die bis 30 Meter an die Gebäude heranfahren können, wird schwierig. Sie sei bestimmt nicht allein mit ihrem Problem, aber viele hätten einfach nicht die Zeit und Lust, sich zu beschweren, wie uns Antje sagt. </p>
<p>Am 1. April werden die Wohnheimblöcke in die Hände der Universität Potsdam zurückgegeben, die laut Hans Göbel einen Abriss innerhalb des Jahres 2012 plane – unter Einhaltung der Kündigungsfristen und Neuangebote.</p>
<p>Die Kündigungsfrist von drei Monaten wurde eingehalten, trotzdem gestaltet sich die Zimmersuche als schwierig, da jedes Semester natürlich neue Studenten_innen hinzukommen und auch der Doppeljahrgang, z.B. aus Bayern, Probleme macht. Dort und in anderen Bundesländern wurde vor einigen Jahren das achtjährige Gymnasium eingeführt, was dazu führte, dass 2011 zwei Abiturjahrgänge ihren Abschluss feierten und jetzt mit doppelter Absolvent_innen-Zahl an die Unis stürmen. Auch der Bau neuer Wohnanlagen seitens des Studentenwerks sei schwierig, teilte mir der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Potsdam (AStA), mit. Der Neubau in der Straße am Mühlenteich wurde aus den Mitteln des Konjunkturpakets 2 bezahlt – in Zukunft sieht es mit der Finanzierung neuer Wohnblöcke jedoch nicht so gut aus.</p>
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		<title>Kältewelle macht Potsamer_innen das Leben schwer</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 17:09:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die derzeitige Kältewelle in Europa sorgt auch bei den Bewohner_innen der Brandenburgischen Landeshauptstadt für erhebliche Probleme. Ende der Woche gab es aufgrund von ungewöhnlichen Tiefsttemeperaturen, starkem Schneefall und Glätte auf Fußwegen und Straßen erhebliche Schwierigkeiten - nicht nur im Straßenverkehr. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die derzeitige Kältewelle in Europa sorgt auch bei den Bewohner_innen der Brandenburgischen Landeshauptstadt für erhebliche Probleme. Ende der Woche gab es aufgrund von ungewöhnlichen Tiefsttemeperaturen, starkem Schneefall und Glätte erhebliche Schwierigkeiten &#8211; nicht nur im Straßenverkehr. Von Denis Newiak.</em></p>
<p><div id="attachment_1030" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_24458605_XS-cBernd-Kröger-Fotolia-300x200.jpg" alt="Glienicker Brücke bei Schnee" title="Glienicker Brücke bei Schnee" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-1030" /><p class="wp-caption-text">Potsdam ist zwar auch bei Tiefsttemperaturen ein Augenschmaus - doch bei 15 Grad minus lässt sich das nicht mehr genießen. Bild: Bernd Kröger - Fotolia.</p></div>Derzeit können sich die wenigsten Potsdamer_innen über die extremen Minusgrade in Berlin und Brandenburg erfreuen: Überall in der Hauptstadtregion kam es am Ende der Woche zu erheblichen Einschränkungen und Problemen. Zwar hatte die S-Bahn in den vergangenen Tagen nicht wie in den Wintermonaten der vergangenen beiden Jahre mit schwerwiegendsten Problemen zu kämpfen, dennoch kam es zu erheblichen Einschränkungen: Eine Weichenstörung am Treptower Park führte am Donnerstag zu Verzögerungen und Ausfällen auf den Linien S41 und S42, die Züge der Strecken S8 und S9 verkürzten ihre Routen. Wegen eines Rohrbruchs infolge der Kälte musste zeitweise der Markgrafendamm in Berlin gesperrt werde. Regionalzüge zwischen Potsdam und Berlin-Wannsee verspäteten sich teilweise erheblich: zahlreiche Fahrgäste mussten am Donnerstag Morgen am Bahnhof Potsdam-Rehbrücke bei Temperaturen von minus 15 Grad bis zu einer Stunde ausharren, bis sie der nächste Regionalzug nach Berlin brachte. Die Reisenden bemängelten vor allem die schlechte Informationslage: &#8220;Wenn die Bahn wenigstens die Verspätungen durchsagen würde, könnte ich rechtzeitig auf andere Verkehrsmittel umsteigen. So steht man einfach nur dumm da und kann nichts machen&#8221;, erboste sich eine Reisende im Potsdamer Süden im Wohngebiet Waldstadt II. Vor allem für die auf den Berlin-Brandenburgischen Schienen verkehrenden Privatbahnen lägen in der Regel keine Informationen über Verspätungen vor, so eine Bahnmitarbeiterin.</p>
<p>Ein Schienenbruch am Samstag Morgen, der zu Problemen auf den S-Bahn-Linien S3, S5 und S75 sorgte, sei aber nicht auf den Frost zurückzuführen, wie die &#8220;Berliner Morgenpost&#8221; berichtet. Dafür sorge, so die Deutsche Bahn, vor allem die hohe Zahl an Krankheitsfällen unter den Zugführern zu Problemen beim Nah- und Regionalverkehr.</p>
<p>Nicht nur auf den Schienen, sondern auch auf den Straßen läuft bei den tiefen Temperaturen alles anders als gewöhnlicher Weise: Allein am Freitag habe es laut Polizeiangaben auf Brandenburgs Straßen mindestens 38 Unfälle aufgrund von Glätte gegeben. Bei Unfällen wurden mehrere Menschen verletzt, drei sogar schwer. Mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit prallte das Fahrzeug eines 26-Jährigen in Dahme-Spreewald gegen einem Baum. Der Fahrer starb bei dem Unglück, wie die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) in ihrer Wochenendausgabe berichtet. Der ADAC musste in zahlreichen Fällen gegen Anlassprobleme, schwächelnde Batterien und eingefrorene Schlösser kämpfen.</p>
<p>Auch auf den Seefahrtsstraßen gibt es Schwierigkeiten: Die Oder friert weiter zu und auch auf der Elbe bildet sich zunehmend eine dicker werdende Eisschicht, was am Freitag zu Sperrung des Flusses zwischen Hamburg und Dömitz führte. Am Sonntag sollen die Sperrungen laut Polizeiangaben noch ausgweitet werden. Die <em>speakUP </em>empfiehlt seinen Leser_innen &#8211; vor allem jetzt während der Klausurzeit &#8211; längere Wartezeiten oder Verspätungen in die Reiseplanung einzurechnen, um wichtige Termine oder Prüfungen pünktlich wahrnehmen zu können. </p>
<p>Während bei uns die Kältewelle vor allem zu Komfortverlust im Alltag führt, werden aus Osteuropa, wo Rekordtemperaturen von minus 30 Grad erreicht wurden, immer mehr Kältetote gemeldet. Allein in der Ukraine starben aufgrund der niedrigen Temperaturen mindestens 122 Menschen, wie &#8220;NZZ online&#8221; am Sonnabend berichtete. Noch am Donnerstag sicherte der russische Gasvearbeiter &#8220;Gazprom&#8221; zu, die Lieferverträge zwischen Europa und Russland trotz des eigenen erhöhten Bedarfs einzuhalten, doch am Freitag erreichten beispielsweise Deutschland nur zwei Drittel der erwarteten Menge. Der schwedische staatliche Energieversorger Vattenfall hingegen sichern zu, dass es auch bei anhaltenden Tiefsttemperaturen selbst bei dauerhaft zugefrorenen Schifffahrtswegen, über die Kohle zu den Kraftwerken transportiert werden muss, keine Versorgungsprobleme geben könne: Manche Kraftwerken könnten auch mit Gas und Öl befeuert werden oder ihre Rohstoffe per Güterzug beziehen.</p>
<p>Besonders hart trifft die Kälte Menschen ohne dauerhafte Unterkunft: Bei zu langem Aufenthalt oder gar Übernachtungen im Freien drohen schwere Erfrierungen oder sogar der Kältetod. Um das zu verhindern, wurden seitens der Landeshauptstadt Potsdam verschiedene Vorsorgemaßnahmen ergriffen: So sind sich die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die im Auftrag der Stadt eine Wohnungslosenunterkunft mit 95 Schlafplätzen und 15 Notbetten am Lerchensteig betreibt, und die Stadtverwaltung einig, dass während der Kältewelle niemand abgewiesen wird, der nach einem Schlafplatz im Warmen sucht. Hilflose, die nicht mehr selbst die Unterkunft erreichen können, werden transportiert. Die Volkssolidarität hat die Öffnungszeiten und Kapazitäten ihrer Suppenküche ausgeweitet und bietet über die Kleiderkammer warmhaltende Kleidungsstücke an. Die Potsdamer Tafeln, kirchliche Gemeinden, das Bürgerhaus am Schlaatz und viele weitere soziale Einrichtungen stehen als Anlaufstelle für Hilfebedürftige zur Verfügung.</p>
<p>Die bissige Kälte mit Temperaturen um die 15 Grad minus in den Morgenstunden soll noch mindestens bis Montag anhalten. Erst Mitte nächster Woche ist mit einer leichten Entspannung und einem Anstieg der Temperaturen auf um die 5 Grad minus zu rechnen. Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung vor strengem Frost im gesamten Bundesgebiet ausgegeben. Aktuelle Informationen und Warnungen sind unter <a href="http://www.dwd.de" title="Deutscher Wetterdienst" target="_blank">www.dwd.de</a> abrufbar.</p>
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		<title>Potsdam vs. Berlin – die Entscheidung!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 19:47:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es sind zwei sich unvereinbar gegenüberstehende Lager: Potsdamer_innen und Berliner_innen. Uni-Potsdam-Studis beider Gruppen lieben ihren Wohnort – oder träumen davon, endlich in den benachbarten Ort umziehen zu dürfen. Wir haben euch im letzten Heft solche Leute gezeigt – und gefragt, wo es sich besser lebt und studiert. Das eindeutige Ergebnis ist verblüffend. Ein „Stich ins Berliner Herz“...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/potsdam_vs_berlin_berlin_online.jpg" alt="Berlin" title="Berlin" width="590" height="194" class="size-full wp-image-997" /></p>
<p><em>Es sind zwei sich unvereinbar gegenüberstehende Lager: Potsdamer_innen und Berliner_innen. Uni-Potsdam-Studis beider Gruppen lieben ihren Wohnort – oder träumen davon, endlich in den benachbarten Ort umziehen zu dürfen. Wir haben euch im letzten Heft solche Leute gezeigt – und gefragt, wo es sich besser lebt und studiert. Das eindeutige Ergebnis ist verblüffend. Ein „Stich ins Berliner Herz“ von Denis Newiak.</em></p>
<p>Bei der Analyse und Interpretation des Ergebnisses unseres speakUP SMS-Votings „Potsdam vs. Berlin“ bleiben – realistisch und objektiv betrachtet – nur zwei denkbare Szenarien: Entweder haben sich all die unzähligen Berlin-Liebhaber_innen unter den Potsdamer Studis gedacht: „Berlin ist so sexy und rattenscharf, da brauch ich doch nicht noch mein weniges, hart beantragtes BAföG und die knappe prüfungsfreie Zeit in so ein lächerliches überflüssiges Voting stecken, wo das klare Ergebnis doch schon vorprogrammiert ist. Ich geh lieber eine rauchen!“ – oder: Potsdam ist so höllisch langweilig, dass es eine gute Abwechslung ist, wenn man dreißig Sekunden investieren darf, um sich die Tristesse des kleinen <em>Dorfes </em>Potsdam neben der aufbrausenden Metropole schön zu reden. Vielleicht ist es auch eine Mischung aus beidem – wir wissen es nicht genau.</p>
<p>Fest steht: Keiner der Berlin-Fans konnte sich dazu durchringen, für seine Lieblingsstadt zu voten; <em>sämtliche </em>Stimmen gingen zu Gunsten von Potsdam, dem klaren Sieger unserer Abstimmung. Die Potsdam-Anhänger_innen haben auch gute Begründungen gefunden: Potsdam sei „eine ruhige Stadt mit vielen tollen Menschen“, sei „übersichtlich“ und dennoch habe „man alles, was man braucht“. Ein_e Teilnehmer_in meinte, Potsdam sei der ideale Ort, um „vor den ganzen Leuten zu fliehen, die nach Berlin ziehen“. Was diese Menschen nach Berlin zieht, fragte sich ein weiterer Potsdamer: „Berlin ist hektisch und dreckig!“, außerdem würde man sich mit den ganzen in der Bundeshauptstadt käuflich erwerbbaren „Dingen, die man nicht braucht“, sich nicht nur selbst das Geld aus den Taschen ziehen, sondern auch ständig vom Studium ablenken. Und wer will schon noch freiwillig zur <em>Tempelhofer Freiheit</em>, wer einmal ein „Picknick mit Freund_innen auf der Freundschaftsinsel“ gemacht hat? Kaum vorstellbar&#8230;</p>
<p><em>Unsere Leser_innen leben anscheinend gern in Potsdam, zu Recht. Und du? Schreib uns deine zugespitzte Meinung an <a   rel="nofollow" id="sto_emailShroud0" href="http://www.somethinkodd.com/emailshroud/emailaddress.php?domainName=speakup.to&amp;userName=redaktion&amp;ver=2.2.0" >redaktion[a]speakup.to</a>! </em></p>
<p><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/potsdam_vs_berlin_potsdam_online.jpg" alt="Potsdam" title="Potsdam" width="590" height="142" class="size-full wp-image-998" /></p>
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		<title>Nicht für die Uni, für’s Leben lernen</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Studierende passieren ihr Bachelorstudium im Schnellverfahren. Doch ist die Regelstudienzeit für die Studierendenschaft wirklich die beste Option? Auch ein achtsemestriges Bachelorstudium hat seine Vorteile. Nachvollziehen können das vor allem die Studierenden in den Geisteswissenschaften der Universität Potsdam.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Es gibt sie noch, die Klischeestudierenden, bei denen die Anzahl der Semester den durchschnittlichen Kontostand übersteigt. Doch ein Gegenentwurf wird zunehmend beliebter: Gut organisierte Turbostudierende, die ihren Bachelor unterhalb der Regelstudienzeit abschließen und auf dem Weg Richtung Karriere alle anderen links liegen lassen. Wie viel Hektik braucht das Studium an der philosophischen Fakultät? Von Paul Dalg. </em></p>
<p>Wer in diesem Semester in einem der vielen Mentoringkurse für Erstsemester_innen gesessen hat, der dürfte vor allem eines gesehen haben: Stirnrunzeln. Schließlich ist der Start ins Bachelorstudium nicht einfach: Fachchinesisch mit unzähligen Abkürzungen  und ein großer Haufen Pflichtkurse, die alle in ein Sudoku von Studien- und Modulordnungen einsortiert werden müssen. Sich in einem Reflex eng an den Beispielplänen, der Regelstudienzeit und der magischen 30LP-je-Semester-Richtlinie zu orientieren, liegt nahe, ist aber nicht unbedingt für jeden sinnvoll.<br />
Denn gerade die, die nach den neuen Studienordnungen an der philosophischen Fakultät studieren, haben einen vergleichsweise freien Modulplan und verschenken zahlreiche Möglichkeiten, wenn sie sich krampfhaft an alle Empfehlungen klammern. Wer im letzten Jahr als Erstsemestler_in Geschichte streng nach Belegplan studierte, hat im schlimmsten Fall bereits frustriert das Handtuch geschmissen: Geringes Kursangebot in einigen Modulen zwangen die Studierenden zu katastrophalen Stundenplänen und der Belegung von drei Kursen mit über 100 Studierenden je Seminar.</p>
<p>Geisteswissenschaftler_in wird man nicht aus Kalkül, sondern aus Leidenschaft. Lässt man die Lehramtsstudierenden außer Acht, kann niemand behaupten, er oder sie studiere Philosophie, Religionswissenschaften oder klassische Philologie, weil damit die Hoffnung auf einen sicheren Arbeitsplatz verbunden wäre. Allen Überzeugungstäter_innen sei also hier nochmals in aller Deutlichkeit gesagt, was in den Einführungskursen oft nicht erwähnt wird:  Studienverlaufspläne und Regelstudienzeit sind eine Empfehlung, keine Pflicht. Auch mit dem schrumpfenden Kursangebot und den Beschränkungen des Bachelors bleibt also vielen Studierenden so ein kleines Schlupfloch, um das Studium ein wenig zu entschleunigen: Etwa, mit einer bewussten Entscheidung für acht statt sechs Semester.<br />
Die Vorteile liegen auf der Hand: Weniger Leistungsdruck, weniger Prüfungsstress, weniger Kurse, die nur wegen der Leistungspunkte in den Stundenplan aufgenommen werden. Plötzlich gibt es auch die Möglichkeit, sich über mehrere Semester mit einem Thema zu beschäftigen oder einen Kurs rein aus Interesse zu besuchen. Das Studium wird erst durch die zusätzliche Zeit wieder auf den eigentlichen Kern der Geisteswissenschaften zurückgeführt, der durch den Bachelor schlichtweg wegrationalisiert wurde: Das Grübeln. </p>
<p>Wie in jedem vormodulierten und verschulten Bildungssystem führt auch das Bachelor/Mastersystem dazu, dass die Lernenden gerade genug Zeit gegeben wird, Wissen aufzunehmen und wiederzugeben. Kern aller Geisteswissenschaften ist aber nicht das Einschaufeln und Auskotzen, sondern Dinge wie Reflexion, Distanz, Abstraktion und kritische Auseinandersetzung. Ein Bachelorstudium in Regelstudienzeit reicht aber nicht für eine intensive Auseinandersetzung mit komplexen philosophischen, gesellschaftlichen, kulturellen oder historischen Problemen, sondern höchstens für das Wiederkäuen von ein paar Forschungsmeinungen. </p>
<p>Wer also mit einer wissenschaftlichen Laufbahn liebäugelt, kann durchaus von zusätzlichen Semestern profitieren. Dies gilt auch für Berufe in der freien Wirtschaft, denn egal ob Bibliothekar_in, Lektor_in oder Journalist_in &#8211; praktische Erfahrung und Schlüsselkompetenzen für das jeweilige Arbeitsgebiet stärken das Gesamtprofil der Bewerber_innen erheblich. Längst haben Personalchef_innen akzeptiert, dass zusätzliche Semester kein Zeichen für Faulheit sind (sofern man nicht faul war).<br />
Und auch die Lehramtsstudierende vergessen einige Aspekte, wenn sie ihr Studium allzu straff abschließen. Wie sollen Lehrer und Lehrerinnen, die ohne Luftholen durch ihren Bachelor gehechelt sind, ihren Schüler_innen später mehr beibringen als wie man Wissen wiederkäut und ausspuckt? Welcher Lehrkörper kann Schüler_innen besser begeistern: Eine junge, fachlich und pädagogisch versierte Lehrkraft mit dem Karriereweg Schule – Uni – Schule oder jemand, der dazwischen ein paar Jahre mit Lebenserfahrung und Selbstbewusstsein gefüllt hat? </p>
<p>Leider gilt hier wie überall: Selbstverwirklichung muss man sich erst mal leisten können. Bei Studierende ohne reiche oder unterstützungswillige Eltern dauert das Studium meist ohnehin länger, sofern sie nicht gezwungen werden, ihr Studium ohne nachhaltigen Wissenserwerb abzuschließen. Für Bafög-Studierende kommt im siebten Semester schnell die kalte Dusche. Wer allerdings die Möglichkeit hat, der sollte sich im Zweifelsfall gegen den graden Lebensweg und für das längere Studium entscheiden. </p>
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		<title>Nach dem Studium kommt der Ernst des Lebens</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 18:00:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am Ende eines jeden Studiums steht das Ziel Berufseinstieg. Ein guter Bildungsabschluss ist Voraussetzung für einen guten Job. In Wirklichkeit ist das nur die halbe Wahrheit. Wer kein Alleskönner ist, darf sich ganz weit hinten anstellen bei der Arbeitsplatzvergabe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Am Ende eines jeden Studiums steht das Ziel Berufseinstieg. Ein guter Bildungsabschluss ist Voraussetzung für einen guten Job. In Wirklichkeit ist das nur die halbe Wahrheit. Wer kein Alleskönner ist, darf sich ganz weit hinten anstellen bei der Arbeitsplatzvergabe. von Andrea Präkels</em></p>
<p>Da sitze ich nun, fast dreißig, Mutter und immer noch Studentin. Immerhin ist es mein letztes Semester, ich schreibe nämlich meine Bachelorarbeit und brauche noch diesen einen letzten Kurs. Neben mir die Fünft-Semestler_innen, alle Anfang 20 und natürlich alles voll im Griff. Die wirken immer so, als hätten sie das Fläschchen aus der Hand geworfen und sofort mit der feindlichen Übernahme begonnen: Sprachen lernen, Auslandserfahrung, schon alles mal gemacht &#8211; total abgeklärt mit 22. Solche Leute kenne ich nicht, die sind für mich ein echter Mythos, denn während die an ihrem Lebenslauf feilen, feile ich meine Nägel oder treffe mich mit meiner besten Freundin, um die tagesaktuellen Geschehnisse verschiedener Fernsehformate zu verfolgen, um anschließend die tagesaktuellen Geschehnisse der hiesigen Bars und Diskos zu verfolgen.<br />
Nun muss ich langsam einsehen, dass die angenehme Halbtags-Beschäftigung namens Studium zu Ende geht. Es folgt der Ernst des Lebens, damit wird mir schon seit Jahren gedroht, immer dann, wenn eine große Veränderung ansteht.<br />
Der Ernst des Lebens lässt sich bei Jobportalen im Internet finden, ich gebe also meine Kriterien ein und warte auf die passenden Stellenausschreibungen. Die Anforderungsprofile machen mir Angst. Die Personalreferenten_innen der ausschreibenden Firmen glauben anscheinend, dass es nur drei Studiengänge gibt, BWL, Medienwissenschaften oder, für ganz verrückte, Marketing. Oh, ja klar spreche ich englisch, spanisch, französisch, russisch, sanskrit, swahili. Da ich mich für den Bereich Redaktion und PR interessiere, sollen bitte auch mindestens 10 Veröffentlichungen der letzten 14 Tage eingeschickt werden. Hab´ ick nich! Bewerben tue ich mich trotzdem, immerhin habe ich ein tolles Praktikum in einer renommierten Firma gemacht. Da durfte ich die ersten spannenden Erfahrungen in freier Wildbahn – äh, auf dem Arbeitsmarkt machen. Als ich mich das erste Mal auf ein berufsvorbereitendes Praktikum bewarb, war ich erschrocken, dass man ein Praktikum im selben Bereich als Voraussetzung gemacht haben sollte. Bitte? Ein Praktikum als Praktikumsvoraussetzung? Aha, ohne Huhn kein Ei, ohne Ei kein Huhn. Was nun?<a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/01/grau_Andrea1.jpg"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/01/grau_Andrea1-300x200.jpg" alt="" title="" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-826" /></a><br />
Ich hatte Glück und bekam als Praktikumsjungfrau trotzdem einen guten Platz. Das sollte also mein schlagendes Argument sein, außerdem meine Persönlichkeit und die zahlreichen weiterbildenden Kurse, die ich während meines Studiums vor lauter Angst gemacht habe.<br />
In den folgenden Wochen checke ich permanent meine Emails. Es passiert nichts, jetzt paaren sich meine Selbstzweifel mit echter Existenzangst. Und dann, an einem Dienstagabend, eine Einladung zu einem Gespräch. Ich bereite mich entsprechend vor und schlage mich fantastisch, ich mache richtig Werbung für mich, habe auf jede Frage eine gute Antwort und nicke immer lächelnd, wenn es passend scheint. „Hab´ ich schon gemacht!“, „Kann ich!“, „Ist kein Problem!“, höre ich mich sagen.<br />
Dann muss ich wieder warten, nach 5 Tagen endlich die Erlösung: Ich hab das Praktikum! Wieso auch nicht, schließlich habe ich schon eins gemacht.</p>
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		<title>Mit Chaos zum Erfolg: Berichte eines Chaoten</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 14:32:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sieht es auf euren Tisch immer so aus, als sei eine Bombe eingeschlagen? Habt ihr nicht immer das Gefühl, jeder möchte euch zu irgendetwas raten, wobei ihr euch vorkommt wie in einem engen Korsett? Dann solltet ihr euch nichts einreden lassen und ein wenig Zeit gönnen. Dr. Dr. Besserwisser hat die Antwort. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1008" class="wp-caption alignleft" style="width: 197px"><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/dr-besserwisser-c-sabine-voigt-fotolia.jpg"><img src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2012/02/dr-besserwisser-c-sabine-voigt-fotolia-187x300.jpg" alt="Dr. Dr. Besserwisser (Bild: sabine voigt, Fotolia)" title="Dr. Dr. Besserwisser (Bild: sabine voigt, Fotolia)" width="187" height="300" class="size-medium wp-image-1008" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Dr. Besserwisser (Bild: sabine voigt, Fotolia)</p></div><em>„Ordnung ist das A und O? Stimmt nicht!“ sagt Dr. Dr. Besserwisser, unsere Antwort auf alle Fragen. Bisher war er nur eine Legende unter allen Studierenden, doch nie gefunden, aber aus den unendlichen Weiten des Langzeitstudierendentums (38. Semester!) haben wir ihn im Wohnheim Golm ausfindig gemacht und dürfen nun seinen Weisheiten lauschen. Er hat das Leben studiert und darin den dualen Doktor gemacht.</em></p>
<p>Zu mir: Ich bin ein unordentlicher, wenn nicht sogar extrem unordentlicher Mensch. Mir würde nie jemand so etwas wie ein System oder eine klare Arbeitsweise unterstellen, geschweige denn, dass ich ohne Stress eine Hausarbeit pünktlich fertig stelle.</p>
<p>Mein Prof nennt diese Erscheinung Desorganisation. Ich Spontanität und Kreativität. Die Psychologie gibt mir recht, hier geht man von einem rechts- oder linksdominierten Denken der Gehirnhälften aus, Links für Ordnung und analytisches Denken, Rechts für räumliche Wahrnehmung und Kreativität.</p>
<p>Damit gehöre ich also zu den Rechtsdominierten, was aber kein Nachteil sein muss, bisher habe ich es immer geschafft, mit weitaus weniger Anstrengung, Zeit und vor allem Stress Arbeiten abzugeben, woran vermeintlich „gut“ organisierte scheitern.</p>
<p>Das Genie mag das Chaos beherrschen, nur bin ich kein Genie, aber ich habe anderen etwas voraus: Ich weiß, dass ich  eher kreativ denke, darum mache ich mir bewusst, was ich möchte und behalte dabei das Wichtigste stets im Überblick. Wenn ich drei Referate vorbereiten muss, stelle ich mir in Gedanken diese Fragen:</p>
<p>1. Wobei will ich die beste Leistung erbringen?<br />
2. Worin muss ich die beste Leistung bringen!<br />
3. Wie viel Zeit bleibt mir insgesamt?<br />
4. Wie groß ist der Umfang jeder Aufgabe?<br />
5. Wie weit bin ich?</p>
<p>Eine Mindmap ist sehr praktisch, damit alles im Blick bleibt, besonders dann, wenn mehr als drei Aufgaben auf einen zu kommen.</p>
<p>Nachdem ich mir alles vor Augen geführt habe, gönne ich mir Zeit, mich zu besinnen. Ich trinke eine Tasse Tee oder schlafe eine Nacht darüber. Nach dieser kurzen Pause, wirkt alles viel klarer und ich weiß in der Regel, was ich zu tun habe und wo meine Prioritäten liegen. Der Trick ist sich die Ruhe zu gönnen, bevor man weiter machen möchte.</p>
<p>In Ruhephasen verarbeitet das Gehirn Informationen und entwickelt diese weiter. Entscheidend ist, unser Gehirn kann neuronale Verbindungen nur in Phasen der Entspannung knüpfen, deswegen sagt man, über Probleme sollte man eine Nacht schlafen.</p>
<p>Jetzt kommt die eigentliche Hürde: Anfangen. Ob ihr jeden Tag fünf Minuten daran arbeitet oder doch alles in einem Stück erledigen wollt, tags, nachts oder im Seminar – ganz gleich; wichtig ist nur das ihr euch überwindet.</p>
<p>Manchmal hilft es, mit jemanden zusammen zu arbeiten oder sich zum Arbeiten zu treffen, so entsteht ein angenehmes Arbeitsklimas. Andere wiederum schwören auf eine To-Do-Liste oder  einen festen Plan.<br />
Richtet euch dabei nach eurem Gespür, niemand kennt euch besser als ihr selbst, dann findet ihr auch den richtigen Takt.</p>
<p>Beginnen solltet ihr am besten mit der unbequemsten Arbeit, ständig im Hinterkopf raubt sie Kraft und Zeit. Danach ist der Kopf frei für wichtigeres.</p>
<p>Die zweite und wichtigste Hürde ist „Stopp sagen“. Ich habe einmal ein wirklich tolles Referat zum Thema der Sprachgewohnheiten der australischen Einwanderer in Deutschland gehalten. Es war unbenotet, heute weiß ich zwar noch alles, aber habe es nie wieder gebraucht. Ich hatte auf das Thema auch eher minder Lust, aber mitten drin hatte mich der Ehrgeiz überwältigt.<br />
<em><br />
Ein Prinzip sagt: Wir schaffen 80% der Arbeit in 20% der Zeit, die anderen perfekten 20% brauchen 80% der Zeit.<br />
</em><br />
Ich hätte also, sagen wir ungefähr 50% der Zeit sparen können, wenn ich mich getraut hätte „Stopp zu sagen“ und stattdessen andere, schönere/sinnvollere Dinge machen können, zum Beispiel meine beiden anderen Referate! In diesem Monat habe ich mich total verzettelt, weil ich perfekt sein wollte. Das Resultat möchte ich lieber gar nicht erwähnen. </p>
<p>Ähnliches passiert auch, wenn wir uns mit einem Thema zu intensiv beschäftigen, irgendwann blockiert unser Kopf und wir schaffen effektiv nicht viel, auch hier brauchen wir den Mut „Stopp zu sagen“. „Stopp sagen“ bedeutet hier, sich bewusst zu machen genau jetzt aufzuhören und etwas anderes zu tun, um eben nicht zu blockieren und wirklich weiter zu kommen.</p>
<p>Seit dem arbeite ich daran, mich nicht auf meinem rechtsdominierten Chaostrieb auszuruhen, sondern auch meinen Gegenpart zu nutzen. Was mich nicht einschränkt, sondern kreativer werden lässt und ich gelassen dem Stress ins Auge blicken kann. Ich versuche jeden Tag auf`s  neue mir:</p>
<p>1. Überblick zu verschaffen.<br />
2. Ruhe zu nehmen<br />
3. An zu fangen.<br />
4. Stopp zu sagen!</p>
<p>Und ich habe Erfolg. Jetzt müsst ihr nur noch „anfangen“ und den Mut haben, etwas neues zu probieren, mit ein bisschen Disziplin könnt auch ihr Chaos und Ordnung zusammenführen und überflügelt jede noch so penible Bürokratie in Kreativität und Erfolg. Um Ecken denken ist das Stichwort. Chaos ≠ Unordnung<br />
<em><br />
In die Rolle von Dr. Dr. Besserwisser schlüpfte Martin Schindler.</em></p>
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		<title>Der Berlin-Guide</title>
		<link>http://speakup.to/der-berlin-guide</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 11:39:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin ist mit keiner anderen deutschen Stadt zu vergleichen. Vielfältig, überraschend oder – um es mit den Worten des amtierenden Bürgermeisters zu sagen – arm aber sexy. In der deutschen Hauptstadt herrscht schon fast ein Überangebot an Möglichkeiten, sei es im Bereich Kunst und Kultur, Sehenswürdigkeiten oder des Nachtlebens. Berlin schüttelt für jeden etwas aus dem Ärmel. Um euch den Umzug oder auch den Besuch in der Großstadt etwas zu erleichtern, hier ein kleiner Überblick! Von Katja Rink.
UNIS UND BIBOS
Obwohl die Studierenden der Universität Potsdam vor Ort schon einiges an ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Berlin ist mit keiner anderen deutschen Stadt zu vergleichen. Vielfältig, überraschend oder – um es mit den Worten des amtierenden Bürgermeisters zu sagen – arm aber sexy. In der deutschen Hauptstadt herrscht schon fast ein Überangebot an Möglichkeiten, sei es im Bereich Kunst und Kultur, Sehenswürdigkeiten oder des Nachtlebens. Berlin schüttelt für jeden etwas aus dem Ärmel. Um euch den Umzug oder auch den Besuch in der Großstadt etwas zu erleichtern, hier ein kleiner Überblick! Von Katja Rink.</em></p>
<p><strong>UNIS UND BIBOS</strong></p>
<p>Obwohl die Studierenden der Universität Potsdam vor Ort schon einiges an Lektürestoff, Sprach- Lernangeboten und Uni-Sportkursen finden können, ist es für diejenigen, die ihren festen Wohnsitz in Berlin haben, doch recht umständlich, auch an den Uni-freien Tagen eine gefühlte halbe Weltreise hinter sich zu bringen. Aber auch die Berliner Unis haben einiges für uns UP-ler_innen zu bieten. Die Technische Universität (TU) beispielsweise bietet günstig Kurse in 31 verschieden Sprachen an, der Uni- Sport und viele universitätsinterne Bibliotheken sind auch mit dem Studierendenausweis der UP zugänglich und unweit vom Potsdamer Platz „verbirgt“ sich noch ein besonderes Highlight: Die Staatsbibliothek. In der Stabi (so die Berliner Abkürzung) befinden sich Fachliteratur und viele weitere Werke zum Ausleihen oder vor Ort Reingucken plus eine Vielzahl an Originaldokumenten, die vor allem für Geschichts- und Literaturliebhaber_innen von Interesse sein könnten. Außerdem schließt das Iberoamerikanische Institut direkt an die Stabi an, als Anlaufstelle für die Spanischlernenden, -sprechenden oder –begeisterten. Für die Nutzung der Stabi ist eine Jahresgebühr von 25 Euro fällig, die sich aber im Hinblick auf die sich dort befindenden Schätze auf jeden Fall lohnt.</p>
<p><strong>SIGHTSEEING</strong></p>
<p>Wer der deutschen Geschichte des letzten Jahrhunderts ins Gesicht schauen möchte, der ist in Berlin genau richtig. Neben der East Side Gallery (Berliner-Mauer-„Museum“ an der Warschauer Straße), dem Checkpoint Charly (in der Friedrichstraße, Nähe U-Bhf. Kochstraße) oder dem Holocaust-Mahnmal in der Nähe des Brandenburger Tors gibt noch viel mehr zu entdecken. Wem es nicht reicht, die Denkmäler nur zu betrachten, sondern wer gerne noch ein paar zusätzliche Informationen möchte, der kann an einer auf Trinkgeld basierenden Stadtführung teilnehmen. Einige solcher Touren starten z.B. täglich um 11 Uhr am Brandenburger Tor oder von Donnerstag bis Sonntag um 10 Uhr am Potsdamer Platz Nr. 10, vor dem Balzac Coffee Shop. Diese Touren nehmen auch die Wahrzeichen Berlins mit ins Programm, das Brandenburger Tor, die Siegessäule und den Fernsehturm. Und um die Politik nicht zu vernachlässigen, sollte auch ein Abstecher zum Reichstag gemacht werden.<a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2011/10/1berlin-1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-668" title="1berlin (1)" src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2011/10/1berlin-1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong>SHOPPING</strong></p>
<p>Berlins Vorzeigekaufhaus ist das KaDe-We. Im Kaufhaus des Westens bekommt man fast alles, was das Herz begehrt, vom teuren Designeroutfit bis zur seltenen Tropenfrucht. Gemessen am Durchschnittsgeldbeutel eines Studierenden heißt es jedoch für Unsereins dann leider doch nur gucken. Aber Berlin ist groß und auch kleinere Klamottenläden und Berliner Labels sprießen aus dem Asphalt und H&amp;M und Co. befinden sich in fast jeder Shoppingmall, am Kurfürstendamm und sogar zwischen den Designerlabelgeschäften in der Friedrichstraße. Und bei wem das Geld am Ende des Monats mal knapp ist, der wird bestimmt in einem der Secondhandläden fündig (z.B. Humana).</p>
<p><strong>KUNST UND KULTUR</strong></p>
<p>In Sachen Musik, Literatur und Kunst hat Deutschlands Hauptstadt viel zu bieten. Zahlreiche Künstler_innen mit internationalem oder lokalem Bekanntheitsgrad geben hier Konzerte, lesen aus ihren neuesten Werken vor oder öffnen die Türen zu ihren Ausstellungen. Bei Konzerten lohnt es sich direkt auf den Seiten der Künstler_innen zu schauen, denn Berlin bietet viele geeignete Locations. Oft sind die kleineren Konzerte in Clubs oder Bars. Internationale Superstars à la Kylie Mino- gue oder Coldplay füllen dann meist die O2-World an der Warschauer Straße. Ein paar Räumlichkeiten, die man im Auge behalten sollte: Lido, SO36, Kulturbrauerei, Tempodrom, Astra&#8230; Um auch in puncto Ausstellungen und Lesungen auf dem aktuellsten Stand zu sein, ist es empfehlenswert, sich ab und an in einer der Stadtzeitschriften zu informieren (z.B. zitty, 030,&#8230;) oder auf Aushänge an Bahnhöfen und Anzeigen im Berliner Fenster (U-Bahn-Fernsehen) zu achten.</p>
<p><strong>NACHTLEBEN</strong></p>
<p>In Berlin wird, zumindest am Wochenende, die Nacht zum Tag erklärt. Gestartet wird meist in einer der unendlich vielen Bars in Kreuzberg (Oranienstraße, in der Nähe des U-Bahnhofs Kottbusser Tor), Friedrichshain (rund um den Boxhagener Platz zum Beispiel) oder am Prenzlauer Berg (Kastanienallee und Umgebung am U-Bahnhof Eberswalder Straße), um nur drei Stadtviertel zu nennen, in denen man gut ausgehen kann. Ab ca. 23 Uhr öffnen dann die Diskotheken und auch hier ist die Auswahl groß. Wer gerne Elektro hört, geht z.B. ins Berghain oder ins Watergate. Für die Indiepop-Hörer_innen gibt es z.B. das Magnet oder das White Trash, für Reggae-Fans z.B. das Yaam, und wer gerne zu Schlagern mitgrölt, ist in der Hafenbar bestens aufgehoben. Und das ist wirklich nur eine kleine Auswahl aus dem Berliner Club-Repertoire.</p>
<p><strong>SOMMER</strong></p>
<p>Kaum kitzeln die ersten Sonnenstrahlen alles von der Spitze des Fernsehturmes auf dem Alexanderplatz bis zu den Eingängen der U-Bahnschächte, löst sich das graue Großstadtflair auf und das Leben der Städter_innen verlagert sich nach draußen in die zahlreichen grünen Parks oder an die Spree. In den größeren Parks wie dem Volkspark Friedrichshain oder in der Hasenheide öffnen die Freiluftkinos. Im Tempelhofer Park (ehemals der Flughafen Tempelhof) kann man auf den Landebahnen Inlineskaten und Kiteskaten oder man trifft sich an dessen Nordseite zum Grillen mit Freund_innen. Abends warten zahlreiche Open-Airs auf Tanzwütige (z.B. im Treptower Park) und jeden Sonntag gibt es im Mauerpark (U-Bahnhof Eberswalder Straße) ein besonderes Highlight. Ja, der Flohmarkt ist auch ganz schön, aber ab den ersten Temperaturen über 20 Grad, wartet ab ca. 15 Uhr der Karaoke-Mann auf die ganz Mutigen unter euch, die vor überfüllter Tribüne ein Ständchen zum Besten geben wollen&#8230; Einfach nur Zuhören ist natürlich auch erlaubt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Potsdam-Guide</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 10:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Ganz vorn]]></category>

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		<description><![CDATA[Kind, warum ziehst du nicht nach Berlin? Dieser Frage müssen sich zugezogene Studenten_innen in Potsdam unweigerlich stellen, denn natürlich steht Potsdam in Sachen Größe und Vielfalt im Schatten von Berlin. Und dennoch: In Potsdam zu leben hat durchaus seine Vorzüge, denn hier ist es ruhiger, grüner, näher am Wasser, die Studie- rendenkneipe ist günstiger und das Leben nicht so hektisch. Auch die Berliner_innen sollten ihre Studienstadt zumindest einmal ausgiebig erkunden. Der folgende Guide für alle Potsdam-Neulinge, die die Vorzüge der Stadt richtig kennenlernen wollen, soll den Studienstart ein wenig erleichtern. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Kind, warum ziehst du nicht nach Berlin? Dieser Frage müssen sich zugezogene Studenten_innen in Potsdam unweigerlich stellen, denn natürlich steht Potsdam in Sachen Größe und Vielfalt im Schatten von Berlin. Und dennoch: In Potsdam zu leben hat durchaus seine Vorzüge, denn hier ist es ruhiger, grüner, näher am Wasser, die Studie- rendenkneipe ist günstiger und das Leben nicht so hektisch. Auch die Berliner_innen sollten ihre Studienstadt zumindest einmal ausgiebig erkunden. Der folgende Guide für alle Potsdam-Neulinge, die die Vorzüge der Stadt richtig kennenlernen wollen, soll den Studienstart ein wenig erleichtern. Von Lisa Büntemeyer.</em></p>
<p><strong>KNEIPEN</strong></p>
<p>Das Beste zuerst: In Potsdam können Studenten_innen sehr billig ausgehen. Es gibt mehrere Kneipen, die vom Studentenwerk gefördert werden und deshalb preiswerte Ge- tränke auf der Karte haben. Im Pub á la Pub am Studentenwohnheim in der Breite Straße kostet ein Cocktail 2,50 Euro, ein großes Bier 1,50 Euro. Ähnliche Preise und eine charmante Kelleratmosphäre bietet das Nil am Campus Neues Palais und das KuZe in der Hermann-Elflein-Straße. In diesen Kneipen finden außerdem regelmäßig Konzerte, Länderabende, Spiele- und Fußballabende statt. Auch empfehlenswert ist das Hafthorn am Nauener Tor, wo es leckere Burger zu günstigen Preisen gibt.</p>
<p><strong>SHOPPEN</strong></p>
<p>Geht am Besten in der Brandenburger Straße, wo viele Ketten wie H&amp;M, Görtz, Karstadt usw. vertreten sind. Lohnenswert ist ein kleiner Abstecher in die Seitenstraßen, wo es kleine Boutiquen, Cafés und Kneipen gibt. Eine kurze Busfahrt entfernt ist außerdem das Stern Center, das überdacht ist und noch einige weitere Geschäfte beherbergt.</p>
<p><strong>PARTY</strong></p>
<p>Ja, auch in Potsdam gibt es Clubs, man muss nicht extra nach Berlin fahren. Jeden Dienstag spielen beim ‚Rubys Tuedsday’ Bands im Waschhaus an der Nuthebrücke und auch am Wochenende ist hier immer etwas los. Studierendenpartys und Konzerte finden des Weiteren regelmäßig im Lindenpark in Babelsberg statt und am Wochenende öffnet die Tanzbar Club Laguna in der Friedrich-Ebert-Straße ihre Pforten.</p>
<p><strong>SOMMER</strong></p>
<p>Dank der Havel und vieler kleiner Seen finden Badefreund_innen in Potsdam jede Menge geeignete Stellen, um sich im Sommer abzukühlen. Im Park Babelsberg gibt es einen kleinen Strand an der Havel, an dem man für 2,50 Euro Eintritt Volleyball spielen oder in Strandkörben sitzen kann. Wem das zu teuer ist: Direkt hinter dem abgezäunten Strand kann man umsonst schwimmen. Auch der Heilige See lockt mit seinen Wiesen, die selbst bei großem Andrang im Hochsommer nie überfüllt sind.</p>
<p>Wer etwas aktiver sein möchte, kann auf der Freundschaftsinsel Tret- und Ruder- boote leihen, am südwestlichen Zipfel von Potsdam am Templiner See Windsurfen und in Großbeeren – außerhalb Potsdams und per S-Bahn, Bus oder Regionalbahn erreichbar – sein Können am Wasserskilift testen.</p>
<p>Beachvolleyballfelder, ein Skatepark und Fußballplätze gibt es im BUGA-Park. Hier muss man 50 Cent Eintritt zahlen, dafür ist der Park sehr gepflegt und sauber.<a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2011/10/Fotolia_26265823_M.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-658" title="Silhouette von Potsdam vom Wasser aus mit Nikolaikirche" src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2011/10/Fotolia_26265823_M-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p><strong>SIGHTSEEING</strong></p>
<p>Potsdam ist eigentlich ein überdimensionales Museum. Sage und schreibe 16 Schlösser gibt es in Potsdam, dazu kommen zahlreiche Parks und unendlich viele Statuen. Am Bekanntesten und definitv einen Besuch wert – zumal unmittelbarer in Uni-Nähe – ist der Park Sancoussi mit dem gleichnamigen Schloss und dem Neuen Palais. Der Park ist allerdings auch die größte Touristenfalle in Potsdam und wirkt sehr konstruiert. Wer es lieber etwas natürlicher hat, dem sei der Park Babelsberg empfohlen. Und ja, auch hier gibt es ein Schloss.</p>
<p>Nahe der Fachhochschule, auf dem Belvedere am Pfingstberg, gibt es einen schönen Überblick über Potsdam und Umgebung.</p>
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		<title>Potsdam vs. Berlin</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 10:37:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ganz vorn]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Diskussion scheint endlos und die Geister scheiden sich. Sowohl Potsdam als auch Berlin sind tolle Wohnorte, doch welcher ist besser für uns Studis geeignet? Nimmt man den langen Fahrtweg zur Uni in Kauf, weil man in Berlin das Leben in Fülle genießen will? Oder ist die Lebensqualität in Potsdam, mit seinen vielen Parks und Seen, besser als im Großstadtmuff Berlins? Katja Rink stellt ein paar Antworten vor:
&#160;
In Berlin sind die Mietpreise identisch und sogar günstiger als in Potsdam. Wenn man in Berlin einkaufen gehen will, muss man nur kurz ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Diskussion scheint endlos und die Geister scheiden sich. Sowohl Potsdam als auch Berlin sind tolle Wohnorte, doch welcher ist besser für uns Studis geeignet? Nimmt man den langen Fahrtweg zur Uni in Kauf, weil man in Berlin das Leben in Fülle genießen will? Oder ist die Lebensqualität in Potsdam, mit seinen vielen Parks und Seen, besser als im Großstadtmuff Berlins? Katja Rink stellt ein paar Antworten vor:</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2011/10/Ebru23StatementproBerlin.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-645" title="Ebru23StatementproBerlin" src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2011/10/Ebru23StatementproBerlin-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In Berlin sind die Mietpreise identisch und sogar günstiger als in Potsdam. Wenn man in Berlin einkaufen gehen will, muss man nur kurz um die Ecke und man steht vor dem nächsten Su- permarkt. Außerdem ist Berlin </em>die <em>Stadt schlechthin, halt arm aber sexy!</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>EBRU (23), studiert Englisch und Spanisch und lebt in Berlin</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2011/10/buenos-aires-teil-2-035.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-643" title="buenos aires teil 2 035" src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2011/10/buenos-aires-teil-2-035-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Berlin ist unbeschreiblich! Man hat immer etwas zutun und die Stadt überrumpelt einen mit Angeboten. Und damit meine ich nicht nur die vielen Kulturangebote, die die Stadt natür- lich mit sich bringt. In Berlin spricht man jede Sprache, man lernt schnell Leute kennen und man kann überall so lange sitzen wie man will und Bier, Wein oder Kaffee trinken und über das Leben philosophieren. Die langen Zugfahrten nerven nicht, da genug andere Kommilitonen in Berlin leben, und man im Zug nie alleine sitzen muss. Berlin lässt sich einfach nicht in Worte fassen, Berlin ist zum Leben da.</em></p>
<p>CAMILA (21), studiert Kulturwissenschaft und Spanisch und wohnt in Berlin</p>
<p><em><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2011/10/Marcel24StatementproPotsdam.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-646" title="Marcel24StatementproPotsdam" src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2011/10/Marcel24StatementproPotsdam-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Potsdam ist toll, weil es eine historische Stadt ist, ich viel Natur in der Gegend habe, wie zum Beispiel den Park Babelsberg, und ich in wenigen Minuten an der Uni bin.</em></p>
<p>MARCEL (24), studiert Politik &amp; Verwaltung und VWL und wohnt in Potsdam</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2011/10/DSC_0785.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-644" title="DSC_0785" src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2011/10/DSC_0785-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Seit fast 23 Jahren lebe ich in Potsdam – und habe mich nie bei meinen Eltern beschwert, dass sie mich hier geboren haben. Wie- so sollte ich auch? Die oft assoziierten Schlösser und Gärten, sind das Uninteressanteste an dieser Stadt. Mir ist viel wichtiger, dass mir alles geboten wird, was ich brauche: Eine bezahlbare Woh- nung (okay, davon könnte es mehr geben), Kunst, Theater und Kino, offenherzige und großzügige Menschen. Wenn ich will, bin ich 25 Minuten in Berlin. Zum Studieren ist Potsdam perfekt: Nicht zu groß und nicht zu klein – zwischen „Provinz und Met- ropole“. Hier lässt es sich aushalten!</em></p>
<p>Denis (22), studiert Europäische Medienwissenschaft und lebt in Potsdam</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>AStA,StuPa,&#8230;Wat für&#8217;n Ding?!</title>
		<link>http://speakup.to/astastupa-wat-furn-ding</link>
		<comments>http://speakup.to/astastupa-wat-furn-ding#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 10:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[campusLEBEN]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Start an der Uni steckt voller neuer Eindrücke und Dinge, die man schnell lernen muss. Dazu gehört auch die hochschulpolitische Struktur an eurer neuen Uni. Vielleicht sind euch schon verschiedene Buchstabenreihen wie JUSOS, BEAT, GAL oder RCDS aufgefallen. Es geht sicher den meisten so, dass sie nicht sofort wissen, was diese kryptischen Zeichen im Einzelnen bedeuten. Wir wollen euch in dieser Ausgabe der Studierendenzeitung speakUP dieses wichtige Thema etwas näher bringen. Von Mandy Joachim.
Alle Studis der Uni Potsdam bilden die sogenannte verfasste Studierendenschaft. Nach dem Brandenburgischen Hochschulgesetz (BbgHG) kann ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der Start an der Uni steckt voller neuer Eindrücke und Dinge, die man schnell lernen muss. Dazu gehört auch die hochschulpolitische Struktur an eurer neuen Uni. Vielleicht sind euch schon verschiedene Buchstabenreihen wie JUSOS, BEAT, GAL oder RCDS aufgefallen. Es geht sicher den meisten so, dass sie nicht sofort wissen, was diese kryptischen Zeichen im Einzelnen bedeuten. Wir wollen euch in dieser Ausgabe der Studierendenzeitung speakUP dieses wichtige Thema etwas näher bringen. Von Mandy Joachim.</em></p>
<p>Alle Studis der Uni Potsdam bilden die sogenannte verfasste Studierendenschaft. Nach dem Brandenburgischen Hochschulgesetz (BbgHG) kann diese Studierendenschaft ihre Angelegenheiten selbst regeln, ihre Interessen vertreten und verfügt über Finanzautonomie. Diese Aufgaben werden zusammengefasst in der sogenannten studentischen Selbstverwaltung. Ihr gegenüber steht die akademische Selbstverwaltung. Studentische und akademische Selbstverwaltung zusammen bilden die universitäre Selbstverwaltung.</p>
<p>Es gibt wiederum zwei Grundpfeiler der studentischen Selbstverwaltung. Zuerst sind das die Fachschaften, deren Räte und die Versammlung der Fachschaften. Auf der anderen Seite gibt es dann das Studierendenparlament (StuPa) und den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA).</p>
<p>Alle in einem Fach immatrikulierten Studis sind Mitglied der entsprechenden Fachschaft. Die Fachschaftsräte (FSR und FaRa) werden von den Studis direkt gewählt. Ihre Aufgaben sind unter anderem die Betreuung von Erstis, die Vertretung studentischer Interessen gegenüber den Lehrkräften, die Auseinandersetzung mit der Hochschulpolitik, aber auch die Organisation von Partys und Info-Veranstaltungen.</p>
<p>Die Versammlung der Fachschaften (VeFa) wird von den Fachschaftsräten delegiert. Ihre Aufgabe ist vor allem die Vernetzung und Koordination der Fachschaften untereinander. Die VeFa verfügt über einen sogenannten Projektmittelfond. Hieraus können studentische Projekte gefördert werden.</p>
<p>Die Vollversammlung und die Urabstimmung bilden die obersten Organe der verfassten Studierendenschaft. Hier werden alle Studis der Uni informiert, zur Wahl aufgerufen, sollen sich zu einem Thema beraten und so weiter. Jeder Studi kann eine Urabstimmung oder Vollversammlung per Antrag an das Studierendenparlament einfordern.</p>
<p>Das Studierendenparlament (StuPa) ist das höchste Gremium der Studierendenschaft. Es wird einmal im Jahr von allen Studis gewählt. Seine Aufgaben sind unter anderem die Wahl des AStAs und der Beschluss des Haushalts der Studis. StuPa- Sitzungen sind öffentlich und finden in der Regel alle drei Wochen statt.</p>
<p>Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) vertritt die studentischen Interessen an unserer Uni. Er bildet die Exekutive und vertritt die studentischen Interessen auch gegenüber der Landesregierung, der Uni-Leitung und der Öffentlichkeit. Der AStA verwaltet die studentischen Finanzen und kann mit diesem Geld studentische Projekte fördern.</p>
<p>Wie oben beschrieben gibt es neben der studentischen auch die akademische Selbstverwaltung, auf die hier ebenfalls kurz eingegangen werden soll. Zu den Hochschulangehörigen zählen wir Studis, Professor_innen, akademische Mitarbeiter_innen und alle anderen Mitarbeiter_in- nen der Uni. Gremien, in denen gewählte Vertreter_innen der Hochschulangehörigen vertreten sind, finden sich sowohl auf Instituts-, Fakultäts- als auch auf gesamtuniversitärer Ebene.</p>
<p>Der Senat und seine Kommissionen bil- den das höchste Gremium der Uni, wel- ches Beschlüsse fassen darf. Im Senat sind sechs Professor_innen, zwei wissenschaft- liche Mitarbeiter_innen, zwei Studis und ein/e nicht-wissenschaftliche/r Mitarbei- ter_in. Beispiele für Kommissionen sind die Kommission für Chancengleichheit und die Kommission für Lehre und Studium.</p>
<p>Die Fakultätsräte und ihre Kommissionen wiederum sind entscheidungsbefugt, wenn es um Belange der Lehre und Forschung in den jeweiligen Fakultäten geht.</p>
<p>Die Institutsräte haben per se keine rechtsbindende Beschlusskraft. Die Angehörigen eines Instituts halten sich in der Regel aber selbstverpflichtend an die gemeinsamen Beschlüsse. Die Hauptaufgabe der Institutsräte liegt in der Kommunikation über institutsinterne Belange.</p>
<p>Prüfungsausschüsse befassen sich mit allem, was im weitesten Sinne mit Prüfun- gen zu tun hat. Sie werden auf Vorschlag der Institute von den Fakultätsräten gewählt.</p>
<p>Die folgende soll euch schließlich bildlich die Struktur der Hochschulpolitik in Potsdam näher bringen.<a href="http://speakup.to/wp-content/uploads/2011/10/flussdiagramm_neu.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-637" title="flussdiagramm_neu" src="http://speakup.to/wp-content/uploads/2011/10/flussdiagramm_neu-1024x716.jpg" alt="" width="1024" height="716" /></a></p>
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